Was durften die BRD-Werktätigen nicht lesen?

Sjöwall/Wahlöö: Die Tote im Göt­aka­nal.

Seit 1968 wur­de den BRD-Bür­gern die vol­le Wahr­heit ver­schwie­gen: Zen­sur im Sin­ne des staats­mo­no­po­lis­ti­schen Kapi­ta­lis­mus.

Gekürz­te deutsch­spra­chi­ge Aus­ga­be!

Doch dann im fort­schritt­li­chen zwei­ten deut­schen Staat wur­de gepatcht:

🙂

Wobei wirk­lich inter­es­sant wäre zu erfah­ren, wel­che Geschich­te dahin­ter steckt. Es muß eine geben.

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Sie haben mich erwischt

Die Pro­fis von der CIA.

Case #23949188

Dis­tri­bu­ti­on and sto­rage of por­no­gra­phic elec­tro­nic mate­ri­als invol­ving underage child­ren.

My name is Zay­den Crofford and I am a tech­ni­cal collec­tion offi­cer working for Cen­tral Intel­li­gence Agen­cy.

It has come to my atten­ti­on that your per­so­nal details inclu­ding your email address (cloud75@de.basingbase.com) are listed in case #23949188.

The fol­lo­wing details are listed in the document’s attach­ment:

• Your per­so­nal details,
• Home address,
• Work address,
• List of rela­ti­ves and their con­tact infor­ma­ti­on.

Case #23949188 is part of a lar­ge inter­na­tio­nal ope­ra­ti­on set to arrest more than 1700 indi­vi­du­als suspec­ted of pae­do­phi­lia in 27 coun­tries.

The data which could be used to acqui­re your per­so­nal infor­ma­ti­on:

• Your ISP web brow­sing histo­ry,
DNS que­ries histo­ry and con­nec­tion logs,
• Deep web .oni­on brow­sing and/or con­nec­tion sharing,
• Online chat-room logs,
• Soci­al media activi­ty log.

The first arrests are sche­du­led for April 12, 2019.

Why am I con­tac­ting you?

I read the docu­men­ta­ti­on and I know you are a wealt­hy per­son who may be con­cer­ned about repu­ta­ti­on.

I am one of several peop­le who have access to tho­se docu­ments and I have enough secu­ri­ty clearan­ce to amend and remo­ve your details from this case.Here is my pro­po­si­ti­on.

Trans­fer exac­t­ly $10,000 USD (ten thousand dol­lars – about 2.5 BTC) through Bit­coin net­work to this spe­cial bit­coin address: bc1qa8hmryr288dldfg0zhaaznq7nmn6nyjrp32jf5

You can trans­fer funds with online bit­coin exch­an­ges such as Coinbase,Bitstamp or Coinmama.The dead­line is March 26, 2019 (I need few days to access and edit the files).

Upon con­fir­ming your trans­fer I will take care of all the files lin­ked to you and you can rest assu­red no one will bother you.

Plea­se do not con­tact me.I will con­tact you and con­firm only when I see the valid trans­fer.

Regards,
Zay­den Crofford

Tech­ni­cal Collec­tion Offi­cer
Direc­to­ra­te of Sci­ence and Tech­no­lo­gy
Cen­tral Intel­li­gence Agen­cy

Ich zit­te­re, ich zit­te­re!

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Rainer geht in die Politik

Gera­de habe ich eine Mail an mei­ne 3 EU-Abge­ord­ne­ten abge­schickt:

Guten Abend,

vor­weg: Ich bin kein Bot und wer­de auch von nie­man­dem bezahlt für mei­ne Bit­te an Sie.
Aller­dings bin ich pri­vat und beruf­lich seit Jahr­zehn­ten im Inter­net zuhau­se; ich ken­ne noch die Zei­ten, als Inter­net­brow­ser etwas ganz neu­es waren.
Kurz­um: Ich spre­che mir beim The­ma Inter­net eini­ge Kom­pe­tenz zu.

