Kategorie: Krimskrams

fefe: mal wieder übers Ziel geschossen

Manch­mal bekom­me ich den Ein­druck, fefe wür­de für eine kna­cki­ge Über­schrift sehr viel tun, so auch hier. Lis­ten and repeat:

Die Staats­an­walt­schaft von Olden­burg

Folgt man dem Link, steht da das genaue Gegen­teil:

Ankla­ge­be­hör­de kri­ti­siert Ver­hal­ten ihres Mit­ar­bei­ters

Aber sicher ging es mal wie­der nur um Medi­en­kom­pe­tenz…
Oh, ich lese ihn ger­ne, das ist in den meis­ten Fäl­len erfri­schend und gedan­ken­pro­vo­zie­rend. Aber manch­mal, wie hier, geht es nur um den bil­li­gen Effekt. Scha­de, hat er nicht nötig.

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Bunte Medienvielfalt ist wichtig

Des­halb: Unter­stützt den Lokal­jour­na­lis­mus, es gibt vie­le gute Argu­men­te dafür!

(zwei Screen­shots rei­chen zur Illus­tra­ti­on)

Ost­see-Zei­tung:


Leip­zi­ger Volks­zei­tung:

Han­no­ver­sche All­ge­mei­ne

Kie­ler Nach­rich­ten

Dresd­ner neu­es­te Nach­rich­ten

Mär­ki­sche All­ge­mei­ne

Wolfs­bur­ger All­ge­mei­ne

 

Toll. so vie­le Mei­nun­gen unab­hän­gi­ger Jour­na­lis­ten lesen zu kön­nen!
Oder sind die viel­leicht gar nicht unab­hän­gig, son­dern dru­cken nur wei­sungs­ge­mäß die Vor­la­gen aus der Kon­zern­zen­tra­le ab?

Tache­les: Mir ist durch­aus klar, daß auch Jour­na­lis­ten Mie­te zah­len müs­sen. Das muß­ten sie frei­lich frü­her auch, und es funk­tio­nier­te. Nie­mand hat euch Zei­tun­gen ins Web gezwun­gen, das war eure freie Ent­schei­dung.
Ich bin ein alter grump­li­ger Sack mitt­ler­wei­le, das hat den Vor­teil, über Erfah­rung zu ver­fü­gen.

I’ve seen things you peop­le would­n’t belie­ve. An inter­net without coo­kies. I saw porn in stills only. Mail ser­vers that relay­ed for ever­yo­ne. Sear­ching gopher­space with vero­ni­ca. All tho­se moments will be lost in time, like tears in rain.

Time to live on

Wenn ihr kei­ne funk­tio­nie­ren­de Geschäfts­idee habt, dann macht eure Online-Buden dicht! Oder wenigs­tens: Hört auf in Text­bau­stei­nen alle hal­be Jah­re erneut zu bet­teln, das ist unwür­dig.

 

#Jour­na­lis­mus #Unmut

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Spruch zum Sonntag

~$ echo "Ein Internet mit Beiträgen einer Größe von mehr als 280 Zeichen würde die meisten seiner Konsumenten intellektuell hoffnungslos überfordern, jedoch dem Austausch von Argumenten, wofür schließlich das Internet lange nach dem Usenet erfunden wurde, dienlich sein - dann wäre man endlich auch diese sinnbefreiten Retweets in- und außerhalb von Twitter los." | wc -c
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~$
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Für ein paar Tage möchte ich dorthin

ja, auch Jan May­en, auch Bjørnøya, aber zunächst Hopen.

War­um? Nun, die ande­ren bei­den Sta­tio­nen sind rela­tiv groß, 10 bis 30 Men­schen, Hopen: 4 Her­ren (man muß Her­ren sagen) mei­nes Alters.
Über­legt euch das mal: Vier gestan­de­ne Män­ner, 6 Mona­te fak­tisch allein auf einer ein­sa­men Insel in der Bar­ent­see. Und die nächs­te Besat­zung wird die Polar­nacht mit­neh­men. Lest mal Chris­tia­ne Rit­ter für einen Ein­druck.
Und dann arbei­ten die vier Her­ren im anflie­gen­den Win­ter an der Sau­na. Und gön­nen sich hau­te cui­sine, nicht von Lie­fe­r­an­do:

Filet Wellington

Mei­ne Fres­se, das ist toll!

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Journalismus bei SPON und anderswo

SPON behaup­tet, ein Inter­view mit Dros­ten zu brin­gen, jeden­falls steht im Unter­ti­tel:

In einem Inter­view skiz­ziert er [Dros­ten], was die Poli­tik vom Aus­land ler­nen könn­te.

Tat­säch­lich bekommt der Leser nur Ein­zel­sät­ze zu lesen, kei­nes­falls das Inter­view. Es gibt auch kei­nen Ver­weis zu einer Quel­le.
Quel­len? Bele­ge? Infor­mier­te Leser? Jour­na­lis­mus??? Völ­lig über­be­wer­tet!

Das Inter­view gibts dann übri­gens hier: Pressemitteilung_23.9.20_Interview_Drosten__Ganten_-_Quelle_World_Health_Summit.pdf

 

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Das Ende ist nah!

Peak Guran­se! Mei­ner ist so gut wie alle.

Laut Tee­händ­le­rin gibt es kei­nen mehr dank Coro­na. Nicht bis zum Früh­jahr. Im Herbst wir es zwar noch mal nepa­le­si­schen Flug­tee geben, aber der ist dann auch erst im Janu­ar in Euro­pa erhält­lich.

Muß ich wohl auf Bier zurück­ge­hen…

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