Der Meister und Margarita

Ich habe ja DIE Aus­ga­be. DIE Aus­ga­be ist die mit Illus­tra­tio­nen von Hans Fro­ni­us. Das ist wirk­lich kon­ge­ni­al.
Dazu gutes Papier, eine anstän­di­ge Faden­bin­dung, Lei­nenein­band. Kennt ihr das? Man legt ein Buch auf den Tisch, schlägt es an einer belie­bi­gen Stel­le auf — und es bleibt dort auf­ge­schla­gen, ohne daß man es fixie­ren müß­te?


So geht Buch­kunst!

28 Mark. Ich war 20, das war für mich, damals halb­tags Gar­de­ro­bier in der Uni­bi­blio­thek Greifs­wald ver­dammt viel Geld.

Der Vor­teil des Buches (Grö­ße, Gewicht) ist natür­lich auch sein Nach­teil: Man kann es nicht abends im Bett lesen. Also noch­mal kau­fen.

Ich bin dann mal weg, im Bett, nach all den kaput­ten schwe­di­schen Kom­mis­sa­ren mal einen anstän­di­gen Meis­ter lesen:-)

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Mähroboter?

Hat hier jemand prak­ti­sche Erfah­run­gen mit Mäh­ro­bo­tern?
Auf der Suche nach einer Kauf­be­ra­tung stol­per­te ich über die­se. Wenn das wirk­lich so ist, dann brau­che ich nicht einen für 500, son­dern eher für 1000m². Nur: ist es wirk­lich so?
Hin­zu kommt ja noch, daß die Akkus mit der Zeit an Kapa­zi­tät ver­lie­ren, da soll­te man sicher von vorn­her­ein ein Reser­ve ein­pla­nen. Nicht daß nach 2 Jah­ren die ent­fern­te­ren Gegen­den nicht mehr gemäht wer­den…

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Schwedenkrimis

Nun habe ich mitt­ler­wei­le vie­le von denen gele­sen: Sjöwall/Wahlöö vor Jahr­zehn­ten, Man­kell vor vie­len Jah­ren, Lars­son vor Jah­ren, nun wur­de es, mit der Zeit gehend auf dem Kind­le, Håkan Nes­ser, die ers­ten 3 der van-Vee­te­ren-Rei­he.
Ich woll­te mal was lesen, was nicht so gro­tesk blut­rüns­tig ist wie Man­kell, aber es soll­te auch “alt­mo­di­scher” als Lars­son sein, zumal ich die Hel­din Salan­der aus IT-Sicht nun wirk­lich nicht ernst neh­men kann.
Also van Vee­te­ren. Der ist der Enkel von Mar­tin Beck und der Sohn von Kurt Wal­lan­der. Ein Kom­mis­sar Ende 50, mit ers­ten Zip­per­lein und einem miß­ra­te­nen Sohn — ein typi­scher schwe­di­scher Kom­mis­sar eben.
Lei­der funk­tio­niert Nes­sers Idee, die Hand­lun­gen in einem ima­gi­nä­ren Land in Mit­tel- oder Nord­eu­ro­pa spie­len zu las­sen, über­haupt nicht. Die Atmo­sphä­re hat was von Lego­land Bil­lund, es ist, als hät­te der Autor ein Tilt-Shift-Objek­tiv zum Schrei­ben ver­wen­det.
Das ist ärger­lich, so ärger­lich, daß ich wohl bei 3 Roma­nen blei­ben wer­de.

Danach habe ich mir dann den ers­ten Mar­tin Beck vor­ge­nom­men, Die Tote im Göta-Kanal. Das ist es! Ein bru­ta­ler Mord, der Leser erfährt genau sovie­le Details wie not­wen­dig. Die Atmo­sphä­re authen­tisch, die Figu­ren, auch der Mör­der, eben­so. Span­nend und nüch­tern geschrie­ben.
Das zu lesen hat rich­tig Spaß gemacht.

Die Schu­he von Sjöwall/Wahlöö sind ver­dammt groß, die Nach­fol­ger ver­lie­ren sich in ihnen.

Übri­gens sind natür­lich die Kri­mis von Man­kell, Lars­son, Nes­ser zwei­fel­los gute Kri­mis — an die von Sjöwall/Wahlöö rei­chen sie aber nicht her­an.

