Wieso macht Canon das so kompliziert? Oder: noch ein FAIL
Rainer | 10. April 2010Gerade habe ich die Firmware meiner EOS 500D upgedatet. Das Procedere ist hier beschrieben. Natürlich gibts nur eine Windows- und eine Mac-Version. Ich habe mir also auf meinem Ubuntu die Windows-Version geladen und die .exe mittels Wine gestartet. Ging problemlos, und man bekommt eine weitere Datei. Vergleicht man die beiden Dateien, so findet man das hier:
rainer@j:~/Downloads$ ls -lh e7kr6110.*
-rw-r--r-- 1 rainer rainer 8,0M 2010-04-10 11:00 e7kr6110.exe
-rw-r--r-- 1 rainer rainer 7,9M 2009-12-17 09:34 e7kr6110.fir
rainer@j:~/Downloads$
Also ca. 100k Unterschied – ich würde wetten, daß die dem sfx-Header geschuldet sind. Wieso zum Henker bieten sie nicht einfach die .fir zum Download an, zumal die noch dazu kleiner als die .exe ist und das Update damit überall dort funktionieren würde, wo man die Datei auf eine SD-Karte kopiert bekommt?
FAIL!
Softwareempfehlung: miro
Rainer | 8. April 2010Also ich bin schlichtweg begeistert. Am Wochenende habe ich mir miro instaliert. Miro ist zwar im Standard-Repository von Ubuntu, ich habe aber die Version direkt aus dem miro-Repository genommen:
sudo echo "deb http://ftp.osuosl.org/pub/pculture.org/miro/linux/repositories/ubuntu karmic/" > /etc/apt/sources.list.d/miro.list && sudo apt-get update && sudo apt-get install miro
Was ist miro (klick mich)?
Zuerst (und am Unwichtigsten): Ein Mediaplayer. Für Musik und Podcasts nehme ich aber rhythmbox, und für Videos mag ich die aufgeräumte Oberfläche des gnome-mplayer. Immerhin hat miro als Videoplayer einen Vorteil gegenüber allen anderen mir bekannten: Er merkt sich die Stelle, an der man aufgehört hat, ein Video zu sehen und setzt beim nächsten Aufruf an genau dieser Stelle wieder ein. Sehr praktisch.
Was aber miro wirklich einzigartig macht: Es ist ein Feedreader für Video-Podcasts und hat schon tausende dieser Podcasts (darunter 399 deutsche) vorkonfiguriert. Stöbern macht Spaß. Hat man einen interessanten Feed gefunden, kann man ihn wie üblich abonnieren. Es ist aber auch möglich, sich nur eine oder mehrere interessante Folgen herunterzuladen, ohne den Feed selbst zu abonnieren. Die normale Haltezeit der einzelnen Folgen beträgt 5 Tage – das läßt sich selbstverständlich konfigurieren. Sehr praktisch finde ich auch, daß man sagen kann, wieviel Platz auf der Platte immer frei gelassen werden soll. Miro weigert sich beim Erreichen dieser Grenze angeblich, weitere Folgen herunterzuladen. Ob das wirklich funktioniert, weiß ich nicht – ich bin noch nicht soweit ![]()
Und: Als Download-Protokoll wird bittorrent verwendet. Das hat den Vorteil, daß die Downloads wirklich sehr schnell sind und die Anbieter deutlich entlastet werden.
Miro gibts für Linux, OSX und sogar für Windows. Sicherlich auch, weil es mindestens in großen Teilen pure python ist.
Eeine runde Sache, die die Programmierer da abgeliefert haben!
Och Menno: Handbrake
Rainer | 4. März 2010Die Ehefrau hat Fluch der Karibik Teil 3 aus einer Grabbelkiste mitgebracht. Da seit meinem letzen Versuch mit Handbrake mindestens eine neue Version herausgekommen ist, probiere ich es gerade wieder aus, aber ich bin skeptisch. Denn ein wichtiges Feature scheint noch immer zu fe len: Audio Normalisierung. DVDs haben gemeinhin einen ziemlich leisen Ton, den ich deshalb gerne anheben würde. Geht aber wohl nicht, sie haben zwar dynamic range compression eingebaut – das hebt aber nur die leisen Stellen an, ohne die Gesamtlautstärke anzuheben. Im Handbrake-Forum wird klipp und klar gesagt:
Other than drc there is no way in hb to “boost” or normalize volume levels.
Also werde ich die DVD wohl doch wieder mit der Hand rippen und dabei normalize-audio verwenden müssen.
Schade, denn ansonsten ist Handbrake wirklich perfekt.
Lokalisierungen sind manchmal Glückssache :-)
Rainer | 10. Februar 2010Ich bin ja auch zur Schule gegangen,
Rainer | 11. Januar 2010allerdings auf die Fischer-Schule in Greifswald und nicht auf die Phisher-Schule
Da finde ich doch in meiner Spam-Box diese schöne Mail links.
