Kategorie: Krimskrams

Der letzte Weltkrieg ist noch immer präsent

Ich bin heu­te mit den Klei­nen über Lub­min nach Freest (Freest hat DEN Hering!) gera­delt, von dort mit der Fäh­re nach Pee­ne­mün­de über­ge­setzt, dann nach Karls­ha­gen zum Strand gera­delt. Schö­ne Tour, knapp 50 Kilo­me­ter.

Schon in Pee­ne­mün­de bogen wir rechts nach Süden ab und radel­ten par­al­lel zum Peen­e­strom gen Karls­ha­gen und kamen dabei an merk­wür­di­gen ver­fal­le­nen Bau­ten vor­bei.


Nun, es ist die Gegend Peenemünde/Karlshagen, die Hee­res­ver­suchs­an­stalt hat­te direk­te Aus­wir­kun­gen auf mei­ne Fami­lie, ich bin da also hell­hö­rig.

Und ja, es hat damit zu tun:

Das ist über 70 Jah­re her — und steht noch immer in der Land­schaft her­um.

Ich fin­de das gut.

0

Doch, das hilft!

Man­cher wird ja die Sinn­haf­tig­keit davon anzwei­feln.


Doch ich kann ver­si­chern: Ja, das hilft!

Beweis: 9/11 arbei­te­te ich noch phy­sisch im Turm. Am Tag dar­auf und auch die nächs­ten Tage stan­den im Ein­gang zwei Poli­zis­ten und ach­te­ten dar­auf, daß auch ja kein Flug­zeug in den Turm flie­gen wür­de — und — potztau­send: seit­dem ist nie ein Flug­zeug in den Turm geflo­gen! Einselff!!1!!!

0

Die Schicki-Micki-Großstädter-Anti-Auto-Dödel

Klar, Indi­vi­du­al­ver­kehr im Ver­bren­ner ist nicht gut fürs Kli­ma, wer wol­le das bestrei­ten?
Aller­dings wird die Dis­kus­si­on von sol­chen Qua­li­täts­bei­trä­gen bestimmt:

Denn ob der Arbeit­neh­mer per Gelän­de­wa­gen oder Fahr­rad ins Büro rollt, ist für ihre Gewäh­rung egal.

Da geht mir das Mes­ser in der Hose auf! Was für ein Lack­af­fe! Es gibt Men­schen, die nicht im Büro am Mac­Book “arbei­ten”. Es gibt Mau­rer, Tisch­ler, Mon­ta­ge­ar­bei­ter, Feu­er­wehr­leu­te, Ärz­te…
Ich ken­ne Leu­te, die täg­lich knapp 70 Kilo­me­ter auf Arbeit fah­ren — und natür­lich auch zurück. Nicht weil es Spaß macht, son­dern weil dort die Arbeit ist. Bahn? Ja, gibt es. Dann dau­ert der Arbeits­weg deut­lich län­ger als über die A20 mit dem Auto.
Und da reden die Leu­te über E‑Roller…

0

Rechtsabbiegende Autos, Radfahrer, toter Winkel usw.

Heu­te bin ich mal wie­der in die Stadt gera­delt, mei­ne Pil­len neig­ten sich dem Ende zu.
Ich fuhr auch über die­se Kreu­zung, den roten Strich von rechts unten nach links oben:

Wie man sieht, kommt der Rad­weg aus einem Wäld­chen und ist ein paar Meter neben der Stra­ße. Ich kann ca. 20 Meter vor der Kreu­zung sehen, daß mei­ne Rad­fah­rer-Ampel auf grün umschal­tet — ich fah­re also durch, denn ich habe ja Vor­fahrt, auch vor den Rechts­ab­bie­gern. Gleich­zei­tig fah­ren die Rechts­ab­bie­ger los, die mich aber im Rück­spie­gel nicht sehen kön­nen, da der Rad­weg zu weit rechts ist. Im Ver­trau­en auf mein Vor­fahrts­recht bin ich ver­gleichs­wei­se schnell.
Der Rechts­ab­bie­ger, es war ein PKW, hat mich dann doch gese­hen und ange­hal­ten. Ob ein LKW-Fah­rer mich über­haupt hät­te sehen kön­nen, mit oder ohne Abbie­ge-Assis­tent? Ich weiß nicht.

Mei­ne Mei­nung: Es ist völ­lig bekloppt, zwei sich kreu­zen­den Ver­kehrs­strö­men (Auto- und Radfahrer/Fußgänger) gleich­zei­tig grün zu geben. Das ist irre.

0

Was für ein Tee!

Das ist der Ham­mer! Allein der Duft, wenn man die Dose auf­macht — es riecht wie wohl eine Wild­blu­men­wie­se an einem frü­hen Taum­or­gen duf­tet. Aber nicht fein, son­dern der Duft explo­diert förm­lich.

Getrock­ne­te Berg­wie­se

Und der Geschmack? Das ist mit Abstand der bes­te Tee, den ich je hat­te, mit Abstand!
Ist aller­dings auch das Kobe-Rind unter den Tees 🙂

SFTGFOP1 First flush — ein ganz neu­es Pro­to­koll, noch ohne RfC

Wirk­lich, wenn ihr ähn­li­ches in eurer Tee­bu­de seht: zahlt jeden Preis, es lohnt sich!

0