Anradeln

Jedes Jahr ver­an­stal­tet “unser” Rad­la­den zusam­men mit dem Team Rad­ma­ra­thon Greifs­wald ein Anra­deln, so auch die­ses Jahr. Ich las davon vor ein paar Tagen in der Zei­tung, und das klang ganz ver­lo­ckend: Drei unter­schied­li­che Stre­cken­län­gen — 50 oder 40 Kilo­me­ter, dazu eine Fami­li­en­tour, kei­ne Anmel­dung, Teil­nah­me­ge­bühr 3€ pro Erwach­se­ner. Das Wet­ter soll­te gut wer­den, und so frag­te ich die Klei­nen, ob sie wohl anra­deln möch­ten? Moritz war sich völ­lig klar, daß er mit­fah­ren wür­de, Sophia war eher abge­neigt, sie hat­te Angst, es könn­te ihr zuviel wer­den. Bine war dann Don­ners­tag(?) im Rad­la­den und erkun­dig­te sich, wie lang die Fami­li­en­stre­cke sein wer­de, Aus­kunft: ca. 20 bis 25 Kilo­me­ter, 2 Stun­den gemüt­li­ches Radeln, tra­di­tio­nell fah­ren von klei­nen Kin­dern bis betag­ten Rent­nern alle Alters­grup­pen pro­blem­los mit.
Sonn­abend dann radel­ten wir (Bine hat­te Dienst) unan­ge­mel­det zu Pie­chul­leks, die nicht da waren, und kehr­ten also sofort zurück. Gesamt­stre­cke ca. 10 Kilo­me­ter. Als ich Sophia dann sag­te, daß die Anre­del­tour etwa dop­pelt so lang  wie die gera­de eben abge­schlos­se­ne Tour wer­den wür­de, woll­te sie denn doch mit, das trau­te sie sich zu.


Na und dann war natür­lich klar, daß Bine auch mit­kom­men wird müs­sen. Die Tour soll­te so gegen 9:45 Uhr begin­nen und wie gesagt ca. 2 Stun­den dau­ern, ihr Spät­dienst beginnt ja erst 14:45 Uhr.
Als wir anka­men, war­te­ten schon eini­ge Teil­neh­mer.


Und die Pin­gui­ne waren es dann auch, die zuerst los­flo­gen, äh, radel­ten — die hat­ten ja auch 50 Kilo­me­ter vor sich.

Wir radel­ten dann gemüt­lich unse­re Stre­cke.

Die Fahrt ging also bis zum Söll­ken­see, hupps, da waren wir schon ein­mal: https://rainer.sokoll.com/?p=2403 und dann wie­der zurück. Bine bog vor­her Rich­tung Haus ab, weil sie vor dem Dienst noch duschen woll­te.
Wir genos­sen dann Erb­sen­sup­pe mit Bock­wurst und Geträn­ke, was lie­be­voll schon vor­be­rei­tet war im Laden.

Zusam­men­fas­sung: Das Wet­ter war toll, das Radeln ent­spannt — und zwei rund­um zufrie­de­ne Kin­der. Toll!

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