Netcup, Snapshots

Mein root-Ser­ver bei #Net­cup läuft auf Ubun­tu 18.04, ich wür­de ihn gern auf ein aktu­el­les 20.04 hoch­zie­hen. Aber mit Sicher­heits­netz, sprich: Mit einem Snapshot, auf den ich im Fal­le eines oder meh­re­rer unlös­ba­rer Pro­ble­me zurück­sprin­gen kann. Ich bin bei IT, ich bin feige…
In mei­nem bis­he­ri­gen Leben hat­ten Snapshots genau eine anfäng­li­che Grö­ße: 0 Bytes.
Nicht so schein­bar bei Net­cup, da ist ein Snapshot genau so groß wie das zu snaps­hot­ten­de System:


Obwohl beken­nen­der Grammar-Nazi, las­se ich mal die mehr­fach krea­ti­ve Kom­ma­set­zung unkommentiert…

Bleibt fest­zu­hal­ten: Net­cup kann kei­ne Snapshots. Das ist sehr schade.

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Linux die harte Tour

Kol­le­gen, von Win­dows kom­mend, bau­en einen Apa­che für Unix, in die­sem Fal­le Sola­ris, aber egal. Nach dem erfolg­rei­chen Build wird alles in ein Archiv gepackt und ausgeliefert.
Da gibt es dann ein Ver­zeich­nis lib/ mit Sym­links drin. Da die Kol­le­gen von Win­dows kom­men, erstel­len sie das Archiv mit zip (1) — das kennt aller­dings kei­ne Sym­links, weil DOS.
Und so gehen die Sym­links ver­lo­ren und statt der neu­en schi­cken Libs ver­wen­det der Apa­che irgend­wel­che schimm­li­gen aus dem Betriebs­sys­tem. Und funk­tio­niert nicht wie erwartet.

Never use zip!

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The power of hard links

Wie­vie­le Datei­en sind eigent­lich in die­sem Ver­zeich­nis und sei­nen Unterverzeichnissen?

root@r4:/usbdisks/rsnapshot# find . -type f | wc -l
105192958
root@r4:/usbdisks/rsnapshot#

105 Mil­lio­nen!

Ach nein, die Fra­ge ist: Wie­vie­le Datei­en sind eigent­lich in die­sem Ver­zeich­nis und sei­nen Unterverzeichnissen?

root@r4:/usbdisks/rsnapshot# find . -type f -links 1 | wc -l
6026471
root@r4:/usbdisks/rsnapshot#

6 Mil­lio­nen…

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Don’t be evil, E2E bei WhatsApp und die Kinder bringt der Klapperstorch

Eini­ge ame­ri­ka­ni­sche Bun­des­staa­ten kla­gen gegen Google.

Kla­ge­schrift beim texa­ni­schen Gene­ral­staats­an­walt, loka­le Kopie.

Der Ham­mer steht auf Sei­te 57:

Goog­le also has vio­la­ted users’ pri­va­cy in other egre­gious ways when doing so is con­ve­ni­ent for Goog­le. For instance, short­ly after Face­book acqui­red Whats­App, in 2015, Face­book signed an exclu­si­ve agree­ment with Goog­le, gran­ting Goog­le access to mil­li­ons of Ame­ri­cans’ end-to-end encryp­ted Whats­App messages, pho­tos, vide­os, and audio files.

Das bedeu­tet nicht mehr und nicht weni­ger, als daß es kei­ne E2E-Ver­schlüs­se­lung gibt, und daß Face­book eure ganz per­sön­li­chen Chats, Fotos usw. an Goog­le ver­kauft, jeden­falls 2015 einen sol­chen Ver­trag geschlos­sen hat, ganz sicher­lich in der Absicht, ihn auch zu erfüllen.

Ehr­lich gesagt: Face­book steht auf mei­ner per­sön­li­chen Inte­gri­täts­ska­la auf einer Stu­fe mit Hüt­chen­spie­lern und Gebraucht­wa­gen­händ­lern, aber DAS über­rascht mich dann doch. Und Goog­le auch.

