daap: Blut und Tränen
Rainer | 15. Februar 2009Also ich finde ja, daß ich einen sehr schönen Mediaplayer habe: rhythmbox. Und da habe ich doch entdeckt, daß der auch daap versteht.
Also schnell mt-daapd installiert – heh, das funktioniert! Unsere Privat-Jukebox im Keller taucht im rhythmbox von ganz alleine auf – schick, schick. Gleich mal auf dem MacBook der Frau nachgesehen, Geht.
Es lassen sich auch Playlisten serverseitig zur Verfügung stellen:"Baroque" { – und sogar Internet-Radiostationen können veröffentlicht werden!
genre includes "Baroque"
}
In einem benachbarten Netz läuft eine viel größere Jukebox, die ebenfalls per daap zugänglich ist. Da sie in einem anderen Netz ist, und daap mDNS verwendet, ist diese erstmal unzugänglich. Habe ich doch auf dem Server im Keller mdnsproxyd installiert -und holla, schon taucht auch die andere Jukebox auf!
Das sind die guten Nachrichten.
Die schlechten: Die Clients haben ganz unterschiedliche Unterstützung für daap:
- rhythmbox frißt alle CPU-Zeit bei der entfernten. großen Freigabe. Man kann es nur noch abschießen. Ebenso kann es die angebotenen Radiostationen nicht abspielen.
//Update 16. Februar: Der Verwalter der anderen Jukebox hatte mt-ddapd so konfiguriert, daß er jedes einzelne Album als Playlist exportiert. Das war dann doch zuviel – jetzt gehts auch mit rhythmbox und iTunes
- itunes kann die Radiostationen abspielen, kommt aber auch nicht mit der entfernten Freigabe klar. Immerhin hängt es sich nicht auf, sondern ignoriert die Freigabe (die es sieht) nach ein paar Minuten komplett und tut so als sei nichts gewesen.
- amarok liest beide entfernte Freigaben sehr schnell ein und kann die Ttitel ganz normal spielen. Allerdings versteht es die angebotenen Playlisten ebensowenig wie die angebotenen Radiostationen – sie werden gar nicht erst angezeigt.
Außerdem sieht amarok auf meinen Gnome-Desktop reichlich fremd aus
- banshee produziert völlig unvorhersagbare Ergebnisse
- ich könnte die andere Jukebox per NFS in meine mounten, allerdings speichert firefly in seiner Datenbank die inodes(!) der einzelnen Titel, das wird also nicht funktionieren.
Und damits nicht zu langweilig wird, spiele ich demnächst mit Elisa herum











