Spruch zum Sonntag

~$ echo "Ein Internet mit Beiträgen einer Größe von mehr als 280 Zeichen würde die meisten seiner Konsumenten intellektuell hoffnungslos überfordern, jedoch dem Austausch von Argumenten, wofür schließlich das Internet lange nach dem Usenet erfunden wurde, dienlich sein - dann wäre man endlich auch diese sinnbefreiten Retweets in- und außerhalb von Twitter los." | wc -c
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Für ein paar Tage möchte ich dorthin

ja, auch Jan May­en, auch Bjørnøya, aber zunächst Hopen.

War­um? Nun, die ande­ren bei­den Sta­tio­nen sind rela­tiv groß, 10 bis 30 Men­schen, Hopen: 4 Her­ren (man muß Her­ren sagen) mei­nes Alters.
Über­legt euch das mal: Vier gestan­de­ne Män­ner, 6 Mona­te fak­tisch allein auf einer ein­sa­men Insel in der Bar­ent­see. Und die nächs­te Besat­zung wird die Polar­nacht mit­neh­men. Lest mal Chris­tia­ne Rit­ter für einen Ein­druck.
Und dann arbei­ten die vier Her­ren im anflie­gen­den Win­ter an der Sau­na. Und gön­nen sich hau­te cui­sine, nicht von Lie­fe­r­an­do:

Filet Wellington

Mei­ne Fres­se, das ist toll!

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Kein Brathering mehr? Keine Fischbrötchen am Hafen?

Die Ost­see­fi­scher sol­len ihr Kut­ter abwra­cken.

Ich weiß nicht. Sind wirk­lich die klei­nen Kut­ter das Pro­blem, oder nicht doch die gro­ßen Traw­ler? Aber gibt es sol­che über­haupt in der Ost­see?
Ich bin Fisch­fan. Ein schö­nes dickes Zan­der­fi­let ist ein Got­tes­ge­schenk. Der fet­te Herbst­he­ring…
Aber wenn es dann nur noch Fisch aus Indus­trie­mast gibt im Namen der Umwelt — nee, das möch­te ich mir gar nicht vor­stel­len müs­sen.

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Gut beschützt

durch #cyber!

Nein, das Bild ist nicht das Stre­cken­netz der Metro von Shang­hai.
Son­dern unse­re staat­li­che Cyber­si­cher­heits­ar­chi­tek­tur.

 

Das hat die Stif­tung Neue Ver­ant­wor­tung mal visua­li­siert — und ich habs von hier: https://www.stiftung-nv.de/de/publikation/akteure-und-zustaendigkeiten-der-deutschen-cybersicherheitspolitik.

Und wer mal genau hin­sieht, wird fin­den, daß die Innen­mi­nis­ter­kon­fe­renz nichts zu sagen hat, sie kann auf einen Cyber-Angriff nicht mal  mit einem Cyber­Cy­ber-Angriff ant­wor­ten — da ist noch Luft, lie­be Innen­mi­nis­ter!

 

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Mein erster PC

kam von Vobis, stand im Pro­spekt mit 2 MB RAM und 40 MB Festplatte[1].
Im Laden dann, zum sel­ben Preis, gab es sat­te 4 MB RAM, die ich spä­ter dann für ca. 700 DM (!!!) auf 8 MB auf­rüs­te­te.

Mit den 4 MB lief Linux fluffig, inklu­si­ve GUI, Maus, Fens­ter und dem Ham­mer-Por­no-Betrach­ter: xv.

Und heu­te? Seufz. Ein Ter­mi­nal-Emu­la­tor, der 3 GB RAM frißt.

