Kategorie: Greifswald

56 Kilometer radeln

Heu­te war ja bei mir Fei­er­tag, die Son­ne schien, es war frisch (so 2 bis 6 Grad). Gat­tin und Toch­ter auf Kur, Sohn auf Kin­der­ge­burts­tag mit Über­nach­tung. Also rauf aufs Rad, 56 Kilo­me­ter sinds gewor­den, vor­bei am KKW Lub­min Das ist der Blick, wenn man von Wes­ten kommt:

Ein Block

Das habe ich dann durch den Zaun hin­durch mit­ge­nom­men:

Der lin­ke Block sieht “abge­ris­se­ner” aus.

Ein Kern­kraft­werk baut man offen­sicht­lich über Jahr­zehn­te ab.

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Studenten

kön­nen her­vor­ra­gend Vor­ur­tei­le bedie­nen:

10:30 Uhr??? da kom­men dann halt: Stu­den­ten. Ich wäre ja dabei — aber doch nicht um die­se Uhr­zeit!

Und die kön­nen auch so gut inter­näschnäl!

Ja sor­ry, da geht es wohl vor allem um Selbst­ver­si­che­rung.

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Kostenloser Nahverkehr?

Mein hei­mat­li­ches Wurst­blatt zweit­ver­wer­tet eine Stu­die, dis sich mit den Aus­wir­kun­gen eines kos­ten­lo­sen ÖPNV auf die Umwelt beschäf­tigt. (pay­wal­led)
Das erst­mal über­ra­schen­de Ergeb­nis: posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen sind nicht zu erwar­ten. Die Argu­men­ta­ti­on ist für mich nach­voll­zieh­bar: Die Wis­sen­schaft­ler haben einen kos­ten­lo­sen ÖPNV simu­liert. Dazu wur­den die Ein­woh­ner in 5 Grup­pen unter­teilt:

  • die Umwelt­be­wuß­ten (das sind die über­zeug­ten Rad­fah­rer)
  • die Preis­be­wuß­ten (das sind Rad­fah­rer, Fuß­gän­ger, ÖPNV-Nut­zer)
  • die Kom­fort­ori­en­tier­ten (das sind die, die mög­lichst bequem von A nach B kom­men wol­len und des­halb grund­sätz­lich das Auto neh­men)
  • die Prag­ma­ti­ker (die fall­wei­se nach Kosten/Nutzen ent­schei­den, was bes­ser ist)
  • die Indif­fe­ren­ten

Die ers­ten drei Grup­pen stel­len die Mehr­zahl. Bei den ers­ten bei­den Grup­pen hät­te ein kos­ten­lo­ser ÖPNV kei­ne Aus­wir­kun­gen auf die Umwelt. Die Kom­fort­ori­en­tier­ten fah­ren so gut wie immer Auto, ob der ÖPNV nun kos­ten­los oder nicht ist, kann ihnen egal sein. Natür­lich nicht mehr, wenn der Sprit­preis sich ver­dop­pelt oder gar mehr. Dar­auf hat die Lokal­po­li­tik, die für den ÖPNV ver­ant­wort­lich ist, aber kei­nen Ein­fluß.

Im Ergeb­nis plä­die­ren die Wis­sen­schaft­ler für zwei Maß­nah­men:

  • mas­si­ve Kom­fort­ver­bes­se­run­gen für Rad­fah­rer (Aus­bau der Rad­we­ge, Bevor­zu­gung der Rad­fah­rer bei Ampel­schal­tun­gen…)
  • mas­si­ve Kom­fort­ver­schlech­te­run­gen für Auto­fah­rer (Hebel: inner­städ­ti­sche Park­ge­büh­ren, bewuß­te Ver­knap­pung der Park­flä­chen)

Mas­si­ve Kos­ten­sen­kun­gen (bis hin zu Null­ta­ri­fen) im ÖPNV hin­ge­gen sei­en sehr teu­er und wür­den der Umwelt ver­gleichs­wei­se wenig brin­gen.
Fin­de ich logisch.

 

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Wasch mich — aber mach mich bitte nicht naß!

Mein Städt­chen hat ein grü­nen OB, und da gehört es sich natür­lich, daß der Kli­ma­not­stand aus­ge­ru­fen wird, zumal wenn das kei­ne Kon­se­quen­zen außer einer hof­fent­lich wohl­wol­len­den Bericht­erstat­tung hat.
Aber wenn es dann kos­tet, näm­lich Wäh­ler­stim­men, dann wer­den die cir­cen­ses schon mal für alter­na­tiv­los erklärt.
(Auf die CDU-Stim­men muß man nicht hören, die CDU hier ist von einem kläf­fen­den Maler­meis­ter domi­niert, der sich ernst­lich jeden neu­en Tag mit einem Poli­ti­ker ver­wech­selt)
Aller­dings: Ja, natür­lich! Ein Feu­er­werk ver­schmutzt die Luft, und wenn man die­se sau­ber hal­ten will, muß man aufs Feu­er­werk ver­zich­ten. Auch als Grüner/Linker/Tierschützer.

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Gaffelrigg

Ges­tern war Gaf­felrigg, und ich hat­te einen Logen­platz 🙂

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Zusammenfassung: Kaisertag!

Heu­te woll­te ich ja beim Trei­deln und Auf­ta­keln zuse­hen. Das Wet­ter war, ach, sagen­haft! und ich allein mit der klei­nen Toch­ter. Doch am Vor­mit­tag muß­te ich erst­mal in die Stadt radeln, der Stein­thal SFTGOP1 war alle 🙂 — dabei kam ich auch am Lie­ge­platz der Wei­ßen Düne vor­bei, die Geschir­re für die Treid­ler waren schon aus­ge­legt, doch erst­mal der ruhi­ge Fluß, mor­gens um 9 ist da kaum jemand, nur ein paar Ang­ler;

Nix los vor­mit­tags.

Und hier die Geschir­re für die Treid­ler:

Mei­ne ungläu­bi­ge Fra­ge, ob tat­säch­lich nur 8 Män­ner aus­rei­chen, die 100 Ton­nen nicht nur in Bewe­gung zu hal­ten, son­dern über­haupt erst­mal in Bewe­gung zu brin­gen, wur­de mit eine fröh­li­chen: “Ja klar doch!” beant­wor­tet 🙂

Nach­mit­tags sind die Klei­ne und ich (die Gat­tin auf Arbeit, der Jun­ge hat­te sich zu einem Kum­pel ver­ab­schie­det) dann zum Ryck gera­delt, um dem Spek­ta­kel bei­zu­woh­nen. Viel zu früh, wie immer.
Doch dann bog sie um die Ecke:

Viel los nach­mit­tags.

Der Trei­del­pfad hat sich um eini­ges gefüllt 🙂

Gegen­ver­kehr durch die Dra­chen­boo­te gab es auch:

Sind das wirk­lich die Dra­chen­boo­te? Egal 😉

Und dann die Män­ner:

Rechts vor­ne Bud Spen­cer

Respekt!

Und die Fan­ge­mein­de war rie­sig!

Das Schiff ist in Hol­land regis­triert — also gewis­ser­ma­ßen #als­Hol­län­der­in­Vor­pom­mern 🙂 War­um aber Gro­nin­gen? Das liegt doch gar nicht am Meer!

Danach haben wir uns dann noch die Greif ange­se­he, da waren sie schein­bar mit dem Auf­ta­keln noch nicht fer­tig, jeden­falls arbei­te­ten noch Men­schen in der Take­la­ge:

Schee wars!

 

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