Kategorie: Greifswald

Datenschutz, RLY?

Vor­ge­schich­te: ein der AfD nahe­ste­hen­der Poli­zist greift Daten über poli­ti­sche Geg­ner aus wenigs­tens einer inter­nen Poli­zei-Daten­bank ab und teilt die­se mit Gleich­ge­sinn­ten auf Face­book (Golem dazu).
Die Staats­an­walt­schaft sieht kei­ne straf­recht­li­che Rele­vanz, da kei­ne Berei­che­rungs­ab­sicht erkenn­bar ist. (Nord­ku­rier dazu) Das ist die Ver­laut­ba­rung der Staats­an­walt­schaft, aber nicht die gan­ze Begrün­dung. Die­se ist aller­dings geheim.

Ost­see-Zei­tung 22. Juli 2020

Noch­mal zitiert, weil es so schön ist:

Eine Wei­ter­lei­tung der Begrün­dung ist aus Daten­schutz­grün­den nicht mög­lich.

WTF??? Es bestün­de doch kei­ne Berei­che­rungs­ab­sicht!

 

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Forchheim

In Jena hat­ten wir im Nach­bar­haus im Kel­ler ein ita­lie­ni­sches Restau­rant, zu des­sen Betrei­ber sich über die Jah­re ein bei­na­he freund­schaft­li­ches Ver­hält­nis ent­wi­ckel­te. Unse­re Söh­ne gin­gen in eine gemein­sa­me Klas­se, wir hal­fen Roc­co beim Aus­fül­len von Behör­den­an­trä­gen, fuh­ren ihn nach einem Kon­takt mit 220 Volt 300 Meter mit dem Auto in die Not­auf­nah­me…

Lei­der muß­te er das Restau­rant dann vor sicher­lich mitt­ler­wei­le wenigs­tens 15 Jah­ren auf­ge­ben, da die Stadt ihm Park­plät­ze vor dem Restau­rant ver­wei­ger­te. Er ging dann zurück nach Forch­heim und eröff­ne­te dort ein Restau­rant, das wohl ganz gut läuft.

Mitt­ler­wei­le sind wir nach Greifs­wald umge­zo­gen, und 700 Kilo­me­ter (und zurück) fah­ren um mal bei einem alten Bekann­ten Sal­tim­buc­ca zu essen — nee, das geht nicht.
Aber wir sind ja gera­de in Fürth bei Sohn und Enke­lin­nen, da ist es nicht weit nach Forch­heim. Wir hat­ten also heu­te ein lecke­res Mit­tag. Roc­co war zwar nicht da, aber der Sohn, Giu­sep­pe, erkann­te uns tat­säch­lich (ich war schon mal vor ca. 2 Jah­ren da).

Und danach woll­ten wir uns nur ein wenig die Bei­ne in der Stadt ver­tre­ten.
Das war eine vor­züg­li­che Idee, denn die Innen­stadt ist wirk­lich schnuck­lig.

Ein paar Impres­sio­nen:
(Die­se Grup­pe vom Her­ren, die sich alle gegen­sei­tig beklau­en, steht vor der Spar­kas­se, ich fin­de das sehr wit­zig)

Innen­hof Burg Forch­heim

Muse­um Burg Forch­heim, Audio­bei­spie­le für frän­ki­schen Dia­lekt. Kom­plett unver­ständ­lich 😉

Wand­ma­le­rei Burg Forch­heim, Anbe­tung der hei­li­gen drei Köni­ge.

Alles in allem: Ein sehr hüb­sches Städt­chen, noch dazu wohl mit etli­chen Braue­rei­en.

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Schweinekopf vor der Moschee

lese ich hier — daß der Staats­schutz ermit­telt, ist sicher­lich rich­tig, denn die Ver­mu­tung, ein paar doit­sche Hel­den, bei der Ver­tei­lung von Hirn zu kurz gekom­men, sei­en betei­ligt, die liegt nahe.

Was ich mich fra­ge: Woher bekommt man so eben einen Schwei­ne­kopf?

