Kategorie: Greifswald

Ärger am Abend

Beim Grie­chen via Lie­fe­r­an­do bestellt.
Was nicht kommt, ist das Essen.
Nach­ge­fragt beim Grie­chen: Lie­fe­r­an­do faxt die Bestel­lun­gen zum Grie­chen. Als Batch. Wenn der Batch meh­re­re Bestel­lun­gen ent­hält, fällt das Fax­ge­rät beim Grie­chen in Schock­star­re.
Unse­re Bestel­lung ist nie ange­kom­men.
Die Kin­der sind hung­rig und “freu­en” sich nun auf Schnit­te mit Brot.

Kennt jemand die Vor­wahl von #neu­land?

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Radeln gestern und heute

Ges­tern nach­mit­tag gings zur ver­bo­te­nen Insel: Koos. Die Salz­wie­sen davor sind größ­ten­teils tro­cken; das biß­chen Regen, was die letz­ten Tage run­ter­ge­kom­men ist, hat den Gär­ten gut getan — aber für die Natur war es viel zu wenig.

Natür­lich kam ich zum Brü­cken­zug, na ja, sind nicht so wahn­sin­nig vie­le Boo­te drau­ßen, so daß ich nur viel­leicht 10 Minu­ten war­ten muß­te.

Am Raps könn­te ich mich besof­fen sehen 🙂

Koos links.

Blick über die Salz­wie­sen und den Koo­ser See nach Greifs­wald

Hier läßt sichs radeln 😉

Und am nächs­ten Tag (also heu­te) nach dem Früh­stück kur­ze 25 Kilo­me­ter ums Städt­chen, zunächst am Ryck ent­lang.

Hier sieht man Coro­na: Nor­ma­ler­wei­se sind die Lie­ge­plät­ze um die­se Zeit voll. Dafür müs­sen die Boo­te aber ins Was­ser gekrant wer­den, und dafür braucht man ein Team mit mehr als zwei Men­schen aus einem Haus­halt. Wer also sein Boot vor der Kon­takt­sper­re gekrant hat­te, der liegt im Was­ser, wer nicht, ist noch im Boots­schup­pen.

Wei­ter auf­re­gen­des ist nicht zu berich­ten, nach dem Mit­tag gings dann Rich­tung Lud­wigs­bur­ger Haken, Lois­sin und Gahl­kow.

Man sieht, aus wel­cher Rich­tung der stei­fe Wind kommt, man kann sich dann den­ken, in wel­che Rich­tung ich zurück fah­ren muß­te 🙂

Pit­to­res­ker Baum­rest am Stra­ßen­rand.

Blick von mei­nem Lieb­lings­platz.

Kite­sur­fer — wird er aus dem Was­ser kom­men?

Die gehen auf Horn­hecht — mit Coro­na-Abstand.

Und dann gings nur noch nach Hau­se.
Beloh­nung: nach 3 Tagen bin ich ers­ter beim #Stadt­ra­deln 🙂

 

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56 Kilometer radeln

Heu­te war ja bei mir Fei­er­tag, die Son­ne schien, es war frisch (so 2 bis 6 Grad). Gat­tin und Toch­ter auf Kur, Sohn auf Kin­der­ge­burts­tag mit Über­nach­tung. Also rauf aufs Rad, 56 Kilo­me­ter sinds gewor­den, vor­bei am KKW Lub­min Das ist der Blick, wenn man von Wes­ten kommt:

Ein Block

Das habe ich dann durch den Zaun hin­durch mit­ge­nom­men:

Der lin­ke Block sieht “abge­ris­se­ner” aus.

Ein Kern­kraft­werk baut man offen­sicht­lich über Jahr­zehn­te ab.

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Studenten

kön­nen her­vor­ra­gend Vor­ur­tei­le bedie­nen:

10:30 Uhr??? da kom­men dann halt: Stu­den­ten. Ich wäre ja dabei — aber doch nicht um die­se Uhr­zeit!

Und die kön­nen auch so gut inter­näschnäl!

Ja sor­ry, da geht es wohl vor allem um Selbst­ver­si­che­rung.

