Kategorie: Haus

Bypass die nächste

So, ich glaub, ich habs:


Mit 18° rein, mit 26° raus, Auto­ma­tik-Pro­gramm.
Es sind aber nicht 26° im Haus. Der Grund für 26° dürf­te sein, daß die Anla­ge im HWR steht, und der ist an der Süd­west­ecke des Hau­ses, d.h. von etwa 13 bis ca. 22 Uhr (wir haben Som­mer­son­nen­wen­de) scheint die Son­ne auf die­se Haus­ecke. Und es gibt zwar einen Abluft­sau­ger, aber kei­nen Frisch­luft­zu­brin­ger. Wozu auch, ist ein HWR. Also ist es dort wär­mer als im Rest des Hau­ses.
Die 18° hin­ge­gen stim­men.

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Pluggit: Sommerbypass nur einbauen reicht nicht

Nor­ma­ler­wei­se zieht ja die Plug­git Außen­luft rein, schickt sie über einen Wär­me­tau­scher, bläst dann die ange­wärm­te Außen­luft ins Haus.
An ande­rer Stel­le im Haus wird die war­me Innen­luft abge­saugt, geht zum Wär­me­tau­scher, wo sie die her­ein­kom­men­de Luft erwärmt.
Momen­ta­ne Situa­ti­on (19:30 Uhr): Außen 29°, innen 26°, die 29° war­me Außen­luft wird auf 27° “abge­kühlt” — effek­tiv wird aber geheizt, da innen ja “nur” 26° sind.
Schlimm wirds dann nachts: Wenn die Außen­tem­pe­ra­tur sagen wir mal auf 18° fällt, wird dann eben immer­noch mit 25° ins Haus gebla­sen — eine wirk­li­che Abküh­lung fin­det nicht statt.
Dafür ist der Bypass da. Der bläst die Außen­luft direkt nach innen, unter Umge­hung des Wär­me­tau­schers. Der Bypass (optio­na­les Zube­hör, wir haben einen ver­baut) wird auto­ma­tisch geschal­tet, die Schalt­pa­ra­me­ter kann man in sinn­vol­len Gren­zen beein­flus­sen.

Also man könn­te, wenn man die ent­spre­chen­den Werk­zeu­ge hät­te. Es gibt nur ein ein­zi­ges Werk­zeug: Eine Win­dows-Soft­ware. In die­sem Haus gibt es kein Win­dows, aber ein Mac­book mit Vir­tu­al­box. Also habe ich dar­in eine 30-Tage-Ver­si­on von Win­dows 10 instal­liert, noch 2 USB-Fil­ter dazu, iFlow instal­liert — und in der Tat die Plug­git wird gese­hen!
Die Soft­ware kennt 3 Rol­len:

  • Nut­zer
  • Instal­la­teur
  • Admin

Die letz­ten bei­den sind paß­wort­ge­schützt. Die Paß­wör­ter sind hart in die Plug­git rein­ge­schrie­ben und kön­nen auch nicht geän­dert wer­den. Ein kur­ze Recher­che ergibt: Instal­la­teur kommt mit 1234 rein, bei Admin ist das Paß­wort stär­ker: DAH1234 🤦🏼‍♂️

Also konn­te ich mich anmel­den, natür­lich gleich als Admin, man gönnt sich ja sonst nichts. Scnell stell­te ich fest, daß der Bypass zwar ein­ge­baut, aber deak­ti­viert war, man muß erst­mal einen Haken set­zen:


Vor­her wird das sowie­so nichts 🙂

Und dann kann man auch die Rand­be­din­gun­gen für den Bypass ein­stel­len, mir schei­nen die­se sinn­voll:

Abluft ist hier die Innen­luft im Haus, die raus­trans­por­tiert wer­den soll: 21° ist wahr­schein­lich zu kühl, wir wer­den sehen. Außen­luft ist klar. Das Hand­buch sagt:

  1. Der Som­mer­by­pass wird auto­ma­tisch akti­viert, wenn
    • die Außen­luft 2 K kühler ist als die Abluft und
    • Tmin überschritten ist und
    • Tmax überschritten ist.

