Kategorie: Freizeit

Radel-Klamotten im Herbst

Die letz­ten Tage ist es ja frisch gewor­den, heu­te erst­mals emp­find­lich (1 bis 2 °C) Da habe ich mich mal ange­pellt und bin 2 Stun­den gefah­ren. War schön. Die­sig, kaum jemand unter­wegs.

Ebbe im Bod­den 😀

Ich hat­te über die letz­ten Wochen Kla­mot­ten ein­ge­kauft: lan­ge Meri­no-Unter­wä­sche, eine Jacke, Hand­schu­he, Kopf­kap­pe.
Die Unter­ho­se macht mich zwar alles ande­re als sexy, ist aber ansons­ten sehr gut. Zumin­dest bei Tem­pe­ra­tu­ren knapp über dem Gefrier­punkt hält sie ange­nehm warm, gera­de­zu erstaun­lich wenn man sieht, wie dünn das Mate­ri­al ist. Dazu dann das lan­gärm­li­ge Meri­no-Unter­hemd, dar­über 2 nor­ma­le Unter­hem­den, dar­über dann 3 dün­ne T‑Shirts und dann die Jacke. Zwie­bel­tech­no­lo­gie also 🙂
Vor­weg: Die Kap­pe ist toll! Ich bekom­me bei küh­lem Wind sehr schnell Ohren­schmer­zen, hier ist gar nichts. Die Kap­pe hält jeden Wind kom­plett ab, den­noch hört man alles um sich her­um. Super!
Aber für den Ober­kör­per habe ich noch kei­ne 100%-ig über­zeu­gen­de Lösung: Die Jacke ist abso­lut wind­dicht und schützt dank Steh­kra­gen den Hals per­fekt vor Wind. Aber die­se Dicht­heit ist eben auch ein Nach­teil: Es geht nichts von drin­nen nach drau­ßen. Ich schwit­ze beim Fah­ren am Rücken. Schweiß ist Was­ser, das nun nicht ent­wei­chen kann und durch die “Zwie­bel­scha­len” auf­ge­saugt wird. Gleich­zei­tig kühlt die Umge­bungs­käl­te den Schweiß. Nicht daß das irgend­wie unan­ge­nehm oder zu kalt wäre, aber es fühlt sich irgend­wie “nicht rich­tig” an.
Na ja, nach einer Stun­de hat man sich dar­an gewöhnt, aber es ist eben noch nicht wirk­lich per­fekt.
Wenn das über­haupt geht. Eben weil die Jacke dicht ist, muß der Schweiß ja innen blei­ben.

Oder?

PS: Schu­he sind noch ein wun­der Pos­ten. Die Ganz­jah­res­tre­ter mit dün­nen Socken haben sich heu­te als grenz­wer­tig für die Zehen erwie­sen.

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Erster Radeltag

Ich mache mit beim Stadt­ra­deln — im Team mei­ner Fir­ma. Nun ist die Idee ja eigent­lich die, daß man für den Arbeits­weg auf das Auto ver­zich­tet und statt­des­sen Rad fährt — natür­lich um CO₂ zu spa­ren. Tat­säch­lich aber ist es — zumin­dest bei uns, aber bei den ande­ren Teams wird es kaum anders sein, ein Wett­be­werb, wer die meis­ten Kilo­me­ter fährt.

Ges­tern gings los, da hat­te ich aber nur 7 Kilo­me­ter (ein­mal zur Schwes­ter und zurück). Heu­te früh bin ich dann erst­mal 22 Kilo­me­ter gefah­ren:

Das war ziem­lich früh, am Ryck traf ich gan­ze 3 Leu­te.

Nach dem Abend­brot bin ich dann noch­mal los:

Die bei­den Tou­ren hat­ten sich schon letz­tes Jahr bewährt, ich wer­de wohl dabei blei­ben. Ron­ny ist ohne­hin nicht zu schla­gen, Götz wird noch aus dem Hin­ter­halt angrei­fen, aber ein ehren­vol­ler drit­ter Platz soll­te drin sein 🙂

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Nachmittags-Spritztour

Geplant hat­te ich knapp 30 Kilo­me­ter, hat­te mich dann unter­wegs ument­schie­den 🙂

Kurz vor Ziel stieg dann die Uhr wegen Strom­man­gels aus, man muß also ca. 7 Kilo­me­ter noch drauf­ad­die­ren, so daß ich wohl knapp 75 Kilo­me­ter gefah­ren bin. Am Durch­schnitts­tem­po kann man gut erken­nen, daß ich mich immer an die STVO gehal­ten habe 🙂

Erst­mal rein in die grü­ne Höl­le:

Lan­ken:

Und mei­ne Lieb­lings­bank mit dem Aus­blick nach Rügen ist auch wie­der da:

Und wei­ter!

