Kategorie: Kinder

Männer lernen programmieren

Und zwar Vater und Sohn, zwi­schen denen $(echo "57-13" | bc) Jah­re lie­gen. Und das gleich mal Hard­core:

Each Neo­Pi­xel requi­res about 3 bytes of RAM. This doesn’t sound like very much, but when you start using dozens or even hund­reds of pixels, and con­si­der that the main­stream Ardui­no Uno only has 2 kilo­bytes of RAM (often much less after other libra­ries sta­ke their claim), this can be a real pro­blem!

(https://learn.adafruit.com/adafruit-neopixel-uberguide/arduino-library-use)
2 Kilo­byte RAM!

Wir begin­nen mit Arrays und Schlei­fen:

Hier geht es nur dar­um, ein Board aus 8x8 LEDs anzu­steu­ern. Die­ses Pro­grämm­chen schal­tet dia­go­nal über das Board 8 LEDs an. Kerl­chen hat sich wie Bol­le gefreut, als es lief. (Vor­her hat­te er 8 ein­zel­ne Anwei­sun­gen für jede LED. Wie­der was gelehrt/gelernt 😀)

Und mor­gen kön­nen wir nicht, da wer­den Latein-Voka­beln gepaukt.

 

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Supercomputer für Sohnemann

Ges­tern zum Geburts­tag bekam er einen neu­en Com­pu­ter. Allein der Kühl­kör­per zeigt, daß das eine Mons­ter­ma­schi­ne ist:

Es ist ein Odro­id N2. Ich habe mal mit sei­nem alten C2 ver­gli­chen:

C2:

rainer@odroidc2:~$ stress-ng --matrix 0 -t 60s --metrics-brief
stress-ng: info:  [5255] dispatching hogs: 4 matrix
stress-ng: info:  [5255] cache allocate: using built-in defaults as unable to determine cache details
stress-ng: info:  [5255] cache allocate: default cache size: 2048K
stress-ng: info:  [5255] successful run completed in 60.02s (1 min, 0.02 secs)
stress-ng: info:  [5255] stressor       bogo ops real time  usr time  sys time   bogo ops/s   bogo ops/s
stress-ng: info:  [5255]                           (secs)    (secs)    (secs)   (real time) (usr+sys time)
stress-ng: info:  [5255] matrix            56882     60.00    239.00      0.11       948.04       237.89
rainer@odroidc2:~$

N2:

odroid@ulu:~$ stress-ng --matrix 0 -t 60s --metrics-brief
stress-ng: info:  [18131] dispatching hogs: 6 matrix
stress-ng: info:  [18131] cache allocate: using built-in defaults as unable to determine cache details
stress-ng: info:  [18131] successful run completed in 60.00s (1 min, 0.00 secs)
stress-ng: info:  [18131] stressor       bogo ops real time  usr time  sys time   bogo ops/s   bogo ops/s
stress-ng: info:  [18131]                           (secs)    (secs)    (secs)   (real time) (usr+sys time)
stress-ng: info:  [18131] matrix           288400     60.00    357.18      0.21      4806.69       806.96
odroid@ulu:~$

Ich sags ja: eine Mons­ter­ma­schi­ne! 🙂

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Ubuntu, qt und der ganze Rest

Die Geschich­te:
Sohn möch­te aus lmms nach Midi expor­tie­ren. In sei­ner Ver­si­on:

odroid@moritz:~$ lmms --version
LMMS 1.1.3
(Linux unknown processor, Qt 4.8.7, GCC 6.2.1 20161215)

gibt es das nicht, wohl aber in der aktu­el­len 1.2 — die es aber für sei­ne Platt­form (Ubun­tu 18.04 aarch64) nicht fer­tig gibt. Selbst ist also der Mann, wir fol­gen den Anwei­sun­gen und bau­en selbst.
Und es fällt ein funk­tio­nie­ren­des Bina­ry raus, hur­ra!
Aller­dings gibts nun kein muses­core mehr, und es läßt sich auch erst­mal nicht instal­lie­ren:

root@moritz:~# apt install musescore
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
Einige Pakete konnten nicht installiert werden. Das kann bedeuten, dass
Sie eine unmögliche Situation angefordert haben oder, wenn Sie die
Unstable-Distribution verwenden, dass einige erforderliche Pakete noch
nicht erstellt wurden oder Incoming noch nicht verlassen haben.
Die folgenden Informationen helfen Ihnen vielleicht, die Situation zu lösen:

Die folgenden Pakete haben unerfüllte Abhängigkeiten:
musescore : Hängt ab von: libqt5core5a (< 5.10) aber 2:5.9.5+dfsg-2ubuntu2.2 soll installiert werden
E: Probleme können nicht korrigiert werden, Sie haben zurückgehaltene defekte Pakete.
root@moritz:~#

Es hat was mit qt zu tun.
Wie mache ich wei­ter?

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IQ? Quatsch!

Lese gera­de http://www.spiegel.de/panorama/wie-kinder-spass-am-lernen-lernen-a-1259034.html und ärge­re mich.
Intel­li­genz­tests gibts für jedes Alter, für jede Ziel­grup­pe (natur­wis­sen­schaft­lich? musisch?) — und sie mes­sen schließ­lich eins: Wie­viel Punk­te der Pro­band in eben die­sem Test erreicht hat.
Wenn jemand also 152 Punk­te in einem Test erreicht hat, dann hat er deut­lich mehr Punk­te erreicht als alle ande­ren, die den­sel­ben Test gemacht haben. Wie­vie­le eigent­lich? 10? 100? 100.000? Wir wis­sen es nicht. Gauß­sche Nor­mal­ver­tei­lung, übri­gens.
Wenn man ein auf­fäl­li­ges Kind hat, dann kann man es auf den IQ tes­ten las­sen, und sei es nur, um Argu­men­te gegen­über der Schu­le zu haben. Denn es ist kei­nes­wegs gesagt, daß hoch­be­gab­te Kin­der auch gute Schü­ler sind.
Natür­lich kann bei einem Test (der übri­gens sel­ber zu bezah­len ist) her­aus­kom­men, daß das Kind sich inner­halb der nor­ma­len Per­zen­ti­len bewegt. Dann ist das eben so. Es kann auch her­aus­kom­men, daß es viel­leicht bei 120 steht. Das ist dann mehr als der Schnitt (100), aber auch nicht sen­sa­tio­nell.
Und es ist auch scheiß­egal! Wenn ein Kind über­durch­schnitt­lich ist, dann ver­sucht als Eltern dem Kind die Freu­de am selb­stän­di­gen Den­ken zu erhal­ten! (Und wenn nicht, dann auch)
Wir haben zwei Kin­der (“posi­tiv”) tes­ten las­sen, die ande­ren 3 kön­nen wir uns auch jen­seits der 100 vor­stel­len. Es ist aber nicht wich­tig, wich­tig ist, daß aus den drei Gro­ßen anstän­di­ge Erwach­se­ne gewor­den sind — und die bei­den Klei­nen sind auf einem guten Weg dort­hin.
Laßt euch bit­te nicht kir­re machen. Ein hoher IQ bedeu­tet erst­mal nicht viel. Wahr­schein­lich kann man sogar ein Arsch­loch sein damit.

Mal sehen, was mit den Enkeln pas­siert 🙂

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Die Freuden des späten

Vater-seins — und frü­hen Opa-seins:
Man ist ent­spannt, und als bald vier­fa­chem Opa gefällt mir die­ses

Sehr gut 🙂
Mein ältes­ter Enkel ist gera­de mal 5 Jah­re jün­ger als mein jüngs­tes Kind — wir leben zwar in einer Klein­stadt ganz ohne Sze­ne­vier­tel, doch immer­hin gehen unse­re bei­den Klei­nen auf eine Montesso­ri-Schu­le, mit Eltern aus dem Mill­jöh: Ärz­te, Archi­tek­ten, Rechts­an­wäl­te…
Also: ich ver­ste­he den Frust des Sän­gers durch­aus.
Fahr­rad­helm habe ich auch, Gesund­heits­schu­he: Was ist das? Jack Wolfs­kin-Jacken: Nö.
Übri­gens sind die meis­ten Ärz­te, Archi­tek­ten, Rechts­an­wäl­te… ganz umgäng­li­che Men­schen.

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