Kategorie: Krimskrams

Träume

Fern­rei­sen sind ja für uns außer­halb der Mög­lich­kei­ten. Aber gut, das ist nicht schlimm. Dafür habe wir eine genü­gend gro­ßes Haus und Grund­stück, daß man im Urlaub gut ent­span­nen kann.
Aber wenn, dann möch­te ich hoch in den Nor­den, soweit es geht. Nicht zum Pol, da gibts nur Eis, das ist lang­wei­lig. Aber Spitz­ber­gen wäre ein Traum. Ny-Åle­sund ist wahr­schein­lich Quatsch, bes­ten­falls fällt man da vom Kreuz­fahrt­schiff her­un­ter, geht zum Post­amt eine Kar­te an die Zurück­ge­blie­be­nen schi­cken, und das wars. Aber Lon­gye­ar­by­en? Oder sogar Barents­burg oder Pyra­mi­den?

Aber wie kommt man dort­hin? Ja, Kreuz­fahrt­schif­fe fah­ren. Aber da sind noch vie­le ande­re Men­schen drauf, furcht­bar. Die­ses Video fin­de ich char­mant. Die Besat­zung ist viel­leicht 5 bis 10 Jah­re älter als ich, aber unge­heu­er sym­pa­thisch. Aller­dings muß man ein eis­meer­taug­li­ches Boot haben, genü­gend Zeit, hand­werk­lich begabt sein, tole­rant gegen­über Mit­men­schen — alles Eigen­schaf­ten, die mir völ­lig abge­hen. Den­noch ein sehr schö­nes Video!

Der zwei­te Ort, noch abge­schie­de­ner: Jan May­en. Dahin kann man schein­bar nur mit dem Segel­boot fah­ren. Der Wiki­pe­dia-Arti­kel zur zweit­größ­ten Stadt sagt alles — und doch gibt es Leben auf Jan May­en — sogar ein Jacuz­zi 🙂
Da es auf Jan May­en kei­nen Hafen gibt, kann man nur mit einem Schlauchboot/Zodiac/whatever anlan­den, und auch nicht über­all. Anbie­ter gibt es. Hach!

Und dann, ganz ver­rückt, ich weiß es: Franz-Josef-Land. Da kommt man offen­sicht­lich gar nicht hin, und doch haben es Men­schen geschafft.

Also: wenn ich mal ganz reich bin, dann las­se ich mich mit all mei­nen Lie­ben von Island über Jan May­en und Spitz­ber­gen nach Franz-Josef-Land segeln! Ein ordent­li­cher Grill müß­te an Board sein, sta­bi­les Inter­net und ein gut gefüll­ter Bier­kel­ler.

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ICE für umme fahren?

Die Bahn-App fürs Mobil­te­le­fon hat ein schi­ckes Kom­fort-Fea­ture für ICE-Rei­sen­de: Kom­fort-Che­ckin. Das funk­tio­niert, man wird nicht kon­trol­liert. Damit wird auch nicht kon­trol­liert, ob man eine Bahn­card hat.
Ich kau­fe mei­ne Fahr­kar­ten online im Groß­kun­den-Por­tal der Deut­schen Bahn, da kann ich sagen, ob ich eine Bahn­card habe und wenn ja wel­che. Frü­her muß­te ich die Num­mer der BC ein­ge­ben, seit eini­ger Zeit nicht mehr.
Ich kann also ein­fach sagen, daß ich eine BC 100 habe; solan­ge ich nur ICE fah­re und den Kom­fort-Che­ckin ver­wen­de, kann ich doch für lau fah­ren?

Hat das schon mal jemand pro­biert und mag berich­ten? 😉

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Der letzte Weltkrieg ist noch immer präsent

Ich bin heu­te mit den Klei­nen über Lub­min nach Freest (Freest hat DEN Hering!) gera­delt, von dort mit der Fäh­re nach Pee­ne­mün­de über­ge­setzt, dann nach Karls­ha­gen zum Strand gera­delt. Schö­ne Tour, knapp 50 Kilo­me­ter.

Schon in Pee­ne­mün­de bogen wir rechts nach Süden ab und radel­ten par­al­lel zum Peen­e­strom gen Karls­ha­gen und kamen dabei an merk­wür­di­gen ver­fal­le­nen Bau­ten vor­bei.


Nun, es ist die Gegend Peenemünde/Karlshagen, die Hee­res­ver­suchs­an­stalt hat­te direk­te Aus­wir­kun­gen auf mei­ne Fami­lie, ich bin da also hell­hö­rig.

Und ja, es hat damit zu tun:

Das ist über 70 Jah­re her — und steht noch immer in der Land­schaft her­um.

Ich fin­de das gut.

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Doch, das hilft!

Man­cher wird ja die Sinn­haf­tig­keit davon anzwei­feln.


Doch ich kann ver­si­chern: Ja, das hilft!

Beweis: 9/11 arbei­te­te ich noch phy­sisch im Turm. Am Tag dar­auf und auch die nächs­ten Tage stan­den im Ein­gang zwei Poli­zis­ten und ach­te­ten dar­auf, daß auch ja kein Flug­zeug in den Turm flie­gen wür­de — und — potztau­send: seit­dem ist nie ein Flug­zeug in den Turm geflo­gen! Einselff!!1!!!

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Die Schicki-Micki-Großstädter-Anti-Auto-Dödel

Klar, Indi­vi­du­al­ver­kehr im Ver­bren­ner ist nicht gut fürs Kli­ma, wer wol­le das bestrei­ten?
Aller­dings wird die Dis­kus­si­on von sol­chen Qua­li­täts­bei­trä­gen bestimmt:

Denn ob der Arbeit­neh­mer per Gelän­de­wa­gen oder Fahr­rad ins Büro rollt, ist für ihre Gewäh­rung egal.

Da geht mir das Mes­ser in der Hose auf! Was für ein Lack­af­fe! Es gibt Men­schen, die nicht im Büro am Mac­Book “arbei­ten”. Es gibt Mau­rer, Tisch­ler, Mon­ta­ge­ar­bei­ter, Feu­er­wehr­leu­te, Ärz­te…
Ich ken­ne Leu­te, die täg­lich knapp 70 Kilo­me­ter auf Arbeit fah­ren — und natür­lich auch zurück. Nicht weil es Spaß macht, son­dern weil dort die Arbeit ist. Bahn? Ja, gibt es. Dann dau­ert der Arbeits­weg deut­lich län­ger als über die A20 mit dem Auto.
Und da reden die Leu­te über E‑Roller…

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