Schlagwort: Radtour

Lütt öwer mien

Auf der Fahr­rad-Haus­run­de (ca. 65 Kilo­me­ter)


Ich freue mich jedes­mal, wenn ich dar­an vor­bei­fah­re.

 

Müß­te hier sein:

 

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Nordstream 2?

Heu­te beim Radeln kam ich hier vor­bei:

Das war süd­lich von Lub­min, mit Blick eben nach Lub­min. Ich muß­te sofort an Nord­stream 2 den­ken, wahr­schein­lich ist es das auch, denn EUGAL ist wohl die­ses. Und ARGE? Nun ja, das Job­cen­ter. Also wenn ich mich nicht täu­sche: Das ist der Punkt, an dem mor­gens sich die Bil­lig­löh­ner für Gaz­prom zu mel­den haben.

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Radeln gestern und heute

Ges­tern nach­mit­tag gings zur ver­bo­te­nen Insel: Koos. Die Salz­wie­sen davor sind größ­ten­teils tro­cken; das biß­chen Regen, was die letz­ten Tage run­ter­ge­kom­men ist, hat den Gär­ten gut getan — aber für die Natur war es viel zu wenig.

Natür­lich kam ich zum Brü­cken­zug, na ja, sind nicht so wahn­sin­nig vie­le Boo­te drau­ßen, so daß ich nur viel­leicht 10 Minu­ten war­ten muß­te.

Am Raps könn­te ich mich besof­fen sehen 🙂

Koos links.

Blick über die Salz­wie­sen und den Koo­ser See nach Greifs­wald

Hier läßt sichs radeln 😉

Und am nächs­ten Tag (also heu­te) nach dem Früh­stück kur­ze 25 Kilo­me­ter ums Städt­chen, zunächst am Ryck ent­lang.

Hier sieht man Coro­na: Nor­ma­ler­wei­se sind die Lie­ge­plät­ze um die­se Zeit voll. Dafür müs­sen die Boo­te aber ins Was­ser gekrant wer­den, und dafür braucht man ein Team mit mehr als zwei Men­schen aus einem Haus­halt. Wer also sein Boot vor der Kon­takt­sper­re gekrant hat­te, der liegt im Was­ser, wer nicht, ist noch im Boots­schup­pen.

Wei­ter auf­re­gen­des ist nicht zu berich­ten, nach dem Mit­tag gings dann Rich­tung Lud­wigs­bur­ger Haken, Lois­sin und Gahl­kow.

Man sieht, aus wel­cher Rich­tung der stei­fe Wind kommt, man kann sich dann den­ken, in wel­che Rich­tung ich zurück fah­ren muß­te 🙂

Pit­to­res­ker Baum­rest am Stra­ßen­rand.

Blick von mei­nem Lieb­lings­platz.

Kite­sur­fer — wird er aus dem Was­ser kom­men?

Die gehen auf Horn­hecht — mit Coro­na-Abstand.

Und dann gings nur noch nach Hau­se.
Beloh­nung: nach 3 Tagen bin ich ers­ter beim #Stadt­ra­deln 🙂

 

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Heraus zum ersten Mai!

Also bin ich nach dem Mit­tag mal 65 Kilo­me­ter gera­delt.

Ein paar Mit­bring­sel:

Eli­sen­hain

Bei Fried­richs­ha­gen, Blick­rich­tung Däni­sche Wiek.

Freest

Zwi­schen Freest und Krös­lin

Da war ich durch­ge­fah­ren, und es war so naß wie es aus­sieht. Glück­li­cher­wei­se war ich vor­be­rei­tet und hat­te eine regen­dich­te Kap­pe, Hose und Jacke dabei.