Ein Scho­ner auf Pira­ten­jagd

Und wei­ter nach Freest. Das ist ein Dorf am obe­ren Peen­e­strom, mit noch recht vie­len Fischern (ob der Horn­fisch schon da ist? Ich mag ihn nicht son­der­lich, Grä­ten, Grä­ten)

Und da begann mein klei­nes Mar­ty­ri­um: Ich war nun ca. 30 Kilo­me­ter gefah­ren und bekam Hun­ger. Hat­te aber nichts zu essen dabei — und auch kein Bar­geld. Den Ver­such, ein Fisch­bröt­chen für viel­leicht 2,50 € mit der Apple Watch zu kau­fen, habe ich gar nicht erst unter­nom­men. Und so stan­den dann ca. 40 Kilo­me­ter Rück­weg mit knur­ren­dem Magen an, und ich kann euch sagen: Das ist nicht gut. Die Leis­tungs­fä­hig­keit geht rapi­de run­ter, dafür fan­gen die Schen­kel an zu schmer­zen 🙁
Also habe ich den Rest lang­sam, pro­tes­tie­rend und mit wahr­schein­lich pavi­an­ro­tem Hin­tern hin­ter mich gebracht.

Nach einem war­men Wan­nen­bad war wie­der alles schön, und ich bin ein wenig stolz auf mich, auch wenn mei­ne Alters­ge­nos­sen auf den E‑Bikes deut­lich schnel­ler an mir vor­bei­zo­gen. Die jun­gen Leu­te auf ihren Renn­rä­dern sowie­so — wobei mir auf­ge­fal­len ist, daß wohl mehr Gra­vel­bikes als rei­ne Renn­rä­der unter­wegs waren.

Mast- und Naben­bruch!

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Schnell nochmal aufs Rad gehüpft

Eigent­lich woll­te ich ja nur mit Gat­tin und/oder den Klei­nen eine kur­ze Run­de dre­hen, die haben aber alle sich gedrückt, so ist es dann eine mitt­le­re Run­de bei fri­schen 4°C gewor­den 🙂
Hat Spaß gemacht!

Fried­hofs­ka­pel­le Grie­be­now

Stadt­ha­fen Greifs­wald

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Erste richtige Radtour des Jahres

und gleich ins Hoch­ge­bir­ge! 196 Meter!!!

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Wreckwatching, Inselbrauerei

Neu­lich hats auf der Schaa­be ein Wrack frei­ge­spült — die Welt­me­di­en über­schlu­gen sich.
Die Schwes­ter frug an, ob wir wohl zusam­men das Wrack bestau­nen woll­ten — natür­lich woll­ten wir.

Kurz über­leg­te ich, ob Moritz und ich nicht mit dem Rad hin­fah­ren soll­ten (sind ca. 100 Kilo­me­ter) Aber dann: Nein, es ist recht kühl und wir sind untrai­niert und müß­ten ja auch wie­der zurück. Über 200 Kilo­me­ter an einem Tag gehen dann wohl doch aufs Sitz­fleisch.
Nein, war ein Scherz, natür­lich dach­ten wir nicht über Radeln nach 🙂

Auf der Hin­fahrt schlief Sophia sofort ein, sie war die Nacht vor­her bei einer Freun­din, und sie haben wohl noch von 1 bis 3 Film gese­hen (WTF???)
Da rund Ber­gen an der B96 gear­bei­tet wird, das Navi davon nichts wuß­te und die Aus­schil­de­rung der Umlei­tung reich­lich spar­sam ist, sind wir erst­mal eine Ehren­run­de um Ber­gen her­um­ge­fah­ren — aber mal ganz ehr­lich: wer kann das schon von sich behaup­ten? 😉

Das Wrack war dann recht unspek­ta­ku­lär, aber das wuß­ten wir ja.

