Pflichtablieferung von Netzpublikationen
Rainer |Auf heise online lese ich gerade, daß ab morgen sämtliche Netzpublikationen bei der Deutschen Nationalbibliothek eingereicht werden müssen. Zumindest im Heise-Forum ist der Aufschrei erwartungsgemäß groß.
Jedoch sollte man darüber nachdenken: Das Internet und auch das Usenet bieten mittlerweile neben Unmassen Belanglosem eben auch Unmassen an Wissen und Meinungen, die es in gedruckter Form einfach nicht gibt. Gedruckte Publikationen wird es auf absehbare Zeit weiterhin geben, aber es gehört keine prophetische Gabe zu der Behauptung, daß rein elektronische Publikationen an Masse gewinnen (werden). Wer nicht will, daß diese verlorengehen, muß sie archivieren, oder? Und wollen wir diese Archivierung (und damit die Kontrolle über den Zugriff auf die Archive und deren Wissen) wirklich an Google, Microsoft, archive.org usw. abgeben? Rhetorische Frage - ich jedenfalls will das nicht.
Diese Archive gehören in öffentliche Hand! Und nun die Frage: Wer kennt sich beim Archivieren aus? Geheimdienste und Bibliotheken. Da Geheimdienste sui generis die von ihnen gesammelten Informationen eben nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, fallen diese aus - bleiben eben die Bibliotheken. Ich zitiere von der Website der DNB (Auslassungen von mir):
Die Deutsche Nationalbibliothek ist die zentrale Archivbibliothek [...] der Bundesrepublik Deutschland. Sie hat die [...] Aufgabe, lückenlos alle deutschen und deutschsprachigen Publikationen ab 1913 [...] zu sammeln, dauerhaft zu archivieren, umfassend zu dokumentieren und bibliografisch zu verzeichnen sowie der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Wenn wir also wollen, daß auch elektronische Publikationen der Nachwelt erhalten bleiben - wem anders als der DNB sollte die Aufgabe des Erhaltens zufallen?
Selbstverständlich ist zu erwarten, daß die Implementierung stark verbesserungsbedürftig sein wird - allein ändert das genau nichts daran, daß die Idee der Archivierung in öffentlicher Kontrolle gut ist.
Unser täglich Laub gib uns heute
Rainer | 21. Oktober 2008Byebye Squirrelmail, welcome Roundcube
Rainer | 22. September 2008Seit Jahren habe ich für die Domäne sokoll.com einen Webmailer zu laufen - bis eben unter Squirrelmail. Das hat wirklich gut funktioniert, allein ist das User-Interface von Squirrelmail reichlich angestaubt heutzutage - reines HTML, vor allem kein drag-and-drop.
Also habe ich ein wenig herumgesucht und bin auf Roundcube gestoßen. Nach den ersten kleinen Versuchen: Das macht was her! Jetzt muß die Familie als Betatester wirken ![]()
Compiling subversion on Solaris
Rainer | 21. September 2008Today, I wanted to compile a recent (1.5.2 at the time of writing) subversion on a box running Solaris 8. So I downloaded both tarballs for subversion itself and subversion-deps.
My configure was: ./configure --prefix=/usr/local/subversion-1.5.2 --with-ssl --enable-static --disable-nls LDFLAGS="-L/usr/local/ssl/lib" CFLAGS="-I/usr/local/ssl/include"This resulted in tons of errors during linking (compiling was fine), the last output from the linker was something like relocations remain against allocatable but non-writable sectionsThis was somewhat related to neon. So I built my own neon in before:./configure --prefix=/usr/local/neon-0.26.4 --with-ssl --with-egd=/var/sockets/.entropy --enable-shared --disable-static LDFLAGS="-L/usr/local/ssl/lib" CPPFLAGS="-I/usr/local/ssl/include"It might be that egd is not needed, I am no sure. Set a symlink from /usr/local/neon-0.26.4 to /usr/local/neon and went back to subversion’s source. Then I did a ./configure --prefix=/usr/local/subversion-1.5.2 --disable-neon-version-check --with-ssl --with-neon=/usr/local/neon --enable-static --disable-nls LDFLAGS="-L/usr/local/ssl/lib" CFLAGS="-I/usr/local/ssl/include" - it compiled and linked without any problems.
Maybe someone runs into the same problem and finds this helpful.