Also nach mei­nem Ver­ständ­nis: Innen müs­sen min­des­tens 21° sein, drau­ßen min­des­tens 15°. Ange­nom­men drin­nen sind es 25°, dann müs­sen es drau­ßen min­des­tens 15° sein und höchs­tens  23° (wegen der 2K Min­dest­un­ter­schied) Oder? Mal sehen. Heu­te nacht um 3 könn­ten die Schwell­wer­te ja erreicht sein 🙂

Jetzt sieht es so aus:


Und mit test­wei­se geöff­ne­tem Bypass so:

Das nützt aber natür­lich alles nichts, wenn der Bypass werk­sei­tig deak­ti­viert ist und Meis­ter Röch­rich dar­an auch nichts geän­dert hat…

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Roomba

Da steht er nun unschul­dig in der Ecke, der neue Haus­halts­hel­fer.

Mit Cloud!

Aber nicht lan­ge. Auf dem Rou­ter sieht das näm­lich momen­tan so aus:

        rule 40 {
            action reject
            description "Roomba bleibt zu Hause!"
            log disable
            source {
                mac-address d0:c5:d3:bd:c4:f1
            }
        }

Mac-Adres­se aus zwei Grün­den:

    • IPv6 mit pri­va­cy exten­si­ons (das Teil scheint aber kein v6 zu kön­nen)
    • DHCP (IP ist zwar fest­ge­tackert, aber wer weiß…)
    • IPX/SPX ja viel­leicht? 😉

Und ein tcpdump meint dazu:

18:47:16.280486 IP 192.168.1.254 > 192.168.1.93: ICMP 52.2.109.246 tcp port 8883 unreachable, length 52

Und was meint das IoT so zu 52.2.109.246:8883?
Das hier:

Ah — ja. Syman­tec.
Immer­hin hat der Staub­sauger sel­ber kei­ne Ports offen.

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Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Hier (iPho­ne-App) kann man hübsch visua­li­siert sehen, wie das funk­tio­niert.

Es wird ja die gan­ze Zeit Luft von drau­ßen ins Haus gebla­sen, das ist, als hät­te man stän­dig die Fens­ter leicht gekippt und einen leich­ten Durch­zug. Dann aller­dings wür­de die kal­te Außen­luft direkt ins Haus kom­men.
Im Bild aber sieht man, daß die Außen­luft mit 1°C (tat­säch­lich sind drau­ßen gera­de -4°C) in den Wär­me­tau­scher kommt und dort durch die Abluft von 22°C auf immer­hin 18°C erwärmt wird. Die Abluft aus dem Haus hat hin­ter dem Wär­me­tau­scher nur noch 5°C.

Wer also ein Haus baut und noch ein paar Taler übrig hat: Ich kann so eine Umluft-Anla­ge nur emp­feh­len. Man hat immer fri­sche Luft ohne ein ein­zi­ges Fens­ter auf­ma­chen zu müs­sen.

Ob sich das energetisch/finanziell rech­net? Glau­be ich kaum. Aber der Kom­fort­ge­winn ist enorm!

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Trådfri befreien

Na ja, ein rei­ße­ri­scher Titel muß schon sein, gell?

Man kann sein Smart Home bei IKEA furcht­bar güns­tig begin­nen: Man kauft eine Lam­pe im Set mit einer Fern­be­die­nung. Da ist die Fern­be­die­nung schon mit der Lam­pe gekop­pelt, man schraubt die Lam­pe ein­fach in den Sockel, gibt Strom drauf — und schon kann man die Lam­pe mit der Fern­be­die­nung schal­ten. 15 Euro oder so. Das war mei­ne ers­te Lam­pe. Dann kam im Wind­fang eine Lam­pe nicht mit Fern­be­die­nung, son­dern mit Bewe­gungs­mel­der hin­zu.

Das ist jetzt das The­ma.

Am Bewe­gungs­mel­der kann man hin­ten zwei Din­ge ein­stel­len: Leucht­dau­er und ob der nur im Dun­keln oder immer schal­ten soll. Selbst­ver­ständ­lich soll er nicht schal­ten, wenn es tags­über hell ist — das wäre ja Schwach­sinn.. Nur: er funk­tio­niert ver­läß­lich nur in der Stel­lung always on. Das ist natür­lich nicht wei­ter tra­gisch; den zusätz­li­chen Ener­gie­ver­brauch kann man ver­nach­läs­si­gen. Aber schön ist das eben doch nicht.

Und jetzt kommt die rich­ti­ge™ Home Auto­ma­ti­sie­rung ins Spiel: Was wäre, wenn man die Ver­bin­dung zwi­schen Bewe­gungs­mel­der und Lam­pe kom­plett auf­bricht und die gan­ze Logik an (HomeAssistant|OpenHAB|IOBroker|Whatever) aus­la­gert?
Das muß gehen. Jeden­falls kann ich schon mal eine belie­bi­ge Akti­on (Home­As­si­stant) aus­füh­ren las­sen, sobald ich den Wind­fang betre­te.

