Rechtsabbiegende Autos, Radfahrer, toter Winkel usw.

Heu­te bin ich mal wie­der in die Stadt gera­delt, mei­ne Pil­len neig­ten sich dem Ende zu.
Ich fuhr auch über die­se Kreu­zung, den roten Strich von rechts unten nach links oben:

Wie man sieht, kommt der Rad­weg aus einem Wäld­chen und ist ein paar Meter neben der Stra­ße. Ich kann ca. 20 Meter vor der Kreu­zung sehen, daß mei­ne Rad­fah­rer-Ampel auf grün umschal­tet — ich fah­re also durch, denn ich habe ja Vor­fahrt, auch vor den Rechts­ab­bie­gern. Gleich­zei­tig fah­ren die Rechts­ab­bie­ger los, die mich aber im Rück­spie­gel nicht sehen kön­nen, da der Rad­weg zu weit rechts ist. Im Ver­trau­en auf mein Vor­fahrts­recht bin ich ver­gleichs­wei­se schnell.
Der Rechts­ab­bie­ger, es war ein PKW, hat mich dann doch gese­hen und ange­hal­ten. Ob ein LKW-Fah­rer mich über­haupt hät­te sehen kön­nen, mit oder ohne Abbie­ge-Assis­tent? Ich weiß nicht.

Mei­ne Mei­nung: Es ist völ­lig bekloppt, zwei sich kreu­zen­den Ver­kehrs­strö­men (Auto- und Radfahrer/Fußgänger) gleich­zei­tig grün zu geben. Das ist irre.

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