Kategorie: Greifswald

Sind die Faxgeräte abgesoffen?

Der Deut­sche Wet­ter­dienst hat für mein Städt­chen unter https://www.dwd.de/DE/wetter/warnungen/warnWetter_node.html?ort=Greifswald eine Wet­ter­war­nung raus­ge­ge­ben:

 

Es ist wirk­lich eini­ger­ma­ßen win­dig, ich bin heu­te vor­mit­tag zum Arzt in die Stadt gera­delt — da habe ich eine Frau über­holt, die ihr Fahr­rad lie­ber schob. Der Sei­ten­wind war so hef­tig, daß man droh­te umge­pus­tet zu wer­den.

Nina, Kat­warn aber schwei­gen noch mehr als beim Test vor ein paar Wochen. Da kamen die War­nun­gen wenigs­tens zu spät, aber heu­te kommt ein­fach nichts mehr.

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Kein Brathering mehr? Keine Fischbrötchen am Hafen?

Die Ost­see­fi­scher sol­len ihr Kut­ter abwra­cken.

Ich weiß nicht. Sind wirk­lich die klei­nen Kut­ter das Pro­blem, oder nicht doch die gro­ßen Traw­ler? Aber gibt es sol­che über­haupt in der Ost­see?
Ich bin Fisch­fan. Ein schö­nes dickes Zan­der­fi­let ist ein Got­tes­ge­schenk. Der fet­te Herbst­he­ring…
Aber wenn es dann nur noch Fisch aus Indus­trie­mast gibt im Namen der Umwelt — nee, das möch­te ich mir gar nicht vor­stel­len müs­sen.

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Morgens am Ryck

Ich hat­te die Toch­ter zum Bahn­hof gebracht (Klas­sen­fahrt: Strand­wan­dern auf Use­dom, das Wet­ter ist per­fekt dafür) und da ich nicht auf den nor­ma­len Stra­ßen zurück­ra­deln woll­te, bin ich eben am Ryck ent­lang­ge­fah­ren.

Hat sich gelohnt. Der Nebel schwa­der­te über das Was­ser, die Son­ne stand noch tief, sehr schön. Und: kühl, 6 Grad, Hand­schu­he wären ange­bracht gewe­sen. Im Som­mer!







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Abends in Wieck

rever­ser Son­nen­un­ter­gang, die Son­ne stand im Rücken.

Und ich schwö­re: Es sah exakt so aus, es war wirk­lich Wahn­sinn. Der Regen­bo­gen war kräf­ti­ger als auf den Fotos, aber Regen­bö­gen konn­te ich noch nie zu mei­ner Zufrie­den­heit ablich­ten.

Und so sah es im Rücken Rich­tung Son­nen­un­ter­gang aus. Völ­lig unspek­ta­ku­lär.

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Wieck

Heu­te vor­mit­tag habe ich Sophia zur Geburts­tags­fei­er einer Freun­din nach Lade­bow gebracht, auf dem Rück­weg in Wieck geknippst.

Drei Her­ren am Was­ser

Aus­fahrt

Die Stub­nitz kommt!

Die Stub­nitz

Blieck auf Wieck von der Mole, links das Utkiek

Lud­wigs­bur­ger Haken

Die Greif

Die Greif

Boo­te, Boot, Boo­te…

Die Lovis

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Baumaßnahme pünktlich trotz Corona

Das fin­de ich ja mal wun­der­bar! Die Stra­ze wird pünkt­lich fer­tig! (sie­he Wurst­blatt) — trotz Coro­na.

Das ist eine groß­ar­ti­ge Leis­tung. Die Ver­ei­ne (dar­un­ter die Freun­de der Lovis, die durch ein sehr schö­nes Video mit FSF unsink­bar wur­de) haben soviel es geht in Eigen­ar­beit geleis­tet, dazu kamen in den Som­mern fah­ren­de Hand­wer­ker, die für Kost und Logis arbei­te­ten, Archi­tek­ten, die auf Hono­ra­re ver­zich­te­ten…

Ursprüng­lich hat­te das ein abge­feim­ter Unter­neh­mer erwor­ben, woll­te das Gebäu­de dann sofort abrei­ßen, nach viel Kampf hat er das dann dem Ver­ein ver­kauft. Zieht euch mal die­se Bil­der rein, um eine Vor­stel­lung von der Leis­tung des Ver­eins zu bekom­men.

