Kategorie: Musik

Fake-Kunst?

Wie hat­ten neu­lich auf G+ eine schö­ne Akti­on: Zei­ge 20 Tage lang jeden Tag ein Bild eines Fil­mes, der irgend­ei­nen Ein­fluß auf Dich hat­te. Ohne jede wei­te­re Erklä­rung, nur das Bild.
Ich hat­te unter ande­rem Ama­de­us.
Das ist einer der Fil­me, die man ein- oder zwei­mal sieht und dann Jahr­zehn­te in sich trägt.

Nun ist er mir aus dem Inter­net auf wun­der­sa­me, uner­klär­li­che Art auf mei­ne Fest­plat­te gefal­len, und ich ich habe wie­der mal rein­ge­se­hen. Er hat kei­ner­lei Pati­na ange­setzt.

Jedoch: Der Film ist kom­plett falsch, folgt einem Fake, den Pusch­kin in die Welt gesetzt hat: Der mit­tel­mä­ßi­ge Salie­ri hät­te Mozart umge­bracht.
Hat er aber nicht, und Salie­ri war auch gar nicht mit­tel­mä­ßig, son­dern ein groß­ar­ti­ger Kom­po­nist. Die Diva Ceci­lia Bar­to­li kann das eine oder ande­re Lied davon sin­gen 🙂

Wie gesagt, der Film ist his­to­risch falsch: Fake past.
Aber: Er wird dadurch nicht ent­wer­tet. Ganz im Gegen­teil: Es ent­steht eine neue, gro­ße Kunst.

Ich weiß nicht, ob es in den Strea­ming-Por­ta­len Ama­de­us gera­de gibt. Wenn nicht: Manch­mal fällt er aus dem Inter­net.
Und dann: Fest­hal­ten!

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Hochzeitsfeier Ina und Norbert

Die bei­den hol­ten ges­tern ihre Hoch­zeits­fei­er, doch schon nach einem Jahr 😀, nach — in Loitz im Tuchol­ski, wo schon vor 2 Jah­ren die Par­ty zu Nor­berts 50. statt­fand.
Bei­der Freun­des­kreis ist ja sehr groß, also bestand kei­ne Gefahr, daß der Saal nich voll wür­de.
Natür­lich bin ich hin­ge­ra­delt, Moritz konn­te lei­der nicht mit­fah­ren, da er sich vor etwa einer Woche eine Bän­der­riß am lin­ken Sprung­ge­lenk zuge­legt hat­te.


Der Anfang bot ver­schärf­te Bedin­gun­gen im Wald 😀

Den Weg fuhr ich dann aber auf der Rück­tour nicht.

Impres­sio­nen von der Hin­fahrt:

Das Tuchol­ski sel­ber hat einen schwer beschreib­ba­ren Charme: Ja, es ist her­un­ter­ge­kom­men, und genau damit spielt der Besit­zer augen­zwin­kernd, 4 Bil­der mögen das ver­deut­li­chen:

Es gibt auch Unter­kunfts­mög­lich­kei­ten, unser Zim­mer hat­te gar einen Kachel­ofen.

Loitz sel­ber hat erschre­ckend vie­le ver­fal­le­ne Häu­ser — und zag­haf­te Hoff­nung. Den Whis­ky wür­de ich ger­ne mal pro­bie­ren, das Bier fand ich nicht son­der­lich.

Die Par­ty Vor­be­rei­tun­gen, ich habe nur sehr spo­ra­disch geknipst, alles unge­ord­net:

Das High­light im Kul­tur­pro­gramm waren dann zwei­fel­los die Mil­ler Fami­ly, wobei Papa wohl Apo­the­ken­dienst hat­te und nicht konn­te, aber vom Teu­fels­gei­ger und sei­nem Sohn gut ver­tre­ten wur­de:

Tja, und Sonn­tag dann zurück.

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