 

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Pedelecs

Da sind mir heu­te an die­sem wun­der­schö­nen Tag eini­ge ent­ge­gen­ge­kom­men — Die Fah­re­rIn­nen dem Anschein nach größ­ten­teils über 65, 70 Jah­re alt.
Nun ist das ja schön, daß die älte­re Genera­ti­on Akti­ons­ra­di­us gewinnt, aber ich fra­ge mich doch: 25 km/h, muß das sein? Für die­se Geschwin­dig­keit muß ich mich auf mei­nem Trek­kin­grad ziem­lich anstren­gen — und wür­de die Geschwin­dig­keit ganz sicher nicht hal­ten kön­nen.

Ich behaup­te mal, daß die größ­te Grup­pe der Pedel­ec-Fah­rer mit 25 km/h über­for­dert ist. Auch wenn ich sehe, was ich so im Schnitt fah­re: zwi­schen 15 und 20.
Da soll­ten die Pedel­ecs m. E. bei 15 km/h abge­re­gelt sein, nicht erst bei 25.

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Zusammenfassung: Kaisertag!

Heu­te woll­te ich ja beim Trei­deln und Auf­ta­keln zuse­hen. Das Wet­ter war, ach, sagen­haft! und ich allein mit der klei­nen Toch­ter. Doch am Vor­mit­tag muß­te ich erst­mal in die Stadt radeln, der Stein­thal SFTGOP1 war alle 🙂 — dabei kam ich auch am Lie­ge­platz der Wei­ßen Düne vor­bei, die Geschir­re für die Treid­ler waren schon aus­ge­legt, doch erst­mal der ruhi­ge Fluß, mor­gens um 9 ist da kaum jemand, nur ein paar Ang­ler;

Nix los vor­mit­tags.

Und hier die Geschir­re für die Treid­ler:

Mei­ne ungläu­bi­ge Fra­ge, ob tat­säch­lich nur 8 Män­ner aus­rei­chen, die 100 Ton­nen nicht nur in Bewe­gung zu hal­ten, son­dern über­haupt erst­mal in Bewe­gung zu brin­gen, wur­de mit eine fröh­li­chen: “Ja klar doch!” beant­wor­tet 🙂

Nach­mit­tags sind die Klei­ne und ich (die Gat­tin auf Arbeit, der Jun­ge hat­te sich zu einem Kum­pel ver­ab­schie­det) dann zum Ryck gera­delt, um dem Spek­ta­kel bei­zu­woh­nen. Viel zu früh, wie immer.
Doch dann bog sie um die Ecke:

Viel los nach­mit­tags.

Der Trei­del­pfad hat sich um eini­ges gefüllt 🙂

Gegen­ver­kehr durch die Dra­chen­boo­te gab es auch:

Sind das wirk­lich die Dra­chen­boo­te? Egal 😉

Und dann die Män­ner:

Rechts vor­ne Bud Spen­cer

Respekt!

Und die Fan­ge­mein­de war rie­sig!

Das Schiff ist in Hol­land regis­triert — also gewis­ser­ma­ßen #als­Hol­län­der­in­Vor­pom­mern 🙂 War­um aber Gro­nin­gen? Das liegt doch gar nicht am Meer!

Danach haben wir uns dann noch die Greif ange­se­he, da waren sie schein­bar mit dem Auf­ta­keln noch nicht fer­tig, jeden­falls arbei­te­ten noch Men­schen in der Take­la­ge:

Schee wars!

 

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Auf ein Backfisch- und ein Matjesbrötchen

sind die klei­ne Toch­ter und ich mal eben nach Wieck gera­delt. Bei Fisch­bröt­chen gibts natür­lich kei­ne Dis­kus­sio­nen: Gur­ke muß es sein! Schon wegen der net­ten Bedie­nung und über­haupt. Der Gur­ken-Cup ist legen­där!

Lecker wars wie immer. Nur daß sie eine Indus­trie­plör­re ver­kau­fen (Her­for­der) — scha­de. Wahr­schein­lich wie üblich wegen der Schank­an­la­ge.

Rechts am Kai liegt die Greif. Da wer­den mor­gen die Rahen gesetzt und dann auf­ge­ta­kelt, das wird ein Spek­ta­kel geben! Und min­des­tens eben­so spek­ta­ku­lär wird das Trei­deln der Wei­ßen Düne wer­den.
Hier mal ein Bild von 2017:

Ja, und die zie­hen das Schiff wirk­lich nur mit Mus­kel­kraft!

Mal sehen, die Gat­tin wird lei­der arbei­ten müs­sen, aber wenn das Wet­ter paßt, wer­de wohl wenigs­tens ich, ob mit oder ohne Kin­der, dort­hin. Und dann beim Schwa­ger ein Bier zischen 😉

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