Und jetzt haben sie es geschafft! 🎉

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Und auch darum wird es nichts mit der Digitalisierung

Face­palms, egal wel­chen Absatz man liest: Hacker hacken Lokal­po­li­ti­ke­rin. Selbst­ver­ständ­lich wird es das übli­che ahnungs­lo­se und unge­pfleg­te Set­up sein: Win­dows, Out­look, Word, zapp­li­ger Maus­fin­ger…

Ich weiß nicht, ob ich einen Feh­ler gemacht habe, ich ant­wor­te nicht auf sol­che merk­wür­di­gen E‑Mails

Nein, muß man auch nicht. Und wenn, durch Ant­wor­ten instal­liert man sich bestimmt kein Virus/keine Mal­wa­re.

Doch auf­grund der feh­len­den Ver­trags­num­mer hät­te der Anbie­ter sich gewei­gert, den Account zu löschen

heißt wahr­schein­lich über­setzt: “Ich habe mir vor Jahr­zehn­ten einen web.de-Account gemacht. Ansons­ten ist mein Name Hase.”

Aber der Kra­cher kommt zum Schluß:

[Mei­ne dienst­li­che Adres­se ist sicher, denn sie] wird stän­dig durch das Insti­tut für Daten­ver­ar­bei­tung über­wacht.

Na dann ist ja alles gut. Ich wür­de viel­leicht noch emp­feh­len, ab und an um Mit­ter­nacht eine tote Kat­ze über die lin­ke Schul­ter nach hin­ten zu wer­fen. Dann kann man auch guten Gewis­sens wei­ter­tor­keln wie bis­lang.

Immer­hin kann man es ja gut fin­den, wenn Poli­ti­ker ihre digi­ta­le Inkom­pe­tenz wenigs­tens öffent­lich doku­men­tie­ren…

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Eldena und Wieck

Heu­te war ich mal in Elde­na und Wieck, die Kame­ra will ja aus­ge­führt wer­den 😉
Das wet­ter war nicht so toll, warm, aber leicht duns­tig, das Licht dadurch irgend­wie trüb.

Zuerst die Klos­ter­rui­ne, ihr kennt sie ja von CDF, manch­mal stellt er die Rui­ne sogar ins Rie­sen­ge­bir­ge:

Also los:

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Wohnen am Stadtrand

hat neben ande­ren Vor­tei­len die­sen:

Es gibt kei­ne Fuß­gän­ger­zo­ne mit reh­äu­gi­gen jun­gen Frau­en, die sich mir auf dem Weg zum Schlach­ter in den Weg stel­len¹. Da sprang sie mir also fast in Rad, ob ich etwas Zeit hät­te, es gin­ge auch ganz schnell. Für reh­äu­gi­ge jun­ge Frau­en habe ich eben Zeit, wenn auch nur wenig 😉
Sie berich­te­te also stolz, daß der WWF dem Bol­so­na­ro ein drei­mo­na­ti­ges Mora­to­ri­um beim Abbren­nen des Regen­wal­des abge­run­gen hät­te. Nun sei das zwar ganz toll, kos­te aber eben Geld, und ob ich nicht, es gin­ge auch ganz schnell.
Für Zyni­ker über­setzt: Ich möge doch bit­te einen Ablaß­brief kau­fen, schon ab einen Euro pro Tag, jeder­zeit künd­bar. Ja nun, sie hat­te halt Reh­au­gen… Alles klar. Name, Geburts­da­tum, IBAN. IBAN??? Kei­ne Ahnung, was mei­ne IBAN ist.

  • Reh­au­ge: Kucken Sie doch mal bit­te auf Ihre EC-Kar­te, da steht die drauf!
  • Ich: Jun­ge Frau, ich habe zwar eine EC-Kar­te, aber die ist irgend­wo zu Hau­se. Die IBAN kennt mei­ne Frau, die macht alles mit dem Geld, ich habe kei­ne Ahnung davon. Wenn ich bezah­len möch­te, dann drü­cke ich zwei­mal auf die Sei­ten­tas­te mei­ner Arm­band­uhr, lege die aufs Lese­ge­rät und fer­tig.
  • Reh­au­ge: Oh… Kön­nen Sie nicht Ihre Frau anru­fen und nach der IBAN fra­gen? Bit­te???
  • Ich: Die arbei­tet lei­der gera­de (das war kom­plett gelo­gen)
  • Reh­au­ge: Dann kön­nen wir lei­der gar nichts machen.
  • Ich: Ja, lei­der.

¹ Der ein­zi­ge Schlach­ter im Städt­chen der fri­sche, also unge­brüh­te Thü­rin­ger Ros­ter (fein natür­lich, Thü­rin­ger sind fein!) anbie­tet. Und die sind wirk­lich lecker!

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