130?

Da wird die letz­ten Tage ja viel geschrie­ben, und alle sind sich einig: Eine Begren­zung der Höchst­ge­schwin­dig­keit auf der Auto­bahn hilft der Umwelt und ver­min­dert Unfäl­le.
Nun ja, nicht alle sind sich einig, es gibt ein paar, die um Wäh­ler­stim­men fürch­ten, allen vor­an der Ver­kehrs­mi­nis­ter.
Das macht aber nichts: Die Begren­zung wird kom­men, so sicher wie die Gurt­pflicht gekom­men ist oder das Rauch­ver­bot in Gast­stät­ten.
Gera­de das Rauch­ver­bot ist ein schö­nes Bei­spiel: Ich war damals sel­ber Rau­cher und rauch­te selbst­ver­ständ­lich nach dem Essen am Tisch. Nach­dem jeder auf­ge­ges­sen hat­te und ich blies auch nie­man­dem den Rauch ins Gesicht. Es gab durch­aus Gast­stät­ten mit einer guten Ent­lüf­tung, in denen man auch als Nicht­rau­cher sich wohl fühl­te.
Das Rauch­ver­bot kam, und der Unter­gang der deut­schen Knei­pen­kul­tur blieb aus.

Und genau so wird eine all­ge­mei­ne Geschwin­dig­keits­be­gren­zung auf deut­schen Auto­bah­nen kom­men. Das ist ist nur eine Fra­ge der Zeit, das ist unver­meid­lich. Und wenn Scheu­er und die ande­ren alten Män­ner das nicht begrei­fen wol­len — umso bes­ser, abwäh­len so bald als mög­lich!


Ceter­um cen­seo:
Ich fah­re ger­ne schnell, set­ze schon mal bei 180 den Tem­po­ma­ten. Auf der A20 gibt es län­ge­re Abschnit­te, wo das in der Tat geht. Per­sön­lich wür­de ich mir wün­schen: Gene­rell 130, auf „qua­li­fi­zier­ten“ Stre­cken aber auch dar­über, 150 oder gar 180.
Das wird aller­dings kaum so pas­sie­ren, dann eben doch lie­ber 130 als Ober­gren­ze.

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