Bn ja gespannt, was dar­aus wird. Es kla­gen die Bun­des­staa­ten Texas, Arkan­sas, Ida­ho, India­na, Ken­tu­cky, Mis­sis­sip­pi, Mis­sou­ri, Dako­ta, Utah. Da wird Goog­le kaum mit einem Deal rauskommen?

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RSS/Atom, die mißachteten Kinder

Vor­hin las ich einen hüb­schen Arti­kel von Flo­ri­an Frei­stet­ter auf spektrum.de und dach­te mir so, die Sei­te sieht ganz inter­es­sant aus, soll­te ich mal abon­nie­ren. Es gibt kei­nen Link auf einen Feed, den ich abon­nie­ren könnte.
Der Quell­text ver­rät dann die Links zu den ein­zel­nen Feeds.

Herr­gott­noch­eins, ich will euch nicht auf Face­book fol­gen, auch nicht auf Tin­der oder Twit­ter oder Insta­gram — all die­sen Deppenpattformen!

Nun ist das nicht spe­zi­fisch für spektrum.de, es gibt ganz vie­le mehr oder min­der inter­es­san­te Sei­ten, die Feeds anbie­ten, aber verbergen.

War­um?

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Falscher Film: Die Schulen, die Cloud, der Datenschutz

Wir wis­sen es alle: Seit dem Früh­jahr sind Schu­len gezwun­gen, digi­ta­len Unter­richt in irgend­ei­ner Form anzu­bie­ten. Man­che kön­nen das bes­ser, man­che schlech­ter. Bei uns geht der Sohn auf ein MINT-Gym­na­si­um, da geht das ganz gut, die hat­ten schon vor Coro­na ein Schul-Mood­le, das sie dann deut­lich gepimpt haben.
Die Toch­ter geht (2 Klas­sen dar­un­ter) auf eine Montesso­ri-Schu­le, die ist nach eige­ner Aus­kunft auch digi­tal gut auf­ge­stellt. Es gibt einen Mail­ver­tei­ler auf dem alle Eltern sind, und das war es. 🤦‍♂️
Jeden­falls: Hin oder her — man braucht eine Video­kon­fe­renz-Lösung. Ich hal­te das wirk­lich für wich­tig. Leh­rer müs­sen prä­sent sein.
Das ist aber nichts mehr, was eine Schu­le, auch mit einem enga­gier­ten Info-Leh­rer, stem­men kann. Also nimmt man die übli­chen Verdächtigen:

Die übli­chen Ver­däch­ti­gen sind aller­dings nicht DGS­VO-kon­form. Das weiß man zwar, aber nun ja, wo kein Klä­ger, da kein Richter.
Klä­ger gibt es bis heu­te nicht, aber Mah­ner. Die gibt es nicht erst seit dem Golem-Artikel.

Was mich irre macht: Es ist völ­lig klar, daß das ille­gal ist, was die Schu­len seit nun fast einem Jahr machen. Das ist nicht den Leh­rern anzu­las­ten. Die ver­su­chen nur, in der Situa­ti­on das Bes­te für ihre Schü­ler raus­zu­ho­len, Aber es gibt Ver­ant­wort­li­che. Die, die viel­leicht im Früh­jahr noch sagen konn­ten, daß mit COVID nicht zu rech­nen war.
Wir haben es 9 Mona­te spä­ter, und NICHTS hat sich geän­dert. Die Leh­rer ste­hen immer­noch mit einem Bein im Knast, weil es kei­ne breit ver­füg­ba­ren rechts­kon­for­men Lösun­gen gibt. Und die­se kön­nen nicht von den Schu­len her­bei­gebe­tet werden.

Es kotzt mich so maßloß an…

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gpgtools

Sehr schön.

Da zah­le ich dann auch ger­ne ein paar Euros, wenn Soft­ware so kom­for­ta­bel ist (und die gpgsui­te IST komfortabel)
Und noch dazu nimmt sie die gan­zen Keys aus ~/.gnupg/, so daß auch mutt und die Kom­man­do­zei­le mit den­sel­ben Keys arbeiten.

Man wird ja bequem im Alter…

https://gpgtools.org/

#gpg #pgp

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