Ins­ge­samt: Hat mal wie­der Spaß gemacht! (Und inter­es­san­ter­wei­se macht gera­de das Radeln durch kal­ten Regen Spaß)

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Anradeln

Heu­te war Radel­wet­ter: Son­nig und mit viel­leicht 12 Grad ange­nehm frisch. So frag­te ich denn nach mei­nem obli­ga­to­ri­schen Mit­tags­schlaf die Fami­lie, wer denn mit­kom­men wür­de zu einer Rad­tour.

Wie zu erwar­ten, waren die Aus­re­den mehr oder min­der krea­tiv, und so zog ich allein los. Geplant hat­te ich so 30 bis 40 Kilo­me­ter. Es lief anfangs wun­der­bar. Ich fuhr fak­tisch wind­still. Weil: Rücken­wind == Radelg­schwin­dig­keit, Also fuhr ich wei­ter und wei­ter bis zum Peen­e­strom — doch dann, ver­dammt, stan­den ca. 30 Kilo­me­ter in Gegen­rich­tung an. Und das fuhr sich natür­lich nicht mehr so ent­spannt 🙂

Hat den­noch Spaß gemacht.

169 Höhen­me­ter!!! Schon fast eine Alpen­über­que­rung…

Rechts der Pee­ne­mün­der Haken, hin­ten der Ruden.

Und noch ein klei­nes Video von Frees­ter “Strand”

Und mor­gen gibts wahr­schein­lich Mus­kel­ka­ter 🙂

 

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Radeln, kalt, naß, Regen

Vor­hin bin ich noch schnell eine 40-Kilo­me­ter-Run­de gefah­ren, davon viel­leicht 10 Kilo­me­ter bei ca. 5 Grad durch Regen. Der Wind war böig, so daß die Regen­trop­fen unan­ge­nehm hart ins Gesicht klatsch­ten, mehr von der Sei­te als von oben. Meh­re­re Erkennt­nis­se neh­me ich mit:

Mit den rich­ti­gen Kla­mot­ten ist das kein Pro­blem. Ich hat­te: Funk­ti­ons­un­ter­wä­sche, dar­über ein lan­gärm­li­ges Meri­no-Shirt, dar­über ein nor­ma­les T‑Shirt, dann die 35-€-Jacke vom Chi­na­mann. Nor­ma­le Jeans, spritz­was­ser­dich­te Trek­king-Schu­he, dich­te Hand­schu­he und, ganz wich­tig, eine dich­te Kap­pe für den Kopf, die über die Ohren geht. Ich hät­te bes­ser noch eine Regen­ho­se mit­ge­nom­men, beim nächs­ten mal… Da die Jacke Schweiß nicht abtrans­por­tiert, bin ich so gefah­ren, daß mir warm war, ich aber (fast) nicht geschwitzt habe — ganz ver­mei­den läßt sich das zwar nicht, aber ich hab’ mich pudel­wohl gefühlt. Das hat schon was: Allei­ne im Dun­keln irgend­wo in der Pam­pa, kal­ter Regen klatscht ins Gesicht, man hört den Wind pfei­fen. Ich habe das wirk­lich genos­sen.
Bis mir Autos ent­ge­gen­ka­men (wohl­ge­merkt: Ich fuhr auf einem sepa­ra­ten Rad­weg neben der Stra­ße). Als Bril­len­trä­ger mit Regen­trop­fen auf der Bril­le hat man da ver­lo­ren. Ich konn­te wirk­lich kei­nen Meter mehr sehen, muß­te ganz lang­sam fah­ren, bin teils sogar ange­hal­ten. Das war dann sehr ärger­lich.
Also: Regen und gleich­zei­tig Dun­kel­heit sind zu ver­mei­den.

Zuhau­se ange­kom­men stell­te ich dann noch fest, daß die Zehen arg kalt gewor­den waren, da muß ich mir noch was ein­fal­len las­sen. Alu­fo­lie um den Vor­der­fuß soll wohl hel­fen.

Jeden­falls: Schlech­tes Wet­ter ist kein Grund, nicht zu radeln!