 


[1] Mit DOS 3.3, was nur maxi­mal 32 MB gro­ße Par­ti­tio­nen konn­te

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IPSEC VPN einrichten auf einem Edgerouter

Ich kann mich nur wie­der­ho­len: 50€ für einen abso­lut pro­fes­sio­nel­len Rou­ter!

set vpn l2tp remo­te-access authen­ti­ca­ti­on local-users user­na­me rai­ner pass­word xxx
set vpn l2tp remo­te-access authen­ti­ca­ti­on mode local
set vpn l2tp remo­te-access cli­ent-ip-pool start 192.168.1.200
set vpn l2tp remo­te-access cli­ent-ip-pool stop 192.168.1.205
set vpn l2tp remo­te-access dhcp-inter­face eth0
set vpn l2tp remo­te-access dns-ser­vers server‑1 192.168.1.41
set vpn l2tp remo­te-access dns-ser­vers server‑2 8.8.8.8
set vpn l2tp remo­te-access idle 1800
set vpn l2tp remo­te-access ipsec-set­tings authen­ti­ca­ti­on mode pre-shared-secret
set vpn l2tp remo­te-access ipsec-set­tings authen­ti­ca­ti­on pre-shared-secret xxx
set vpn l2tp remo­te-access ipsec-set­tings ike-life­time 3600
set vpn l2tp remo­te-access ipsec-set­tings life­time 3600
set vpn l2tp remo­te-access mtu 1492

Und schon kann ich mich mit Bord­mit­tel zu Hau­se ein­wäh­len!

site2site funk­tio­niert natür­lich auch.

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Journalismus bei SPON und anderswo

SPON behaup­tet, ein Inter­view mit Dros­ten zu brin­gen, jeden­falls steht im Unter­ti­tel:

In einem Inter­view skiz­ziert er [Dros­ten], was die Poli­tik vom Aus­land ler­nen könn­te.

Tat­säch­lich bekommt der Leser nur Ein­zel­sät­ze zu lesen, kei­nes­falls das Inter­view. Es gibt auch kei­nen Ver­weis zu einer Quel­le.
Quel­len? Bele­ge? Infor­mier­te Leser? Jour­na­lis­mus??? Völ­lig über­be­wer­tet!

Das Inter­view gibts dann übri­gens hier: Pressemitteilung_23.9.20_Interview_Drosten__Ganten_-_Quelle_World_Health_Summit.pdf

 

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Das Ende ist nah!

Peak Guran­se! Mei­ner ist so gut wie alle.

Laut Tee­händ­le­rin gibt es kei­nen mehr dank Coro­na. Nicht bis zum Früh­jahr. Im Herbst wir es zwar noch mal nepa­le­si­schen Flug­tee geben, aber der ist dann auch erst im Janu­ar in Euro­pa erhält­lich.

Muß ich wohl auf Bier zurück­ge­hen…

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Wandern auf dem Gnitz

Nun ja, Wan­dern… 10 Kilo­me­ter in 3 Stun­den ist eher Spa­zie­ren­ge­hen 😉

Also: ich war auf dem Gnitz Wan­dern für alte Her­ren. Das Auto (es fuhr gera­de kei­ne S‑Bahn, sor­ry für die Anti-Auto-Frak­ti­on) hat­te ich an der Kir­che in Net­zel­kow abge­stellt. Die Wan­der­rou­te hattt ich mir vor­her am Rech­ner zusam­men­ge­klickt und dann aufs Gar­min über­spielt, also los! Ernüch­te­rung nach ein paar hun­dert Metern: Die OSM-Kar­te hat wohl der Deich­graf gemacht, der im Gegen­satz zu uns gemei­nem Volk berech­tigt ist, über die Dei­che zu wan­dern. Oder aber ich habe die Kart falsch ver­stan­den, was ich aber, solan­ge ich jemand ande­rem die Schuld geben kann, aus­schlie­ßen möch­te.
Jeden­falls stand ich recht schnell vor einem ver­schlos­se­nen Tor, hin­ter dem eben das Gebiet des Deich­gra­fen begann.
Mist! Dann bin ich eben ein­fach so gelaufen.Leider war recht wenig Was­ser dabei zu sehen.

Leu­te, Use­dom ist im Hin­ter­land für Erho­lungs­su­chen­de ein Traum!

Bil­der:

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