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Kostenloser Nahverkehr?

Mein hei­mat­li­ches Wurst­blatt zweit­ver­wer­tet eine Stu­die, dis sich mit den Aus­wir­kun­gen eines kos­ten­lo­sen ÖPNV auf die Umwelt beschäf­tigt. (pay­wal­led)
Das erst­mal über­ra­schen­de Ergeb­nis: posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen sind nicht zu erwar­ten. Die Argu­men­ta­ti­on ist für mich nach­voll­zieh­bar: Die Wis­sen­schaft­ler haben einen kos­ten­lo­sen ÖPNV simu­liert. Dazu wur­den die Ein­woh­ner in 5 Grup­pen unter­teilt:

  • die Umwelt­be­wuß­ten (das sind die über­zeug­ten Rad­fah­rer)
  • die Preis­be­wuß­ten (das sind Rad­fah­rer, Fuß­gän­ger, ÖPNV-Nut­zer)
  • die Kom­fort­ori­en­tier­ten (das sind die, die mög­lichst bequem von A nach B kom­men wol­len und des­halb grund­sätz­lich das Auto neh­men)
  • die Prag­ma­ti­ker (die fall­wei­se nach Kosten/Nutzen ent­schei­den, was bes­ser ist)
  • die Indif­fe­ren­ten

Die ers­ten drei Grup­pen stel­len die Mehr­zahl. Bei den ers­ten bei­den Grup­pen hät­te ein kos­ten­lo­ser ÖPNV kei­ne Aus­wir­kun­gen auf die Umwelt. Die Kom­fort­ori­en­tier­ten fah­ren so gut wie immer Auto, ob der ÖPNV nun kos­ten­los oder nicht ist, kann ihnen egal sein. Natür­lich nicht mehr, wenn der Sprit­preis sich ver­dop­pelt oder gar mehr. Dar­auf hat die Lokal­po­li­tik, die für den ÖPNV ver­ant­wort­lich ist, aber kei­nen Ein­fluß.

Im Ergeb­nis plä­die­ren die Wis­sen­schaft­ler für zwei Maß­nah­men:

  • mas­si­ve Kom­fort­ver­bes­se­run­gen für Rad­fah­rer (Aus­bau der Rad­we­ge, Bevor­zu­gung der Rad­fah­rer bei Ampel­schal­tun­gen…)
  • mas­si­ve Kom­fort­ver­schlech­te­run­gen für Auto­fah­rer (Hebel: inner­städ­ti­sche Park­ge­büh­ren, bewuß­te Ver­knap­pung der Park­flä­chen)

Mas­si­ve Kos­ten­sen­kun­gen (bis hin zu Null­ta­ri­fen) im ÖPNV hin­ge­gen sei­en sehr teu­er und wür­den der Umwelt ver­gleichs­wei­se wenig brin­gen.
Fin­de ich logisch.

 

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Wasch mich — aber mach mich bitte nicht naß!

Mein Städt­chen hat ein grü­nen OB, und da gehört es sich natür­lich, daß der Kli­ma­not­stand aus­ge­ru­fen wird, zumal wenn das kei­ne Kon­se­quen­zen außer einer hof­fent­lich wohl­wol­len­den Bericht­erstat­tung hat.
Aber wenn es dann kos­tet, näm­lich Wäh­ler­stim­men, dann wer­den die cir­cen­ses schon mal für alter­na­tiv­los erklärt.
(Auf die CDU-Stim­men muß man nicht hören, die CDU hier ist von einem kläf­fen­den Maler­meis­ter domi­niert, der sich ernst­lich jeden neu­en Tag mit einem Poli­ti­ker ver­wech­selt)
Aller­dings: Ja, natür­lich! Ein Feu­er­werk ver­schmutzt die Luft, und wenn man die­se sau­ber hal­ten will, muß man aufs Feu­er­werk ver­zich­ten. Auch als Grüner/Linker/Tierschützer.

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Gaffelrigg

Ges­tern war Gaf­felrigg, und ich hat­te einen Logen­platz 🙂

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