Interessant finde ich ja, daß (angeblich) auf webmail.sokoll.com verlinkt ist, ein Rechner, den es tatsächlich gibt, der aber im DNS nichts mit Mail zu tun hat.
Die Phisher sind nicht dumm, das muß man ihnen zugestehen! Und wenn sie noch klüger wären, wüßten sie auch, daß auf webmail.sokoll.com ganz bestimmt kein OWA, aber ein Roundcube läuft ![]()
Aber es scheint ja genügend Idioten zu geben, die auf alles klicken, was nicht bei 2 auf den Bäumen ist
Ha! Time Machine ausgetrickst!
Rainer | 19. November 2009Heute, nach vielen Versuchen, hat das MacBook der Gattin endlich angefangen, mit Time Machine ein Backup anzulegen. Der Clou dabei: Offiziell geht das nur entweder mit einer direkt angeschlossenen Festplatte oder mit einer Time Capsule. Die Lösung mit der angeschlossen Festplatte ist bei einem Laptop natürlich albern, und die mit der Time Capsule kostet Geld.
Aber es gibt auch die (von Apple nicht dokumentierte) Möglichkeit, auf ein Netzlaufwerk zu sichern. Also habe ich auf meinem Linux-Server eine NFS-Freigabe erstellt, lokal auf dem Mac mittels diskutil eine Sparse-Datei erzeugt, die auf die NFS-Freigabe kopiert, dem Mac gesagt, daß er auch nicht unterstützte Laufwerke (nämlich z.B. NFS-Mounts) anzeigen soll, und schließlich Time Machine gesagt, daß er eben diese Freigabe nehmen soll. Und: es geht, die Schei*e geht!! Allerdings schnarchlangsam. Ungefähr 1 Gigabyte pro Stunde – und ich habe ca. 125 Gigabytes zu sichern… Aber ich will das jetzt unbedingt mal durchlaufen lassen. Die inkrementellen Backups nachher sind ja wesentlich kleiner, da dürfte das keine Rolle mehr spielen.
Erste Schritte mit Gentoo
Rainer | 1. November 2009Nachdem ich ja beim Upgrade von Ubuntu 9.04 auf 9.10 recht glücklos war, habe ich mir also mal Gentoo angesehen. Natürlich zuerst in einer VM.
Unter der VM liegt ein AMD Athlon(tm) Dual Core Processor 5050e mit 2,6 GHz, dazu 4 GB RAM. Die VM läuft dummerweise nicht in einem Logical Volume, sondern in einer Datei – aber zum Testen reicht das völlig, und ich kann im Grundsystem die komplette Platte nutzen. Ach ja, OpenSuse 11.1 mit Xen 3.3. die VM hat 2 Prozessoren und 1GB RAM. Das Gentoo ist vollvirtualisiert. Zusammengefaßt kann man sagen: Ungünstige Voraussetzungen: vollvirtualisiert, dateibasiertes Backend. Aber es geht wenigstens
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Upgrade auf Ubuntu 9.10 – ein Griff ins Klo
Rainer | 30. Oktober 2009Heute konnte ich nicht an mich halten und habe das Upgrade gemacht. Ich hätte es nicht tun sollen.
Hinterher ging die Bluetooth-Maus nicht mehr, diverse Applets und auch Applikationen vertragen sich nicht mit globalmenu, das awn-Dock geht manchmal, manchmal nicht (weil dbus manchmal geht und manchmal nicht), gwibber liegt in einer mir unverständlichen, neuen, häßlichen Version vor, mühsam zusammengestellte Icon-Sets haben teilweise Icons verloren – kurz, eine einzige Baustelle.
Momentan sichere ich gerade mein Homeverzeichnis und werde die Kiste morgen mal plätten und 9.10 nochmals frisch installieren, wenn das wieder Probleme bereitet, werde ich auf 9.04 zurückgehen und mich mal genauer mit Gentoo beschäftigen.
Ach ja, das Upgrade von 10.5 auf 10.6 beim MacBook der besten aller Ehefrauen ging problemlos
Ubuntu und Tethering via Bluetooth und iPhone
Rainer | 30. September 2009Das ist ja gruselig – es geht einfach so ![]()
Die größte Hürde: dem iPhone beizubringen, daß es überhaupt tethering kann. Da hat mir diese Anleitung geholfen. Dafür braucht man tatsächlich ein iTunes (vielleicht gehts auch unter Linux, keine Ahnung) , das wars dann aber auch, der Rest ist nämlich ganz einfach. Rechner und iPhone pairen, das sieht bei mir dann so aus:

blueman
(ich verwende blueman) – mein iPhone nennt sich RS. Wenn Rechner und Telefon verbunden sind, über den Bluetooth-Manager eine Netzwerkverbindung aufbauen, dazu klicke ich mit der rechten Maustaste auf das Telefon, und dann:

Netzwerkverbindung herstellen
Die erfolgreiche Verbindung wird in der notification area rechts oben signalisiert:

Verbindung hergestellt
Das wars dann auch schon. Keine Treiber, keine obskure Software, kein gar nix