Las­sen Sie mich bit­te eini­ge Aspek­te anspre­chen, die m. E. in der Dis­kus­si­on zu kurz kom­men:

1: Die Dis­kus­si­on dreht sich vor allem um Vide­os und Musik­stü­cke, also eigent­lich um Youtube/Google. You­tube soll Lizenz­ver­trä­ge abschlie­ßen mit den Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten (nicht den Urhe­bern!)
Das Ver­öf­fent­li­chen von nicht­li­zen­sier­tem Mate­ri­al soll der Anbie­ter ver­hin­dern, und bei der puren Mas­se, die täg­lich auf You­tube hoch­ge­la­den wird, geht das selbst­ver­ständ­lich nur über auto­ma­ti­sier­te Fil­ter. You­tube hat sol­che schon (Con­tent-ID)
Doch eigent­lich geht es ja um urhe­ber­recht­lich geschütz­te Wer­ke gene­rell, also auch alles Text­ma­te­ri­al.
Doch kön­nen You­tube, Face­book, Twit­ter… denn erken­nen, ob ein Text der hoch­ge­la­den wird urhe­ber­recht­lich geschützt ist?
Nein, natür­lich nicht!
Das­sel­be gilt für Noten und Repro­duk­tio­nen bil­den­der Kunst.
Der Ent­wurf schreibt in Arti­kel 13: “Die­se Maß­nah­men wie bei­spiels­wei­se wirk­sa­me Inhalts­er­ken­nungs­tech­ni­ken müs­sen geeig­net und ange­mes­sen sein.”
Es gibt aber die­se “wirk­sa­men Inhalts­er­ken­nungs­tech­ni­ken” nicht, gera­de auch nicht im Hin­blick auf Tex­te, Noten usw.

2: Arti­kel 12 schwächt die Urhe­ber gegen­über den Ver­wer­tern. Die­ser Arti­kel ist nicht im Inter­es­se der Urha­ber.

3: Begehr­lich­kei­ten: Obwohl Fil­ter nicht expres­sis ver­bis erwähnt wer­den, ist doch völ­lig unstrit­tig, daß “wirk­sa­me Inhalts­er­ken­nungs­tech­ni­ken” eben nur Fil­ter sein kön­nen. Fil­ter haben aber kei­ne Moral. Eine Fil­ter­tech­no­lo­gie, die sich gegen die Ver­brei­tung von Raub­ko­pi­en nut­zen läßt, läßt sich selbst­ver­ständ­lich auch gegen die Ver­brei­tung von Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch von uner­wünsch­ten Ansich­ten ein­set­zen. Und das wird ver­sucht wer­den, vor allem von Staa­ten mit Demo­kra­tie­de­fi­zi­ten.
Schon die Gefahr muß ver­hin­dert wer­den.

4: Das Gesetz soll ja nur für die gro­ßen Anbie­ter gel­ten, nicht etwa für Star­tups. Doch was wird pas­sie­ren, wenn ein Start­up so groß gewor­den ist, daß es nun fil­tern muß? Es wird aber nicht die Res­sour­cen haben, eige­ne Fil­ter­tech­no­lo­gi­en zu ent­wi­ckeln. Schon aus einem ein­fa­chen Grun­de: Man braucht etwa um zu ent­schei­den, ob ein hoch­ge­la­de­ner Song urhe­ber­recht­lich geschützt ist, eben die­sen Song als Ver­gleichs­ma­te­ri­al. Das sind rie­si­ge Daten­men­gen, die ihrer­seits auch erst­mal gekauft wer­den müs­sen. Also wird dem Start­up nichts wei­ter blei­ben, als die Dienst­leis­tung “Fil­ter” zum Bei­spiel bei Goog­le ein­zu­kau­fen, womit Goog­le in die kom­for­ta­ble Situa­ti­on gebracht wür­de, auf poten­ti­el­le Mit­be­wer­ber Ein­fluß aus­üben zu kön­nen.
Mit ande­ren Wor­ten: Die­ses Gesetz wür­de die Markt­macht der Gro­ßen zemen­tie­ren.