- alias: Bewegung im Windfang Licht in HWR einschalten
  trigger:
    platform: state
    entity_id: sensor.windfang_bewegungsmelder
    to: 'on'
  action:
    service: light.turn_on
    data:
      entity_id: light.hwr_deckenlampe
      brightness_pct: 100

Ich möch­te das dann mit sun ver­bin­den, dann habe ich näm­lich genau das, was ich will: tags­über wird nicht geschal­tet, im Dun­keln schon.
Aber erst mor­gen 🙂

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Vielleicht bekomme ich die Pluggit ja doch noch ans HomeAssistant

Jeden­falls habe ich mal die Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Tele­fon und Anla­ge mit­ge­schnit­ten — das sieht sehr ein­fach gestrickt aus, und zumin­dest zum Lesen ist wohl auch kei­nen Authen­ti­fi­zie­rung nötig.

Es ist immer ein Fra­ge-Ant­wort-Spiel: Die App fragt ein Regis­ter ab, die Anla­ge ant­wor­tet.
Ein typi­sches Ant­wort­pa­ket sieht so aus:

Die 23 könn­te die Luft­tem­pe­ra­tur im Haus sein. Man müß­te jetzt “nur” noch wis­sen, wie man an ein bestimm­tes Regis­ter kommt, und wel­ches Regis­ter wel­chen Wert lie­fert.
Dann soll­te man mit der Doku wei­ter­kom­men.

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Ingenieure, IT

Hier im Haus haben wir eine ziem­lich gute (ziem­lich ist unter­trie­ben) Lüf­tungs­an­la­ge eines deut­schen(?) Her­stel­lers — die­se.
Nun kann man heut­zu­ta­ge kaum noch Anla­gen ver­kau­fen, die nicht in irgend­ei­ner Wei­se über Com­pu­ter und/oder Apps bedient wer­den kön­ne, so auch unse­re Anla­ge.
Jeden­falls irgend­wie:

WLAN TCP / IP via Rou­ter ja
Anschluss Mod­bus / IP via Rou­ter ja

Das

via Rou­ter ja

ist natür­lich falsch: Das Gerät hat einen Ether­net-Anschluß, ist ein DCHP-Cli­ent (nix IPv6) und spricht dort nicht etwa HTTP, son­dern Mod­Bus. Die Anla­ge muß also nur ans LAN mit einem DHCP-Ser­ver (es läßt sich kei­ne fixe Adres­se ver­ge­ben) kom­men. Daß man im Tech­nik­raum Ether­net zu lie­gen hat, ist eher unwahr­schein­lich, aber für WLAN hat es aus wel­chen Grün­den auch immer nicht gereicht (nein, man kann es auch nicht nach­rüs­ten).

Hat man dann doch die Anla­ge ans Netz bekom­men, kann man sie mit einer App (Andro­id oder IOS) steu­ern, also jeden­falls wenn die App die Anla­ge fin­det, was immer­hin oft der Fall ist. nmap -sT -p502 fin­det die Anla­ge immer.

Aber man kann sie auch viel detail­lier­ter kon­fi­gu­rie­ren — dafür hat die Anla­ge einen USB-Anschluß. Mini-USB-B. Schon das ist gaga. Um das machen zu kön­nen, gibt es ein Pro­gramm namens iFlow, nur hipp mit dem i. Aller­dings nur für Win­dows. Es braucht .NET 3.5, das ist von anno dazu­mal. Es braucht genau die­se Ver­si­on, neue­re gehen nicht.
Ich habe kein Win­dows, in einer VM auf Linux wird die Anla­ge nicht gefun­den (ich wer­de wei­terfri­ckeln, viel­leicht doch irgend­wann?)
Wür­de ich eine Ver­bin­dung bekom­men, hät­te ich 3 Accounts:

  • User (ohne Paß­wort)
  • Instal­la­teur (mit Paß­wort)
  • Admin (mit ande­rem Paß­wort)

Die Paß­wör­ter sind hart codiert und ste­hen im Inter­net. Das GUI ähnelt der SPS-Steue­rung eines Atom­kraft­wer­kes (jeden­falls stel­le ich mir eine sol­che so vor)

Ehr­lich: So schafft sich Deutsch­land ab.

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