Kategorie: Krimskrams

Spruch zum Sonntag

~$ echo "Ein Internet mit Beiträgen einer Größe von mehr als 280 Zeichen würde die meisten seiner Konsumenten intellektuell hoffnungslos überfordern, jedoch dem Austausch von Argumenten, wofür schließlich das Internet lange nach dem Usenet erfunden wurde, dienlich sein - dann wäre man endlich auch diese sinnbefreiten Retweets in- und außerhalb von Twitter los." | wc -c
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Für ein paar Tage möchte ich dorthin

ja, auch Jan May­en, auch Bjørnøya, aber zunächst Hopen.

War­um? Nun, die ande­ren bei­den Sta­tio­nen sind rela­tiv groß, 10 bis 30 Men­schen, Hopen: 4 Her­ren (man muß Her­ren sagen) mei­nes Alters.
Über­legt euch das mal: Vier gestan­de­ne Män­ner, 6 Mona­te fak­tisch allein auf einer ein­sa­men Insel in der Bar­ent­see. Und die nächs­te Besat­zung wird die Polar­nacht mit­neh­men. Lest mal Chris­tia­ne Rit­ter für einen Eindruck.
Und dann arbei­ten die vier Her­ren im anflie­gen­den Win­ter an der Sau­na. Und gön­nen sich hau­te cui­sine, nicht von Lieferando:

Filet Wellington

Mei­ne Fres­se, das ist toll!

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Journalismus bei SPON und anderswo

SPON behaup­tet, ein Inter­view mit Dros­ten zu brin­gen, jeden­falls steht im Untertitel:

In einem Inter­view skiz­ziert er [Dros­ten], was die Poli­tik vom Aus­land ler­nen könnte.

Tat­säch­lich bekommt der Leser nur Ein­zel­sät­ze zu lesen, kei­nes­falls das Inter­view. Es gibt auch kei­nen Ver­weis zu einer Quelle.
Quel­len? Bele­ge? Infor­mier­te Leser? Jour­na­lis­mus??? Völ­lig überbewertet!

Das Inter­view gibts dann übri­gens hier: Pressemitteilung_23.9.20_Interview_Drosten__Ganten_-_Quelle_World_Health_Summit.pdf

 

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Das Ende ist nah!

Peak Guran­se! Mei­ner ist so gut wie alle.

Laut Tee­händ­le­rin gibt es kei­nen mehr dank Coro­na. Nicht bis zum Früh­jahr. Im Herbst wir es zwar noch mal nepa­le­si­schen Flug­tee geben, aber der ist dann auch erst im Janu­ar in Euro­pa erhältlich.

Muß ich wohl auf Bier zurückgehen…

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Neues von Hopen

Ich bin ja addicted 😉

Die vier Män­ner auf Hopen haben Besuch bekom­men — (noch) nicht von Eis­bä­ren, aber vom Sys­sel­mann und dem rus­si­schen Kon­sul aus Bar­ents­burg — es ging dar­um, die Opfer des Unter­gangs der Deka­b­rist 1942  (es gab wohl 3 Über­le­ben­de von 80 Besat­zungs­mit­glie­dern) mit einer Kranz­nie­der­le­gung zu ehren.

Und was machen vier ein­sa­me Män­ner auf einer Insel in der Bar­ent­see, wenn sie nach Mona­ten Besuch bekom­men? Ein Festessen!

(ich hot­lin­ke mal die Fotos aus dem Hopen-Blog, hof­fent­lich sind sie mir nicht böse)

Wie geil ist das denn??? Solch eine Gast­freund­schaft habe ich vor Jahr­zehn­ten in Geor­gi­en lie­ben gelernt. Aber im ark­ti­schen Nor­den, ange­bo­ten von vier rei­fen Her­ren — das ist wirk­lich überwältigend.

Und jedes­mal bin ich erstaunt, wie­viel Kom­fort sie dort haben. Auch haben müs­sen: 6 Mona­te sind sie dort, 4 Män­ner, 5(?) Hun­de, sonst nichts.

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Corona und die vier einsamen Männer auf Hopen

Das Som­mer­boot ist gekom­men. Schein­bar kommt es nur ein­mal im hal­ben Jahr, d.h., ein­mal wäh­rend der gan­zen Zeit (die Besat­zun­gen wech­seln alle hal­be Jahre).
Und dann müs­sen sie wegen Coro­na Abstand zu den “Post­bo­ten” hal­ten, kein Hän­de­schüt­teln, nichts.
Das muß doch unwirk­lich sein.

Ich woll­te denen eigent­lich ein Care-Paket schi­cken mit selbst­ge­mach­ter Mar­me­la­de, sowas eben — aber das war zu spät. Mal sehen, viel­leicht für die Winterbesatzung.

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Fefe hat das Prinzip Lagerhaltung nicht verstanden

https://blog.fefe.de/?ts=a1cb4a05

Natür­lich haben die Mas­ken für den worst case gekauft — aber dem Spahn dar­aus einen Strick zu dre­hen, daß der worst case nicht ein­ge­tre­ten ist, das ist doch nun reich­lich bil­lig. Natür­lich besteht die Gefahr der Über­ver­sor­gung, wenn man sich für alle denk­ba­ren Ent­wick­lun­gen ein­deckt. Noch viel schlim­mer wäre frei­lich Unterversorgung.
Spahn ist in vie­len Din­gen ein Unsym­path — hier sicher­lich nicht. Fefe ist in vie­len Din­gen ein Sym­path — hier sicher­lich nicht.

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