Meine Frau sagt
Rainer | 13. August 2008“präsenile Bettflucht” dazu: es ist 4:14 Uhr, ich bin seit ca. 4 Stunden wach und kann nicht schlafen. Vor lauter Verzweiflung habe ich gerade dieses Blog auf die letzte WP-Version gehoben (immer wieder ein Erlebnis) - das hilft aber auch nicht. Nun hab ich mir einen Schnaps (Cachaça, mit dem man Caipirinha macht) eingeschenkt - dieser Schnaps pur ist eklig, aber vielleicht hilfts ja?
Nachher auf Arbeit werde ich jedenfalls grau sein ![]()
Deine musikalische Übereinstimmung mit madartsfactory ist: SEHR NIEDRIG
Rainer | 24. Juli 2008Neulich habe ich last.fm für mich entdeckt - und bin ziemlich beeindruckt. Hier bin ich zu finden - und hatte bald eine Einladung von Alex. Nur wußte ich nicht, daß er es ist, und nachdem ich seinen Musikgeschmack gesehen hatte, hatte ich beschlossen, daß diese Einladung wohl ein Irrläufer gewsen sein muß und habe natürlich abgelehnt - es war aber kein Irrläufer. Heute habe ich dann seine zweite Einladung angenommen - aber unser Musikgeschmack könnte divergierender kaum sein ![]()
Transkript gesucht
Rainer | 29. Juni 2008Ja, ich gebe zu: Ich bin ein Spiegel-online-Leser, und manchmal gibts dort Perlen, so wie diese:
Ich habe wirklich herzlich gelacht, allerdings verstehe ich sehr wenig vom gesprochenen Text und suche deshalb ein Transkript - hat jemand eins, bittebitte?
Pluto ist da
Rainer | 14. Juni 2008
Heute haben wir Pluto von Freyja Asgard geholt. Seine Heimat ist/war Roßleben. Er ist ein obersüßer und wirklich knuffiger Kater - man beachte die Farbe der Nase! Während der Fahrt zurück nach Jena hat er ein wenig geweint in seiner Transportbox, als Bine die aber so stellte, daß er nach vorne zwischen den Vordersitzen heraussehen konnte, übermannte ihn doch die Neugier, und er wurde ruhig.
Zuhause angekommen, kam er sogleich aus seiner Transportbox und begann, seine neue Umgebung zu erkunden. Die anderen beiden Katzen wollten erstmal klarstellen, daß sie hier im Haus die Chefs sind und fauchten ihn unüberhörbar an, doch er hat sich davon nicht beeindrucken lassen, nur einen bestimmten Maximalabstand zu den großen Katzen akzeptiert er - ansonsten stiefelt und hoppelt er neugierig-vergnügt durch das Erdgeschoß. Er war auch schon im Obergeschoß bei uns im Schlafzimmer (wo wir beide Mittagsschlaf hielten), aber da hatte Bine ihn getragen. Doch habe ich ihn schon ein paar Stufen hochlaufen gesehen. Aber das war ihm wohl (noch) zu gefährlich.
Momentan dusselt er neben mir auf der Couch vor sich hin.
Ein Knuffelkaterchen!
Faramir ist tot
Rainer | 11. Juni 2008Heute ist das Unglück über uns gekommen: Faramir wurde überfahren.
Bine war den Kleinen aus dem Kindergarten holen, stand auf der einen Straßenseite, Xenon und Faramir auf der anderen. Faramir wollte die Straße überqueren und wurde dabei von einem Auto erfaßt.. Laut Bine wäre nichts passiert, wenn die Fahrerin aufmerksam gefahren wäre, ist sie aber nicht, und nun ist es auch egal. Faramir konnte sich noch auf ein Nachbargrundstück schleppen und ist dann dort gestorben. Wenigstens ging es schnell.
Faramir war etwas ganz besonderes. Er ist immer ein kleiner, verspielter Kater mit mächtig viel Flausen im Kopf geblieben. Selbst in seiner Kopfform hat sich seine fröhliche Unbekümmertheit, die ihm letztlich wohl zum Verhängnis wurde, erhalten. Er war unser süßer Kater. Wenn es einen Katzenhimmel geben sollte, so bin ich sicher, daß er dort viele Spielkameraden, die sich auch mal verhauen lassen, hat.
Faramümpsel, Du hast in Deiner kurzen Zeit soviel Freude in unser Leben gebracht: Du wirst uns fehlen!