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Ärger am Abend

Beim Grie­chen via Lie­fe­r­an­do bestellt.
Was nicht kommt, ist das Essen.
Nach­ge­fragt beim Grie­chen: Lie­fe­r­an­do faxt die Bestel­lun­gen zum Grie­chen. Als Batch. Wenn der Batch meh­re­re Bestel­lun­gen ent­hält, fällt das Fax­ge­rät beim Grie­chen in Schock­star­re.
Unse­re Bestel­lung ist nie ange­kom­men.
Die Kin­der sind hung­rig und “freu­en” sich nun auf Schnit­te mit Brot.

Kennt jemand die Vor­wahl von #neu­land?

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Radeln gestern und heute

Ges­tern nach­mit­tag gings zur ver­bo­te­nen Insel: Koos. Die Salz­wie­sen davor sind größ­ten­teils tro­cken; das biß­chen Regen, was die letz­ten Tage run­ter­ge­kom­men ist, hat den Gär­ten gut getan — aber für die Natur war es viel zu wenig.

Natür­lich kam ich zum Brü­cken­zug, na ja, sind nicht so wahn­sin­nig vie­le Boo­te drau­ßen, so daß ich nur viel­leicht 10 Minu­ten war­ten muß­te.

Am Raps könn­te ich mich besof­fen sehen 🙂

Koos links.

Blick über die Salz­wie­sen und den Koo­ser See nach Greifs­wald

Hier läßt sichs radeln 😉

Und am nächs­ten Tag (also heu­te) nach dem Früh­stück kur­ze 25 Kilo­me­ter ums Städt­chen, zunächst am Ryck ent­lang.

Hier sieht man Coro­na: Nor­ma­ler­wei­se sind die Lie­ge­plät­ze um die­se Zeit voll. Dafür müs­sen die Boo­te aber ins Was­ser gekrant wer­den, und dafür braucht man ein Team mit mehr als zwei Men­schen aus einem Haus­halt. Wer also sein Boot vor der Kon­takt­sper­re gekrant hat­te, der liegt im Was­ser, wer nicht, ist noch im Boots­schup­pen.

Wei­ter auf­re­gen­des ist nicht zu berich­ten, nach dem Mit­tag gings dann Rich­tung Lud­wigs­bur­ger Haken, Lois­sin und Gahl­kow.

Man sieht, aus wel­cher Rich­tung der stei­fe Wind kommt, man kann sich dann den­ken, in wel­che Rich­tung ich zurück fah­ren muß­te 🙂

Pit­to­res­ker Baum­rest am Stra­ßen­rand.

Blick von mei­nem Lieb­lings­platz.

Kite­sur­fer — wird er aus dem Was­ser kom­men?

Die gehen auf Horn­hecht — mit Coro­na-Abstand.

Und dann gings nur noch nach Hau­se.
Beloh­nung: nach 3 Tagen bin ich ers­ter beim #Stadt­ra­deln 🙂

 

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56 Kilometer radeln

Heu­te war ja bei mir Fei­er­tag, die Son­ne schien, es war frisch (so 2 bis 6 Grad). Gat­tin und Toch­ter auf Kur, Sohn auf Kin­der­ge­burts­tag mit Über­nach­tung. Also rauf aufs Rad, 56 Kilo­me­ter sinds gewor­den, vor­bei am KKW Lub­min Das ist der Blick, wenn man von Wes­ten kommt:

Ein Block

Das habe ich dann durch den Zaun hin­durch mit­ge­nom­men:

Der lin­ke Block sieht “abge­ris­se­ner” aus.

Ein Kern­kraft­werk baut man offen­sicht­lich über Jahr­zehn­te ab.

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Studenten

kön­nen her­vor­ra­gend Vor­ur­tei­le bedie­nen:

10:30 Uhr??? da kom­men dann halt: Stu­den­ten. Ich wäre ja dabei — aber doch nicht um die­se Uhr­zeit!

Und die kön­nen auch so gut inter­näschnäl!

Ja sor­ry, da geht es wohl vor allem um Selbst­ver­si­che­rung.

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