Softwareempfehlung: miro
Rainer | 8. April 2010Also ich bin schlichtweg begeistert. Am Wochenende habe ich mir miro instaliert. Miro ist zwar im Standard-Repository von Ubuntu, ich habe aber die Version direkt aus dem miro-Repository genommen:
sudo echo "deb http://ftp.osuosl.org/pub/pculture.org/miro/linux/repositories/ubuntu karmic/" > /etc/apt/sources.list.d/miro.list && sudo apt-get update && sudo apt-get install miro
Was ist miro (klick mich)?
Zuerst (und am Unwichtigsten): Ein Mediaplayer. Für Musik und Podcasts nehme ich aber rhythmbox, und für Videos mag ich die aufgeräumte Oberfläche des gnome-mplayer. Immerhin hat miro als Videoplayer einen Vorteil gegenüber allen anderen mir bekannten: Er merkt sich die Stelle, an der man aufgehört hat, ein Video zu sehen und setzt beim nächsten Aufruf an genau dieser Stelle wieder ein. Sehr praktisch.
Was aber miro wirklich einzigartig macht: Es ist ein Feedreader für Video-Podcasts und hat schon tausende dieser Podcasts (darunter 399 deutsche) vorkonfiguriert. Stöbern macht Spaß. Hat man einen interessanten Feed gefunden, kann man ihn wie üblich abonnieren. Es ist aber auch möglich, sich nur eine oder mehrere interessante Folgen herunterzuladen, ohne den Feed selbst zu abonnieren. Die normale Haltezeit der einzelnen Folgen beträgt 5 Tage – das läßt sich selbstverständlich konfigurieren. Sehr praktisch finde ich auch, daß man sagen kann, wieviel Platz auf der Platte immer frei gelassen werden soll. Miro weigert sich beim Erreichen dieser Grenze angeblich, weitere Folgen herunterzuladen. Ob das wirklich funktioniert, weiß ich nicht – ich bin noch nicht soweit ![]()
Und: Als Download-Protokoll wird bittorrent verwendet. Das hat den Vorteil, daß die Downloads wirklich sehr schnell sind und die Anbieter deutlich entlastet werden.
Miro gibts für Linux, OSX und sogar für Windows. Sicherlich auch, weil es mindestens in großen Teilen pure python ist.
Eeine runde Sache, die die Programmierer da abgeliefert haben!
Och Menno: Handbrake
Rainer | 4. März 2010Die Ehefrau hat Fluch der Karibik Teil 3 aus einer Grabbelkiste mitgebracht. Da seit meinem letzen Versuch mit Handbrake mindestens eine neue Version herausgekommen ist, probiere ich es gerade wieder aus, aber ich bin skeptisch. Denn ein wichtiges Feature scheint noch immer zu fe len: Audio Normalisierung. DVDs haben gemeinhin einen ziemlich leisen Ton, den ich deshalb gerne anheben würde. Geht aber wohl nicht, sie haben zwar dynamic range compression eingebaut – das hebt aber nur die leisen Stellen an, ohne die Gesamtlautstärke anzuheben. Im Handbrake-Forum wird klipp und klar gesagt:
Other than drc there is no way in hb to “boost” or normalize volume levels.
Also werde ich die DVD wohl doch wieder mit der Hand rippen und dabei normalize-audio verwenden müssen.
Schade, denn ansonsten ist Handbrake wirklich perfekt.
Lokalisierungen sind manchmal Glückssache :-)
Rainer | 10. Februar 2010Ich bin ja auch zur Schule gegangen,
Rainer | 11. Januar 2010allerdings auf die Fischer-Schule in Greifswald und nicht auf die Phisher-Schule
Da finde ich doch in meiner Spam-Box diese schöne Mail links.
Interessant finde ich ja, daß (angeblich) auf webmail.sokoll.com verlinkt ist, ein Rechner, den es tatsächlich gibt, der aber im DNS nichts mit Mail zu tun hat.
Die Phisher sind nicht dumm, das muß man ihnen zugestehen! Und wenn sie noch klüger wären, wüßten sie auch, daß auf webmail.sokoll.com ganz bestimmt kein OWA, aber ein Roundcube läuft ![]()
Aber es scheint ja genügend Idioten zu geben, die auf alles klicken, was nicht bei 2 auf den Bäumen ist
Erste Schritte mit Gentoo
Rainer | 1. November 2009Nachdem ich ja beim Upgrade von Ubuntu 9.04 auf 9.10 recht glücklos war, habe ich mir also mal Gentoo angesehen. Natürlich zuerst in einer VM.
Unter der VM liegt ein AMD Athlon(tm) Dual Core Processor 5050e mit 2,6 GHz, dazu 4 GB RAM. Die VM läuft dummerweise nicht in einem Logical Volume, sondern in einer Datei – aber zum Testen reicht das völlig, und ich kann im Grundsystem die komplette Platte nutzen. Ach ja, OpenSuse 11.1 mit Xen 3.3. die VM hat 2 Prozessoren und 1GB RAM. Das Gentoo ist vollvirtualisiert. Zusammengefaßt kann man sagen: Ungünstige Voraussetzungen: vollvirtualisiert, dateibasiertes Backend. Aber es geht wenigstens
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Ubuntu und Tethering via Bluetooth und iPhone
Rainer | 30. September 2009Das ist ja gruselig – es geht einfach so ![]()
Die größte Hürde: dem iPhone beizubringen, daß es überhaupt tethering kann. Da hat mir diese Anleitung geholfen. Dafür braucht man tatsächlich ein iTunes (vielleicht gehts auch unter Linux, keine Ahnung) , das wars dann aber auch, der Rest ist nämlich ganz einfach. Rechner und iPhone pairen, das sieht bei mir dann so aus:

blueman
(ich verwende blueman) – mein iPhone nennt sich RS. Wenn Rechner und Telefon verbunden sind, über den Bluetooth-Manager eine Netzwerkverbindung aufbauen, dazu klicke ich mit der rechten Maustaste auf das Telefon, und dann:

Netzwerkverbindung herstellen
Die erfolgreiche Verbindung wird in der notification area rechts oben signalisiert:

Verbindung hergestellt
Das wars dann auch schon. Keine Treiber, keine obskure Software, kein gar nix
So sieht ein Rechner aus :-)
Rainer | 7. September 2009Ergänzung zu “DVDs rippen mit Ubuntu”
Rainer | 31. Mai 2009Ich hatte ja hier die Hardcore-Variante beschrieben. Zwischenzeitlich habe ich auch einen Blick auf ogmrip geworfen – aber das wurde sofort wieder abgewählt, da es endlos lange braucht.
Jetzt ist mir handbrake untergekommen – und was soll ich sagen: das macht einen sehr guten Eindruck. Gibts als deb für Ubuntu 8.10, läuft aber auch unter meinem 9.04. Ergänzend sei noch bemerkt, daß es auch eine Windows- und eine OSX-Version gibt.
daap: Blut und Tränen
Rainer | 15. Februar 2009Also ich finde ja, daß ich einen sehr schönen Mediaplayer habe: rhythmbox. Und da habe ich doch entdeckt, daß der auch daap versteht.
Also schnell mt-daapd installiert – heh, das funktioniert! Unsere Privat-Jukebox im Keller taucht im rhythmbox von ganz alleine auf – schick, schick. Gleich mal auf dem MacBook der Frau nachgesehen, Geht.
Es lassen sich auch Playlisten serverseitig zur Verfügung stellen:"Baroque" { – und sogar Internet-Radiostationen können veröffentlicht werden!
genre includes "Baroque"
}
In einem benachbarten Netz läuft eine viel größere Jukebox, die ebenfalls per daap zugänglich ist. Da sie in einem anderen Netz ist, und daap mDNS verwendet, ist diese erstmal unzugänglich. Habe ich doch auf dem Server im Keller mdnsproxyd installiert -und holla, schon taucht auch die andere Jukebox auf!
Das sind die guten Nachrichten.
Die schlechten: Die Clients haben ganz unterschiedliche Unterstützung für daap:
- rhythmbox frißt alle CPU-Zeit bei der entfernten. großen Freigabe. Man kann es nur noch abschießen. Ebenso kann es die angebotenen Radiostationen nicht abspielen.
//Update 16. Februar: Der Verwalter der anderen Jukebox hatte mt-ddapd so konfiguriert, daß er jedes einzelne Album als Playlist exportiert. Das war dann doch zuviel – jetzt gehts auch mit rhythmbox und iTunes
- itunes kann die Radiostationen abspielen, kommt aber auch nicht mit der entfernten Freigabe klar. Immerhin hängt es sich nicht auf, sondern ignoriert die Freigabe (die es sieht) nach ein paar Minuten komplett und tut so als sei nichts gewesen.
- amarok liest beide entfernte Freigaben sehr schnell ein und kann die Ttitel ganz normal spielen. Allerdings versteht es die angebotenen Playlisten ebensowenig wie die angebotenen Radiostationen – sie werden gar nicht erst angezeigt.
Außerdem sieht amarok auf meinen Gnome-Desktop reichlich fremd aus
- banshee produziert völlig unvorhersagbare Ergebnisse
- ich könnte die andere Jukebox per NFS in meine mounten, allerdings speichert firefly in seiner Datenbank die inodes(!) der einzelnen Titel, das wird also nicht funktionieren.
Und damits nicht zu langweilig wird, spiele ich demnächst mit Elisa herum











