nscd
Rainer | 23. Februar 2010saugt einfach Kamele durch Strohhalme ![]()
Da setzt man die TTL im DNS auf 600 Sekunden, alle Nameserver fressen das auch, nur den blöden nscd interessiert das nicht. Er liefert immmernoch die alten Adressen
saugt einfach Kamele durch Strohhalme ![]()
Da setzt man die TTL im DNS auf 600 Sekunden, alle Nameserver fressen das auch, nur den blöden nscd interessiert das nicht. Er liefert immmernoch die alten Adressen
Ja, tatsächlich, das hat er! Er redet vom Lohnabstandsgebot, also der Forderung, daß Sozialleistungen geringer als Lohnzahlungen ausfallen müssen – denn ansonsten lohnt sich das Arbeiten ja nun wirklich nicht. Stimmt! Naheliegend wäre es ja dann wohl, sich für eine Erhöhung der Niedriglöhne stark zu machen, aber soweit reicht es beim Leichtmatrosen dann offensichtlich doch nicht – war auch kaum zu erwarten.
Allerdings frage ich mich, warum niemand den Schreihals ernst nimmt und endlich mal wieder über Mindestlöhne diskutiert?
Vorhin habe folgende Zeilen auf im Gästebuch des Bundespräsidenten hinterlassen. Ich gehe davon aus, daß dort massiv zensiert wird, deshalb lege ich hier eine Kopie hin. Denn hier zensiere nur ich ![]()
Ich würde es ja gut finden, wenn möglichst viele Leute beim Bundespräsidenten ihre Meinung hinterlassen – und eine Kopie in ihren Blogs oder wo auch immer ablegen. Damit man sieht, daß eine Zensur nicht funktioniert und die Beiträge nicht untergehen.
Sehr geehrter Herr Köhler,
heute haben Sie das sogenannte Zugangserschwerungsgesetz unterzeichnet, das mit Ihrer Unterschrift nun wohl Gesetzesmacht erlangt hat.
(Nebenbei, da ich nicht weiß, wieweit Ihre bestallten Zensoren bereit sind zu lesen: Liebe Zensorin, lieber Zensor: Natürlich ist mir klar, daß dieser Beitrag mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht an dieser Stelle – dem Gästebuch des Bundespräsidenten – veröffentlicht werden wird. Ich hoffe aber wenigstens, daß Sie sich beim Löschen schlecht fühlen – zumal der Beitrag an anderer Stelle nachzulesen ist, nämlich hier: http://rainer.sokoll.com/?p=810)
Dieses Gesetz – von der alten Bundesregierung eingebracht und vor allem mit den Stimmen von Union und SPD verabschiedet – will mittlerweile niemand mehr haben, nicht einmal die Proponenten. Die deutsche Politik ist sich offensichtlich weitgehend einig, daß es bessere Möglichkeiten gibt, Kinderpornographie wirklich zu bekämpfen, statt nur virtuelle spanische Wände aufzuziehen. Es ist sicherlich an dieser Stelle unangebracht, auch nur einen Auszug der vorgebrachten Argumente zu wiederholen – offensichtlich waren sie parteienübergreifend so stark, daß man sich geeinigt hat, dieses Gesetz nicht anzuwenden.
Einen großen Einfluß auf diese Entscheidung dürfte die Petition gegen eben dieses Gesetz gehabt haben. Ich möchte daran erinnern, daß mehr als 130.000 Bürger unseres Landes diese Petition gegen das Gesetz, das Sie heute unterschrieben haben, gezeichnet haben. Es gibt bis heute in der Bundesrepublik keine Petition mit mehr Unterschriften. Die Mühlen des deutschen Petitionswesen arbeiten langsam: Die Petition konnte bis zum 16. juni 2009 unterzeichnet werden, die Petentin wurde eingeladen, ihre Position vor dem Petitionsausschuß zu erläutern. Wie der Zufall(?) so spielt, ist die erste öffentliche Anhörung zu dieser Petition für den 22. Februar 13 Uhr terminiert, also genau 5 Tage, nachdem Sie das Gesetz unterzeichnet haben.
Sie haben damit die Petition gegenstandslos gemacht, und es fällt wohl nicht nur mir schwer, an ein zufälliges Zusammentreffen zu glauben. Wie gesagt – es herrscht quer durch die politische Meinung in Deutschland die Überzeugung, daß dieses Zugangserschwerungsgesetz ein schlechtes Gesetz ist. Niemand will es, nicht einmal diejenigen, die es ursprünglich eingebracht haben. Mehr als 130.000 Bürger haben sich explizit dagegen ausgesprochen. Sie hatten also keine Not, das Gesetz gegen den Willen der politisch Verantwortlichen, aber auch gegen den vieler, vieler Bürger zu unterzeichnen. Ein wenig Rückgrat Ihrerseits, und dieses wirkfreie Gesetz wäre nie in Kraft getreten.
Meinen Sie nicht, daß gerade von einem Bundespräsidenten Rückgrat und Zivilcourage erwartet werden darf, zumal es hier nur darum geht, dem Konsens (“das Gesetz gehört in den Papierkorb”) zu folgen?
So aber geben Sie ungewollt den Verführern, die uns erklären, daß “die da oben” ohnehin nicht auf uns, das Volk, hören, die Argumente in die Hand. Das ist, wie gesagt, sicherlich nicht Ihre Absicht – aber es ist ein Ergebnis Ihrer Entscheidung. Und nicht nur das: Sie senden an die vielen, sehr vielen engagierten Menschen, die gute Gründe gegen dieses Gesetz und viele Vorschläge für eine effektive Bekämpfung von Kinderpornographie gesammelt haben, ein fatales Signal. Diese Signal (kurz gesagt: “Interessiert mich nicht!”) wird weiter Politikverdrossenheit fördern.