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Radel-Klamotten im Herbst

Die letz­ten Tage ist es ja frisch gewor­den, heu­te erst­mals emp­find­lich (1 bis 2 °C) Da habe ich mich mal ange­pellt und bin 2 Stun­den gefah­ren. War schön. Die­sig, kaum jemand unter­wegs.

Ebbe im Bod­den 😀

Ich hat­te über die letz­ten Wochen Kla­mot­ten ein­ge­kauft: lan­ge Meri­no-Unter­wä­sche, eine Jacke, Hand­schu­he, Kopf­kap­pe.
Die Unter­ho­se macht mich zwar alles ande­re als sexy, ist aber ansons­ten sehr gut. Zumin­dest bei Tem­pe­ra­tu­ren knapp über dem Gefrier­punkt hält sie ange­nehm warm, gera­de­zu erstaun­lich wenn man sieht, wie dünn das Mate­ri­al ist. Dazu dann das lan­gärm­li­ge Meri­no-Unter­hemd, dar­über 2 nor­ma­le Unter­hem­den, dar­über dann 3 dün­ne T‑Shirts und dann die Jacke. Zwie­bel­tech­no­lo­gie also 🙂
Vor­weg: Die Kap­pe ist toll! Ich bekom­me bei küh­lem Wind sehr schnell Ohren­schmer­zen, hier ist gar nichts. Die Kap­pe hält jeden Wind kom­plett ab, den­noch hört man alles um sich her­um. Super!
Aber für den Ober­kör­per habe ich noch kei­ne 100%-ig über­zeu­gen­de Lösung: Die Jacke ist abso­lut wind­dicht und schützt dank Steh­kra­gen den Hals per­fekt vor Wind. Aber die­se Dicht­heit ist eben auch ein Nach­teil: Es geht nichts von drin­nen nach drau­ßen. Ich schwit­ze beim Fah­ren am Rücken. Schweiß ist Was­ser, das nun nicht ent­wei­chen kann und durch die “Zwie­bel­scha­len” auf­ge­saugt wird. Gleich­zei­tig kühlt die Umge­bungs­käl­te den Schweiß. Nicht daß das irgend­wie unan­ge­nehm oder zu kalt wäre, aber es fühlt sich irgend­wie “nicht rich­tig” an.
Na ja, nach einer Stun­de hat man sich dar­an gewöhnt, aber es ist eben noch nicht wirk­lich per­fekt.
Wenn das über­haupt geht. Eben weil die Jacke dicht ist, muß der Schweiß ja innen blei­ben.

Oder?

PS: Schu­he sind noch ein wun­der Pos­ten. Die Ganz­jah­res­tre­ter mit dün­nen Socken haben sich heu­te als grenz­wer­tig für die Zehen erwie­sen.

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56 Kilometer radeln

Heu­te war ja bei mir Fei­er­tag, die Son­ne schien, es war frisch (so 2 bis 6 Grad). Gat­tin und Toch­ter auf Kur, Sohn auf Kin­der­ge­burts­tag mit Über­nach­tung. Also rauf aufs Rad, 56 Kilo­me­ter sinds gewor­den, vor­bei am KKW Lub­min Das ist der Blick, wenn man von Wes­ten kommt:

Ein Block

Das habe ich dann durch den Zaun hin­durch mit­ge­nom­men:

Der lin­ke Block sieht “abge­ris­se­ner” aus.

Ein Kern­kraft­werk baut man offen­sicht­lich über Jahr­zehn­te ab.

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Feierabendrunde

Heu­te war noch ein­mal schö­nes Wet­ter, also bin ich nach dem Abend­brot noch­mal raus mit dem Rad.

Schön wars!

30 Kilo­me­ter, das ist genau die rich­ti­ge Stre­cke für mich. Anstren­gend genug um ins Schwit­zen zu kom­men, gera­de etwas zu wenig für Mus­kel­ka­ter.

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