Kategorie: Musik

All along the watchtower

Nein, es geht weder um Bob Dyl­an noch Jimi Hen­drix 🙂

Pro­blem: Docker selbst hat kein self-manage­ment, d.h., wenn es ein neu­es Image gibt, kriegt Docker das erst­mal nicht mit. Man muß sel­ber pul­len, um dann sowas zu krie­gen:

root@big:~# docker pull collabora/code
Using default tag: latest
latest: Pulling from collabora/code
Digest: sha256:1b53e1119f92eb99e07186a8afdda9be1179fcefcbda415ed5b7b4087e7617a1
Status: Image is up to date for collabora/code:latest
docker.io/collabora/code:latest
root@big:~#

Außer Spe­sen nichts gewe­sen — das Image ist aktu­ell. Aber das weiß ich eben erst, wenn ich das docker pull aus­füh­re. Man könn­te das per cron machen. Aber auch dann wür­de ein neu­es Image gepullt wer­den, aber es muß ja noch mehr gemacht wer­den dann: docker stop foobar && docker rm foobar && docker run foobar --with many arguments
Aber es geht auch ele­gan­ter — mit einem Con­tai­ner, der uns die Arbeit abnimmt: Watch­to­wer. Ich kann bestä­ti­gen: der küm­mert sich um alles — Down­load neu­er Images, Restart des Con­tai­ners. Auch sich selbst updatet er.
Zitat:

With watch­to­wer you can update the run­ning ver­si­on of your con­tai­ne­ri­zed app sim­ply by pushing a new image to the Docker Hub or your own image regis­try.

Das ver­wen­de ich zwar nicht, hört sich aber geil an: ein neu­es Image in die Regis­try pushen (egal ob Docker­hub oder die eige­ne) — und der Con­tai­ner wird auto­ma­tisch mit dem neu­en Image neu gestar­tet.
Hab’ ich mir jetzt meh­re­re Wochen ange­se­hen, funk­tio­niert, wirk­lich!
Natür­lich kann man das nur pri­vat und nicht pro­fes­sio­nell ein­set­zen: es funk­tio­niert ein­fach ohne jede wei­te­re Inter­ak­ti­on, es gibt kein User-inter­face, von einer GUI ganz zu schwei­gen. Das ist natür­lich nicht Enter­pri­se, weil völ­lig schmerz­frei, aber für klei­ne­re Hob­by-Pro­jek­te mag es ja rei­chen…

0

Ubuntu, qt und der ganze Rest

Die Geschich­te:
Sohn möch­te aus lmms nach Midi expor­tie­ren. In sei­ner Ver­si­on:

odroid@moritz:~$ lmms --version
LMMS 1.1.3
(Linux unknown processor, Qt 4.8.7, GCC 6.2.1 20161215)

gibt es das nicht, wohl aber in der aktu­el­len 1.2 — die es aber für sei­ne Platt­form (Ubun­tu 18.04 aarch64) nicht fer­tig gibt. Selbst ist also der Mann, wir fol­gen den Anwei­sun­gen und bau­en selbst.
Und es fällt ein funk­tio­nie­ren­des Bina­ry raus, hur­ra!
Aller­dings gibts nun kein muses­core mehr, und es läßt sich auch erst­mal nicht instal­lie­ren:

root@moritz:~# apt install musescore
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
Einige Pakete konnten nicht installiert werden. Das kann bedeuten, dass
Sie eine unmögliche Situation angefordert haben oder, wenn Sie die
Unstable-Distribution verwenden, dass einige erforderliche Pakete noch
nicht erstellt wurden oder Incoming noch nicht verlassen haben.
Die folgenden Informationen helfen Ihnen vielleicht, die Situation zu lösen:

Die folgenden Pakete haben unerfüllte Abhängigkeiten:
musescore : Hängt ab von: libqt5core5a (< 5.10) aber 2:5.9.5+dfsg-2ubuntu2.2 soll installiert werden
E: Probleme können nicht korrigiert werden, Sie haben zurückgehaltene defekte Pakete.
root@moritz:~#

Es hat was mit qt zu tun.
Wie mache ich wei­ter?

0

Höchste Kunst, höchstes Können!

Wenn man gegen 39 ande­re Stim­men ansin­gen muß, ach was, mit 39 ande­ren Stim­men zusam­men­sin­gen will und kann, noch dazu ein genia­les Stück, dann kommt eine Stern­stun­de her­aus:

#Tal­lis
Wer sowas mag, soll­te sich mal in Rich­tung vene­zia­ni­sche Krö­nungs­mu­sik umse­hen. Die­ses zum Bei­spiel.

0