Es ist übri­gens hier:

Und so sieht es aus:

Man hat einen schö­nen Blick rüber nach Wittow/Kap Arko­na:

Nach Wür­di­gung sind wir am Strand nach Glo­we spa­ziert, um im Fischer­hus Mit­tag zu essen, fast alle hat­ten wir das tra­di­tio­nel­le Ruga­ner Gericht Fish’n Chips. Anfangs schien die Kell­ne­rin über­for­dert, aber das war ein Irr­tum. Und nein, es gibt kei­ne Fotos, nicht ein­mal kom­pro­mit­tie­ren­de!

Halb­wegs gesät­tigt spa­zier­ten wir dann durch den recht brei­ten Küs­ten­wald zurück zum Park­platz. Inter­es­sant war, daß es dort gar kei­ne rich­ti­gen Wege gibt — man kann lau­fen, wo man will. Aller­dings gibt es dann doch fest­ge­tre­te­ne Wege, die sind aber wohl nur ent­stan­den, weil Men­schen nun mal dort lang­ge­hen, wo schon ande­re Men­schen lang­ge­gan­gen sind ind er Ver­gan­gen­heit.

Nun, und dann fuh­ren wir halt zurück. Bine brauch­te noch Brot, und in Ram­bin (fast) an der Stre­cke gibt es einen “Bau­ern­markt”, bei dem man neben sehr vie­len ande­ren Din­gen auch Brot kau­fen kann.
Und fast ganz genau­so wich­tig ist, daß es neben­an einen Werks­ver­kauf der Insel­braue­rei gibt, mit Aus­schank. Das muß­ten Bernd und ich natür­lich sofort tes­ten.

Und dann ging es nur noch nach Hau­se 🙂

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Oops, we did it again…

Näm­lich knapp über 100 Kilo­me­ter radeln (Moritz und Rai­ner)
Dies­mal zu Bernd nach Ros­tock mit Über­nach­tung dort, also kei­ne Rund­tour.

Kar­te bei Goog­le

Die Rös­ser sind gesat­telt.

Kurz vor 9 fuh­ren wir bei fri­schen 11° los, gegen halb 6 waren wir da, also ein eher ruhi­ges Fah­ren (12 km/h im Schnitt, bei Fahrt 15 km/h)

Bei mir mecker­te das lin­ke Knie etwas auf den letz­ten 15 oder 20 Kilo­me­tern, Moritz tat der Hin­tern weh. War aber alles aus­zu­hal­ten. Wie man sieht, hat das Gar­min uns dann kurz vor dem Ziel ver­ei­mert. Ich bin dann den Rest mit dem Tele­fon in der Hand nach Goog­le Maps gefah­ren.

Pau­se irgend­wo in der Pam­pa.

Noch eine Pau­se irgend­wo in der Pam­pa.

Die Stre­cken wur­den leicht unter­schied­lich gemes­sen:

Sig­ma, gemes­sen über Spei­chen­ma­gne­ten.

Gar­min, gemes­sen über GPS.

Am Sonn­tag dann auf dem Weg zum Bahn­of mach­te Moritz sei­ne 1000 Kilo­ma­ter Gesamt­stre­cke voll 🙂

Zürück also mit der Bahn, erst bis Stral­sund mit einem IC, danach mit der UBB zum Süd­bahn­hof Greifs­wald, der­weil Moritz Win­ne­tou las:

Hat rie­si­gen Spaß gemacht, und ich bin sehr stolz auf Moritz!

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Abfahrt

Am 27.5.2017 fuh­ren wir nach hau­se. Bevor wir die Heim­rei­se antra­ten muss­ten wir Aller­dings noch ein biss­chen das Haus sau­ber machen. Auf der heim­rei­se haben wir noch bei dem Ikea von Kiel ange­hal­ten und assen zu Mit­tag. Der eigent­li­che Grund für den Abste­cher war das Papa Batterien(Akkus) gesucht hat­te. Als wir in Greifs­wald anka­men waren wir froh die lan­ge Auto­fahrt hin­ter uns zu haben und erin­ner­ten uns an   die schö­ne Zeit in Däne­mark.

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