Die BRD hat kaum Geld?

Jeden­falls kaum für Inves­ti­tio­nen in Infra­struk­tur, Pfle­ge, Schulen…Aber sat­te 12,1% des Bun­des­haus­hal­tes gehen ins Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um, mehr als ein Zehn­tel!!! Das sind Mil­li­ar­den­sub­ven­tio­nen für Air­bus, Krauss-Maff­ei Weg­mann, Rhein­me­tall…
Jetzt sol­len also Plas­te­tü­ten ver­bo­ten wer­den (Schwach­sinn) — wie groß sind eigent­lich die Umwelt­schä­den bei uns durch das Mili­tär (ein­schließ­lich der ame­ri­ka­ni­schen Streit­kräf­te)? All die Pan­zer, die durch die Übungs­ge­län­de pflü­gen, daß die Treib­stof­fe in den Rake­ten, Gra­na­ten rück­stands­frei ver­bren­ne, glaubt sicher auch nie­mand.

Wir haben das Geld, wir las­sen es uns nur klau­en.

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Siemens-MXe

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Träume

Fern­rei­sen sind ja für uns außer­halb der Mög­lich­kei­ten. Aber gut, das ist nicht schlimm. Dafür habe wir eine genü­gend gro­ßes Haus und Grund­stück, daß man im Urlaub gut ent­span­nen kann.
Aber wenn, dann möch­te ich hoch in den Nor­den, soweit es geht. Nicht zum Pol, da gibts nur Eis, das ist lang­wei­lig. Aber Spitz­ber­gen wäre ein Traum. Ny-Åle­sund ist wahr­schein­lich Quatsch, bes­ten­falls fällt man da vom Kreuz­fahrt­schiff her­un­ter, geht zum Post­amt eine Kar­te an die Zurück­ge­blie­be­nen schi­cken, und das wars. Aber Lon­gye­ar­by­en? Oder sogar Barents­burg oder Pyra­mi­den?

Aber wie kommt man dort­hin? Ja, Kreuz­fahrt­schif­fe fah­ren. Aber da sind noch vie­le ande­re Men­schen drauf, furcht­bar. Die­ses Video fin­de ich char­mant. Die Besat­zung ist viel­leicht 5 bis 10 Jah­re älter als ich, aber unge­heu­er sym­pa­thisch. Aller­dings muß man ein eis­meer­taug­li­ches Boot haben, genü­gend Zeit, hand­werk­lich begabt sein, tole­rant gegen­über Mit­men­schen — alles Eigen­schaf­ten, die mir völ­lig abge­hen. Den­noch ein sehr schö­nes Video!

Der zwei­te Ort, noch abge­schie­de­ner: Jan May­en. Dahin kann man schein­bar nur mit dem Segel­boot fah­ren. Der Wiki­pe­dia-Arti­kel zur zweit­größ­ten Stadt sagt alles — und doch gibt es Leben auf Jan May­en — sogar ein Jacuz­zi 🙂
Da es auf Jan May­en kei­nen Hafen gibt, kann man nur mit einem Schlauchboot/Zodiac/whatever anlan­den, und auch nicht über­all. Anbie­ter gibt es. Hach!

Und dann, ganz ver­rückt, ich weiß es: Franz-Josef-Land. Da kommt man offen­sicht­lich gar nicht hin, und doch haben es Men­schen geschafft.

Also: wenn ich mal ganz reich bin, dann las­se ich mich mit all mei­nen Lie­ben von Island über Jan May­en und Spitz­ber­gen nach Franz-Josef-Land segeln! Ein ordent­li­cher Grill müß­te an Board sein, sta­bi­les Inter­net und ein gut gefüll­ter Bier­kel­ler.

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Mein Reden seit Jahrhunderten

Touch jen­seits von Smart­pho­ne, Tablet und Sex ist gob­ge­fähr­li­cher Unfug.

Kriegs­schif­fe mit Touch­screens ohne hap­ti­sches Feed­back — wel­che Knall­tü­ten den­ken sich bit­te sowas aus?

Selbst in mei­nem schon etwas älte­ren Schum­mel­die­sel habe ich wenigs­tens noch einen Laut­stär­ke­reg­ler (Klang, Balan­ce sind auch schon Touch)

Und Tes­la hats dann zum Exzess getrie­ben. Das mag ja auf einer top­fe­be­nen Stra­ße, gera­de­aus und mit Auto­pi­lot funk­tio­nie­ren — aber war­um???

 

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Soldaten umsonst in der Bahn fahren lassen?

Wie­so das denn?

Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Anne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er hat­te die Idee in ihrer Regie­rungs­er­klä­rung Ende Juli ins Gespräch gebracht, um die Sicht­bar­keit der Bun­des­wehr zu erhö­hen.