Es ist sicher­lich eine löb­li­che Idee, die Rech­te von Urhe­bern zu stär­ken. Doch lei­der stärkt der Ent­wurf vor allem die Rech­te von Ver­wer­tern und den gro­ßen Inhal­te­an­bie­tern im Inter­net, hin­zu kommt die Gefahr für die Demo­kra­tie durch den Auf­bau einer Fil­ter­struk­tur, die sich gegen alles mög­li­che ein­set­zen las­sen wür­de.

Des­halb bit­te ich Sie drin­gend, am Diens­tag gegen den Ent­wurf zu stim­men.

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Rai­ner Sokoll

Zumin­dest ist noch kein Unde­li­ver­a­ble zurück­ge­kom­men…

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Bedauerlicher Zufall?

Da möch­te ich mei­nen EU-Abge­ord­ne­ten bei der Ent­schei­dungs­fin­dung behilf­lich sein. Dazu muß ich aller­dings wis­sen, wer mei­ne sind und wie ich sie errei­chen kann.

Goog­le (sic!) schlägt http://www.europarl.europa.eu/germany/de/die-eu-und-ihre-stimme/die-deutschen-europa-abgeordneten-nach-bundesl%C3%A4ndern vor.

Sicher­lich die gan­zen Goog­le-Bots, die den Ser­ver in die Knie gezwun­gen haben?

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Die Freuden des späten

Vater-seins — und frü­hen Opa-seins:
Man ist ent­spannt, und als bald vier­fa­chem Opa gefällt mir die­ses

Sehr gut 🙂
Mein ältes­ter Enkel ist gera­de mal 5 Jah­re jün­ger als mein jüngs­tes Kind — wir leben zwar in einer Klein­stadt ganz ohne Sze­ne­vier­tel, doch immer­hin gehen unse­re bei­den Klei­nen auf eine Montesso­ri-Schu­le, mit Eltern aus dem Mill­jöh: Ärz­te, Archi­tek­ten, Rechts­an­wäl­te…
Also: ich ver­ste­he den Frust des Sän­gers durch­aus.
Fahr­rad­helm habe ich auch, Gesund­heits­schu­he: Was ist das? Jack Wolfs­kin-Jacken: Nö.
Übri­gens sind die meis­ten Ärz­te, Archi­tek­ten, Rechts­an­wäl­te… ganz umgäng­li­che Men­schen.

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Kommasetzung

Ich brau­che mal eine kna­cki­ge Regex für die Kom­ma­set­zungs­re­geln (der nicht-nati­ve Deut­sche wen­det sich schon hier mit Grau­sen) gemäß Duden:

https://www.duden.de/sprachwissen/rechtschreibregeln/komma

 

Dan­ke!

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Pepper King Habañero Kessel Chips

Wow, man kennt das ja: die übli­chen Ver­däch­ti­gen im Chips-Regal haben Hot Chips, die so hot wie Tofu sind.

Aber die­se hier:

die sind wirk­lich hef­tig. Jeden­falls wenn man kein völ­lig durch­ge­knall­ter Chi­li-Head ist.
Die Gat­tin brach­te sie vom hie­si­gen real,- mit. Soll­te man mal pro­bie­ren, fin­de ich.

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Windows-Telemetrie, der gesunde Menschenverstand

Ich lese inter­es­siert einen Arti­kel zur Tele­me­trie in Win­dows 10 und kom­me aus dem Stau­nen nicht her­aus. Die Bun­des­be­hör­de BSI erforscht das Nach-Hau­se-Pet­zen von Win­dows 10. War­um? Wegen

der poli­tisch-stra­te­gi­schen Ent­schei­dung für Win­dows 10 als Betriebs­sys­tem für die Bun­des­ver­wal­tung

Mit ande­ren Wor­ten: Win­dows 10 ist alter­na­tiv­los, und hin­ter­her schau­en wir mal, wie wir uns unse­re Ent­schei­dung schön­for­schen kön­nen. Seit 2 Jah­ren wird da geforscht (ich habe eine ande­re Defi­ni­ti­on von „For­schung“, aber das nur neben­bei), und die For­scher

kön­nen mitt­ler­wei­le recht genau nach­voll­zie­hen, was dort pas­siert.

