⌚️ Apple Watch, eine Woche in Nutzung ⌚️

So, vori­ge Woche Sonn­abend kam mei­ne Apple Watch, finan­ziert von mei­nen gespar­ten Ziga­ret­ten. Bine hat­te ja zu Weih­nach­ten eine bekom­men, aber die kam vom Weih­nachts­mann und war also umsonst 🙂

Nach einer Woche inten­si­ver Nut­zung kann ich berich­ten.
Sie zeigt also die Uhr­zeit an — was über­haupt das Unwich­tigs­te ist 😀 Im wesent­li­chen ist sie eins: ein Zusatz­dis­play zum iPho­ne, dazu mit Fit­ness­tracking. Und vor allem dar­um ging/geht es mir, nach­dem der Arzt ver­nehm­lich was von Sport und Bewe­gung abson­der­te.

Doch der Rei­he nach: Die Uhr­zeit. Ich habe in alle Regel die­se Uhr, die mir momen­tan am Bes­ten gefällt:

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Über­sicht­li­cher ist frei­lich die­se Uhr:
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Wie gesagt, meis­tens habe ich die obe­re Uhr. Es gibt da noch viel mehr, die sich alle nicht wesent­lich unter­schei­den, plus ein paar Uhren, deren Sinn sich mir nicht erschließt, da sie außer der Uhr­zeit kei­ne wei­te­ren Infor­ma­tio­nen bereit­stel­len.
Zurück zu “mei­ner” Uhr: Man sieht in jeder Ecke wei­ter Sym­bo­le, hin­ter denen sich mehr Infor­ma­tio­nen ver­ber­gen, wenn man drauf­tippt.
Links oben ange­fan­gen: Temperatur/Wetter:
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Man kann dann mit dem Dreh­räd­chen an der Uhr run­ter­s­crol­len und noch mehr Infos bekom­men.
Things: (eine GTD-Appli­ka­ti­on)
IMG_2082Wie man sieht, habe ich eine über­fäl­li­ge (rote) Auf­ga­be. Wenn ich drauf­tip­pe, sehe ich mehr Infor­ma­tio­nen und kann die Auf­ga­be auch als fer­tig mar­kie­ren. Man sieht übri­gens schön, daß auch Dritt­an­bie­ter-Anwen­dun­gen sich auf der Uhr plat­zie­ren dür­fen.
Bring!: (ein wirk­lich genia­ler Ein­kaufs­zet­tel, unbe­dingt emp­feh­lens­wert)
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Wie gehabt, ein Tap ringt wei­te­re Infor­ma­tio­nen her­vor.
Und zuletzt: Die Akti­vi­täts-App, derent­we­gen ich ja die Uhr haben woll­te:
IMG_2084Wie man sieht, ver­steht man zuerst nichts 😉 — dabei ist es ganz ein­fach: Drei (Teil-)Kreise, jeder beginnt mor­gens oben bei 0. Der äuße­re rote Kreis zeigt den Kalo­ri­en­ver­brauch durch Bewe­gung. Das Ziel ist ein­stell­bar, ich habe mir 400 Kalo­ri­an als Ziel vor­ge­ge­ben, muß also noch was tun heu­te.
Der mitt­le­re grü­ne Kreis zeigt die Trai­nings­dau­er an. Die steht unver­än­der­bar(?) auf 30 Minu­ten, da ich schon 30 Minu­ten auf dem Cross­trai­ner heu­te früh war, ist der Kreis geschlos­sen: Ziel erreicht.
Der inne­re blaue Kreis zeigt an, in wie­viel Stun­den man wenigs­tens eine Minu­te gestan­den hat. Auch hier scheint das Ziel fix zu sein: 12 Stun­den, in denen man also wenigs­tens eine Minu­te gestan­den hat. Das ist das am leich­tes­ten zu errei­chen­de Ziel 😉

Dann trai­nie­ren wir mal. Ich gehe auf den Cross­trai­ner:
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30 Minu­ten Ziel ste­hen schon von heu­te früh da, also tip­pe ich nur noch auf Start:
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Wäh­rend des Trai­nings wer­den mir ver­schie­de­ne Infor­ma­tio­nen ange­zeigt:
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Das Inter­es­san­tes­te ist sicher­lich die Herz­fre­quenz. Als ich vor einer Woche anfing, hat­te ich nach 20 Minu­ten >150 Puls, jetzt kaum mal über 130. Daß sich das nach ein paar Tagen schon so deut­lich bemerk­bar macht, hät­te ich nicht gedacht.

Mein Ziel ist es, 3x täg­lich 30 Minu­ten zu trai­nie­ren. Mal sehen, ob ich das durch­hal­te.
Das ist aber natür­lich nicht in Stein gemei­ßelt, Aus­nah­men wie ges­tern sind erlaubt. Da sind wir 9 Kilo­me­ter — immer­hin — mit den Klei­nen spa­zie­ren gewe­sen, bis hoch zum Molen­kopf:


Das ver­brennt auch ordent­lich!

Zurück zur Uhr:
Die kann noch viel mehr, aber da ist auch eini­ges dabei, wor­über man eigent­lich nur den Kopf schüt­teln kann. Bei­spiels­wei­se kann man sei­nen Herz­schlag an eine ande­re Uhr ver­schi­cken. Wer zum Gei­er macht sowas? Gut, infan­ti­le frisch Ver­lieb­te viel­leicht.
Braucht man die­se Uhr? Sicher­lich nicht. Und wenn man Andro­id oder Win­dows Pho­ne hat, ist die Uhr völ­lig wert­los. Wenn man aber schon ein iPho­ne >=5 hat? Dann braucht man die Uhr auch nicht. Wenn man sich bewuß­ter sport­lich betä­ti­gen will? Hm. Wer das sowie­so macht, und sei es nur, um auf Arbeit zu radeln, der wird auch so gesund leben.
Aber für mich, der ich ich eigent­lich nur im  Ses­sel sit­ze, bringt das wirk­lich was. Die Uhr moti­viert, zuvör­derst dafür habe ich sie. Und die ande­ren Gim­micks neh­me ich ger­ne mit.

Schließ­lich möch­te ich doch die Kin­der ärgern, indem sie ein paar Jah­re län­ger aufs Erbe war­ten müs­sen 😀

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