Wir schießen uns in den Fuß, mal wieder

Zab­bix mel­det, daß auf auf dem Odro­id /var/log/ voll sei, und ja, es hat Recht. Das hängt damit zusam­men:

root@odroidc2:~# df -h /var/log
Filesystem      Size  Used Avail Use% Mounted on
/dev/zram0       49M   17M   29M  38% /var/log
root@odroidc2:~#

(das ist NACH Auf­räu­men)
Mir ist nicht wirk­lich klar, wor­in der Zusam­men­hang zwi­schen zram und log2ram besteht, aber dafür gibts ja die Kom­men­ta­re 😉 — Jeden­falls liegt /var/log/ in einem 50 MB gro­ßen File­sys­tem im RAM.
Die 29 MB, die momen­tan frei sind, wur­den von /var/log/squid3/netdb.state gefres­sen.
Dazu muß ich geste­hen: Ich habe eine klei­ne Pro­xy-Ket­te: Die Cli­ents grei­fen auf einen squid zu, die­ser wie­der­um auf einen pri­v­o­xy auf dem­sel­ben Odro­id. Hin­ter­grund: Den Pri­v­o­xy nut­ze ich, um Wer­bung und Tra­cker raus­zu­fil­tern (so gut es geht), den Squid zur Zugriffs­kon­trol­le, da schwä­chelt der Pri­v­o­xy näm­lich. Jeden­falls: Stan­dard­mä­ßig ver­sucht der Squid her­aus­zu­be­kom­men, ob er eine Res­sour­ce schnel­ler direkt von der Quel­le oder vom Parent (also privoxy@localhost in mei­nem Fal­le) bekom­men kann. Dafür wird ICMP ver­wen­det, zum Parent und zum Ori­gi­nal, und dann ver­gli­chen. Das Ergeb­nis wird dann, wenn nicht anders kon­fi­gu­riert, in /var/log/squid3/netdb.state gespei­chert, damit der ICMP-Test nicht jedes­mal neu aus­ge­führt wer­den muß
Die­se Checks sind natür­lich kom­plett sinn­frei in mei­nem Fal­le, da der Parent immer schnel­ler erreich­bar ist, schnel­ler als local­host geht nicht.

Also wer­de ich mal nach­se­hen, wo man das aus­schal­ten kann. Squid ist ein Fea­ture-Mons­ter, das geht bestimmt.

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1 Comment

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  1. netdb_filename none

    ist die Magie schein­bar.

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