Wow! Doch schon! Nein, ich unter­stel­le den For­schern kei­ne Inkom­pe­tenz, ganz im Gegen­teil. Ich unter­stel­le aber Micro­soft, daß sie sehr gut dar­in sind zu ver­schlei­ern, was Win­dows 10 alles so tut  — und dafür sicher Grün­de haben.

In einer Stan­dard­in­stal­la­ti­on waren über 1.000 sol­cher Mess­punk­te aktiv — an denen wie­der­um ver­schie­de­ne Daten ermit­telt und an Micro­soft gesen­det wer­den.

In Wor­ten: über EINTAUSEND Sen­so­ren, die an Micro­soft repor­ten! Inklu­si­ve einer API für Key­log­ger.
Aber es kommt noch schlim­mer: Micro­soft kann zum Bei­spiel einen

Memo­ry-Dump einer Soft­ware

anfor­dern. Das heißt: Sie kön­nen jedes Doku­ment, was der Nut­zer gera­de offen hat, abzie­hen. Der feuch­te Traum aller Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den, Geheim­diens­te und sons­ti­ger Kri­mi­nel­len.
Das inter­es­siert die For­scher, und so wol­len sie

eine Tele­me­trie, um die Tele­me­trie zu über­wa­chen

bau­en. Immer­hin haben sie Juve­nal gele­sen 😉 Quis cus­to­diet ipsos cus­to­des?
Dann kom­men ein paar Gedan­ken, wie man das Pet­zen wirk­sam unter­bin­den kön­ne, mit einer genia­li­schen Idee: Das Win­dows kom­plett vom Inter­net abklem­men. Gute Idee, nur gibts dann eben kei­nen Inter­net­zu­griff mehr, was heut­zu­ta­ge nun wirk­lich ein Nogo ist. Aus­weg?

Mit dem Bun­des­cli­ent, eine stan­dar­di­sier­te Platt­form, über die in Zukunft Ver­wal­tung und Behör­den ihre Com­pu­ter­ar­bei­ten ver­rich­ten sol­len, soll genau dies umge­setzt wer­den. Gesurft wird dann über einen vir­tua­li­sier­ten Brow­ser oder ein Ter­mi­nal.

Der Bun­des­cli­ent ist offen­sicht­lich ein umge­la­bel­ter RDP-Cli­ent, dann petzt eben der Win­dows Ser­ver 2016, auf den der Bun­des­cli­ent zugreift.🤦‍♂️

Und damit kom­me ich zu mei­nem eigent­li­chen Auf­re­ger: 5G und Hua­wei. Der Chi­na­mann! Darf man den in Deutsch­land Netz­in­fra­struk­tur bau­en las­sen? Wo der Chi­na­mann doch unse­re Indus­trie abhört?
Mal ernst­lich: Wie soll das gehen? Wir reden über 5G, also Mobil­funk. Dar­über wird eh nur trans­port­ver­schlüs­sel­tes Zeug trans­por­tiert. Eher ist die Gefahr, daß die Ame­ri­ka­ner in die TLS-Imple­men­tie­run­gen Soll­bruch­stel­len ein­ge­baut haben — womit wir wie­der bei Win­dows 10 sind.

Wenn man For­scher­kol­lek­ti­ve braucht, die nach mehr­jäh­ri­ger Tätig­keit immer­noch nicht wis­sen, was Win­dows 10 tut — dann ver­dammt setzt man kein Win­dows 10 ein!
Die­ses wasch mich, aber mach mich nicht naß — das ist pein­lich, gera­de fürs BSI. Win­dows in wel­cher Ver­si­on auch immer ist NICHT gott­ge­ge­ben!

PS: War da nicht mal was mit DSGVO?

 

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