Ein Bundespräsident, der Politikverdrossenheit fördert, ist ein schlechter Bundespräsident.
Und deshalb fordere ich Sie hiermit auf: Herr Köhler, treten Sie unverzüglich zurück. Sie vertreten weder die Bevölkerung noch die politischen Kräfte dieses Landes.Hochachtungsvoll,
Rainer Sokoll
Wie gesagt, das Gästebuch des Bundespräsidenten ist offen…
Oh, dazu habe ich mich ja noch gar nicht geäußert ![]()
Nun denn: Ich halte das ja für einen Riesen-Fake. Neuerdings tauchen ja an allen Ecken und Enden diese CDs auf – ich denke jedoch, daß das Steinbrück-Spätfolgen sind. Erinnert sich noch jemand?
Die Indianer müssen nur wissen, dass es sie [die siebte Kavallerie von Yuma - Rainer] gibt. Und wenn das allein schon Nervosität bei denen hervorruft, die sich fragen: Oh, komm ich auf diese Liste – dann kommt da ja richtig Zug in den Kamin.
Was, wenn es diese CDs gar nicht gibt? Sondern nur das Gerücht gestreut wird, es gäbe sie? Niemand würde sich der Hehlerei schuldig machen, und falls es durch die Angstatmosphäre doch eine signifikante Anzahl von Selbstanzeigen gäbe – prima!
Ich würde das wahrscheinlich genauso machen, wenn ich die Macht und Chuzpe dazu hätte.
Daß die Piraten ich in den Schmuddelecken der Weltmeere wohlfühlen, ist ja nichts neues:
Zustimmung zu den Minarettverboten in der Schweiz, der Iran muß bombardiert werden, Nazis in Dresden müssen geschützt werden:
Sie [die Piratenpartei] unterstützt alle Aktionen gegen Rechtsextremismus, die die Versammlungsfreiheit nicht behindern.
Übersetzt heißt das ja wohl: Wir sind für Nazi-Demos, solange sie nicht verboten sind. Heute, einen Tag nach der Nazi-Demo, bleibt festzustellen, daß diese Haltung offensichtlich nicht einmal von der Polizei geteilt wurde, oder anders: Versammlungsfreiheit für Nazis wird nur von den Nazis und den Piraten gefordert.
Das Interview von Andi Popp für die Junge Freiheit paßt da ins Bild – und wenn der Interviewte hinterher meint, er hätte ja gar nicht gewußt, welchen Hintergrund die JF hat, dann heißt das auch nur, daß Popp entweder lügt oder medienpolitisch völlig unbedarft ist. Beides ist nicht gut.
Die Piraten bewegen sich offensichtlich auch in der islamophoben, braunen Ecke.
Ach, und mit einem der konstitutionierenden Themen, nämlich dem Datenschutz, wird auch eher nonchalant umgegangen, wie auf f!xmbr nachzulesen ist – da werden personenbezogene Daten schon mal auf private Server umgezogen.
Tja, liebe Piraten: Ihr seit in der Wirklichkeit angekommen und werdet als Partei betrachtet. Welpenschutz gibt es nicht (mehr). Ich hoffe ja, daß ihr euren Laden noch ausgemistet bekommt – aber diese Hoffnung wird doch immer geringer.
Ich kenne mich ja nicht aus – aber diese Pfeife ist doch eher untypisch für westliche Bürger?

Das Bild entstammt der Bildergalerie zu einem Artikel auf Spiegel Online.
Unsere Situation ist momentan etwa diese: Bine 38 Fieber, Sophia 38 Fieber, Felix dem Aussehen nach 43 Fieber, meinereiner 38 Fieber, Moritz 200PS.
Hoffentlich gibt sich das am Wochenende…
Wenn man die Leiter gegen den Notaus-Schalter der Heizung lehnt, kann es sein, daß hinterher die Heizung nicht mehr arbeitet und es empfindlich kühl wird!
Gut, wenn man einen Heizungsmonteur hat, der 10 Stunden später und 6 Grad weniger die Leiter wegrückt!
Sonntag abend fieberten beide Kleinen, so daß ich Montag mit ihen zum Arzt mußte. Der ist in Lobeda, so daß man von uns aus ca. 1h (inklusive Anziehen, in die Stadt zur Straßenbahn laufen). Unser Arzt hatte Betriebsferien, so daß wir unverrichteterdinge in die Kinderklinik fuhren. Natürlich dauerte das wieder seine Zeit.
Mittwoch dann war Sophia soweit in Ordnung, daß sie wieder in den Kindergarten gehen konnte, Moritz blieb mit mir zu Hause. Mittwoch abend dann fieberte Sophia wieder
Also wieder am Donnerstag nach Lobeda (die Praxis hatte wieder geöffnet) und neue Medizin vom Arzt verschrieben bekommen.
Jetzt, Donnerstag abend, fällt die Heizung aus
Ganz großes Kino, mit zwei kleinen kranken Kindern zu Hause. Ich weiß noch nicht, was morgen wird. Günstigstenfalls steht ein Monteur recht früh vor der Tür und repariert. Ungünstigstenfalls – ich mag gar nicht dran denken.
Eigentlich wollte ich unseren Mietern noch Bescheid geben, dem Licht in den Fenstern nach zu urteilen schlafen sie entweder schon oder sind gar nicht da (was natürlich besser wäre)
Ich prangere das an!