Aha. wegen der Sicht­bar­keit also. Wie­so eigent­lich muß die Sicht­bar­keit erhöht wer­den? Hilft das irgend­wie dem Frie­den? Oder eher der Sicht­bar­keit von Frau Kramp-Kar­ren­bau­er?

Und es geht ja auch gar nicht dar­um, die Sol­da­ten umsonst fah­ren zu las­sen:

Die Sol­da­ten könn­ten zwar umsonst fah­ren, aber nur, weil die Bun­des­wehr an ihrer Stel­le für den Trans­port bezahlt.

Dann bin ich doch sehr dafür, daß das Geld an das chro­nisch über­ar­bei­te­te und skan­da­lös unter­be­zahl­te Pfle­ge­per­so­nal geht!

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ICE für umme fahren?

Die Bahn-App fürs Mobil­te­le­fon hat ein schi­ckes Kom­fort-Fea­ture für ICE-Rei­sen­de: Kom­fort-Che­ckin. Das funk­tio­niert, man wird nicht kon­trol­liert. Damit wird auch nicht kon­trol­liert, ob man eine Bahn­card hat.
Ich kau­fe mei­ne Fahr­kar­ten online im Groß­kun­den-Por­tal der Deut­schen Bahn, da kann ich sagen, ob ich eine Bahn­card habe und wenn ja wel­che. Frü­her muß­te ich die Num­mer der BC ein­ge­ben, seit eini­ger Zeit nicht mehr.
Ich kann also ein­fach sagen, daß ich eine BC 100 habe; solan­ge ich nur ICE fah­re und den Kom­fort-Che­ckin ver­wen­de, kann ich doch für lau fah­ren?

Hat das schon mal jemand pro­biert und mag berich­ten? 😉

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Svenja Schulze, die ahnungslose?

Umwelt­mi­nis­te­rin Schul­ze will Plas­tik­tü­ten ver­bie­ten — nun ja. Schau’ mer mal.

Eine bri­ti­sche Stu­die von 2006 kommt zu die­sem Ergeb­nis:

Type of car­ri­er HDPE bag (No secon­da­ry reu­se)
Paper bag 3
LDPE bag 4
Non-woven PP bag 11
Cot­ton bag 131

In other words: Gro­ce­ry shop­pers must use their cloth bags 131 times to see the envi­ron­men­tal bene­fits of using reu­se­ab­les that glo­bal war­ming alar­mists tout. On top of that, shop­pers who reu­se their plastic gro­ce­ry bags aren’t com­mit­ting the envi­ron­men­tal car­di­nal sin to the level that alar­mists claim.

HDPE, LDPE und PP sind Poly­ethy­le­ne, vul­go Plas­te, was ja ver­bo­ten wer­den soll. Blei­ben die Alter­na­ti­ven Papier­tü­te und Baum­woll­beu­tel. Eine Papier­tü­te ist also ab dem drit­ten Gebrauch als eine Plas­te­tü­te, ein Baum­woll­beu­tel aller­dings erst nach dem 131. mal!
Zählt doch mal nach, wie­vie­le Jute­beu­tel ihr im Haus­halt habt…

Das ist nicht­mal Sym­bol­po­li­tik, das ist umwelt­schäd­li­che Poli­tik. Sinn­voll wäre es, Plas­te­tü­ten wie­der­zu­ver­wen­den!

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Multikulti

Eine Schwei­zer Agen­tur

spammt via pol­ni­schem Ser­ver

Auf eine Adres­se, die aus­schließ­lich in whois ver­wen­det wird, für eine Ange­bot auf einem paki­sta­ni­schen Ser­ver:

Wenn das Bernd H. wüß­te!

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Der letzte Weltkrieg ist noch immer präsent

Ich bin heu­te mit den Klei­nen über Lub­min nach Freest (Freest hat DEN Hering!) gera­delt, von dort mit der Fäh­re nach Pee­ne­mün­de über­ge­setzt, dann nach Karls­ha­gen zum Strand gera­delt. Schö­ne Tour, knapp 50 Kilo­me­ter.

Schon in Pee­ne­mün­de bogen wir rechts nach Süden ab und radel­ten par­al­lel zum Peen­e­strom gen Karls­ha­gen und kamen dabei an merk­wür­di­gen ver­fal­le­nen Bau­ten vor­bei.


Nun, es ist die Gegend Peenemünde/Karlshagen, die Hee­res­ver­suchs­an­stalt hat­te direk­te Aus­wir­kun­gen auf mei­ne Fami­lie, ich bin da also hell­hö­rig.

Und ja, es hat damit zu tun:

Das ist über 70 Jah­re her — und steht noch immer in der Land­schaft her­um.

Ich fin­de das gut.

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